5 typische Homeoffice-Fallen

Veröffentlicht am 7. Mai 2009 in der Kategorie Gründung & Selbständigkeit von

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Aus Kostengründen starten viele Existenzgründer zunächst im Heimbüro. Aber der Job in den eigenen vier Wänden hat auch seine Schattenseiten. Der VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft hat fünf gängige Homeoffice-Fallen aufgelistet.

1. Falle: Sie erscheinen unprofessionell

Ein Homeoffice sollte ebenso professionell erscheinen wie das Büro am Arbeitsplatz. Das bedeutet: Privates bleibt vor der Zimmertür.

Kindergeschrei im Hintergrund ist ebenso tabu wie ein Anrufbeantworter, der auch die Kunden mit einem lustigen privaten Ansagetext begrüßt.

Laden Sie einen Kunden nur dann zu sich ein, wenn der Weg ins Homeoffice nicht durch den Privatbereich führt. Finden Sie ansonsten Alternativen, etwa ein Treffen im Café oder in einem gemieteten Raum.

2. Falle: Sie arbeiten rund um die Uhr

Das Büro in der eigenen Wohnung verleitet leicht zu noch mehr Arbeit. Die Folge: Sie können nicht mehr abschalten. Das ist gefährlich, denn es nimmt Ihnen die Phasen der Entspannung.

Planen Sie Ihre Arbeitswoche bereits im Voraus. Planen Sie Zeiten ein, in denen Sie ohne schlechtes Gewissen Ihrem Privatleben nachgehen können - mindestens drei Stunden am Tag.

3. Falle: Sie haben morgens Start-Schwierigkeiten

Wenn das Schlafzimmer gleich neben dem Arbeitszimmer liegt, fällt es manchmal schwer, in Gang zu kommen. Ein langes Frühstück, noch eben ein bisschen Hausarbeit - und schon ist der Tag zur Hälfte vorbei.

Um das zu vermeiden, gilt auch hier: Planen Sie feste Arbeitszeiten und halten Sie sich daran.

4. Falle: Sie lassen sich gehen

Legere Kleidung ist in Ordnung, solange Sie nicht im Schlafanzug arbeiten. Messen Sie Ihrer Arbeit angemessene Bedeutung bei: Setzen Sie sich in normaler Kleidung und festen Schuhen vor den Schreibtisch. Dadurch steigern Sie Ihr Selbstvertrauen und Ihre Motivation.

5. Falle: Sie haben keinen Austausch mit anderen

Ohne Kollegen ist es im Homeoffice ganz schön einsam. Außerdem fehlt Ihnen der wichtige Austausch mit anderen.

Gegenmaßnahmen: Halten Sie Kontakt mit anderen Selbständigen, schließen Sie sich Netzwerken an und nehmen Sie regelmäßig an Business-Treffen teil.

(uqrl)

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