Virales Marketing: 10 Tipps für eine gezielte Mundpropaganda

Veröffentlicht am 7. Januar 2009 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Empfehlungsmarketing: Muss in Social Media ZeitenWerbung hat viele Erscheinungsformen - und eine ist besonders wirksam: Mundpropaganda. Sie ist ein mächtiges Marketing-Instrument, schreibt das Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche. Das Magazin hat zusammen mit Martin Oetting von der Agentur trnd zehn Regeln aufgestellt, wie Unternehmen im Internet virale Effekte auslösen können.

1. Virales Marketing: Nutzen herausstreichen

Virales Marketing basiert darauf, dass Nutzer Freunde für ein neues Angebot begeistern sollen. Deshalb muss das Angebot nützlich sein und sich leicht weitererzählen lassen.

Fragen Sie sich: Welche Geschichte soll publiziert werden?

2. Persönliche Beziehung aufbauen

Virales Marketing muss persönlich sein: Die Fans müssen einen Draht zu dem Unternehmen haben. Sie dürfen durchaus Fehler zugeben: So entschuldigte sich das Team des Start-ups MyMuesli im Blog für Lieferschwierigkeiten wegen des starken Wachstums.

3. Virales Marketing: User kommunizieren lassen

Virales Marketing setzt auf Netzwerk-Effekte: Je mehr Nutzer mitmachen, desto interessanter werden die Dienste oder Produkte, die Sie anbieten.

4. Beziehungen nutzen

Virales Marketing braucht Beziehungen: Gehen Sie gezielt, aber höflich auf Meinungsführer zu, die ein Blog betreiben oder in großen Foren aktiv sind.

Bitten Sie diese Menschen um ihre Meinung. So erhalten Sie nicht nur hilfreiche Verbesserungsvorschläge, sondern auch Öffentlichkeit und wertvolle Kontakte.

5. Virales Marketing: Immer on Tour sein

Virales Marketing ist anstrengend: Die ersten Fans müssen Sie persönlich anwerben und begeistern.

Sie müssen dazu auf Konferenzen präsent sein, Vorträge halten und thematisch passende Gesprächsrunden organisieren.

6. Zielgruppe sprechen lassen

Virales Marketing lebt von Partizipation: Binden Sie Ihre Nutzer ein. Gerade die ersten Nutzer sind anspruchsvoll und kritisch gegenüber Ihrer Dienstleistung und Ihrem Produkt.

Lassen Sie sie offen darüber diskutieren - damit steigt die Identifikation mit dem Produkt oder Projekt. So sind die Nutzer eher bereit, ihren Freunden davon zu erzählen.

7. Seien Sie ehrlich

Virales Marketing muss ehrlich sein.

Gehen Sie niemals in verdeckter Mission in Foren und Blogs, um Ihre Produkte als vermeintlich begeisterter Nutzer anzupreisen - das kommt fast immer heraus. Im schlechtesten Fall wird Ihre Täuschung von Bloggern wochenlang ausgeschlachtet.

8. Virales Marketing: Geben Sie Insiderwissen weiter

Virales Marketing setzt auf Insiderwissen: Ermöglichen Sie den ersten Fans ausführliche Tests und geben Sie ihnen Anekdoten mit auf den Weg.

Wer weiß, wie ein Produkt entwickelt worden oder eine Idee entstanden ist, erzählt anderen gern davon.

9. Keine Werbefilmchen

Virales Marketing braucht keine Werbefilmchen, die sich im Internet verbreiten sollen. Neue Nutzer und begeisterte Fans gewinnt man damit kaum.

10. Virales Marketing mit Leidenschaft starten

Virale Kampagnen brauchen Passion: Erst wenn ein Team alles gibt und auch unkonventionelle Wege geht, entsteht die Energie, die Begeisterungsstürme zündet.

www.wiwo.de

(Bild: © Albert Ziganshin - Fotolia.de)