6 einfache Mittel gegen Stress und Burnout [Infografik]

Veröffentlicht am 21. September 2017 in der Kategorie Management & People Skills von

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Rund 49 Prozent der Befragten empfinden Stress, wenn sie beruflichem Zeitdruck ausgesetzt sind.

Der erste Schritt zur Lösung eines Problems ist ja bekanntlich, sich besagtes Problem selbst einzugestehen. Wenn du also unter erheblichem Stress leidest, solltest du diesen nicht als bloße Lappalie abtun, sondern für einen Ausgleich sorgen, ehe es zu spät ist. Denn Stress ist eine der Hauptursachen für Burnout.

In der folgenden Infografik sind die wichtigsten Warnsignale von Burnout zusammengestellt. Sie bietet zugleich Methoden, um einer Überbelastung vorzubeugen.

Vorsicht, das sind Anzeichen von Burnout!

  •  Schlaflosigkeit
  • häufige Erkrankungen
  • hohe Arbeitsanstrengung bei geringer Produktivität
  • Interesselosigkeit
  • Vergesslichkeit
  • Depression
  • Reizbarkeit gegenüber Kollegen, Freunden und Familie

Wenn jemand all diese Signale von Körper und Geist missachtet und einfach immer im gleichen Trott weitermacht, kann dies zu ernsthaften Erkrankungen führen.

Entspannung im Job finden

Es gibt viele Entspannungstechniken für den Alltag, um Stress abzubauen. Doch auch auf der Arbeit ist Entspannung wichtig. Eine gute Minipause besteht schon darin, sich einfach vom Bürostuhl zu erheben und sich zu strecken. Noch besser ist es, dabei das Fenster zu öffnen und frischen Sauerstoff tief einzuatmen. Wer beim Sitzen entspannen will, kann folgende Übung zur Entspannung durchführen.

Entspannungsübung: ca. 3 min

  • Man setzt sich gerade auf seinen Stuhl, sodass der Rücken an der Lehne anliegt.
  • Beide Arme ruhen auf den Armlehnen oder dem Schreibtisch.
  • Man nimmt den Daumen in die anderen Finger und drückt ihn aufeinanderfolgend zehn Mal immer fester zusammen.
  • Dabei ist es wichtig, gleichmäßig und relativ tief zu atmen.
  • Ist man mit der Übung fertig, klatscht man in die Hände.

Noch kürzer ist es, einfach seine Schläfen zu massieren oder kurz je drei Mal mit den Schultern vorwärts und rückwärts zu kreisen.

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Wie du Burnout vorbeugen kannst: 6 Tipps

  1. Versuche ausreichend Schlaf zu erhalten! Gerade Menschen, die im Büro arbeiten oder sich in ihrem Arbeitsumfeld hauptsächlich geistig betätigen, leiden sehr häufig unter Schlafstörungen. Diese können wiederum zu schlechter Konzentration, Gedächtnisleistung und verringerter Arbeitsfähigkeit führen.
  2. Treibe Sport! Er hält nicht nur den Körper fit, sondern regt auch das Gehirn an und fördert das Immunsystem. Ausgeschüttete Endorphine führen zu einer positiven Stimmung.
  3. Halte dich in der Natur auf! Studien zeigen, dass ein Aufenhalt im Grünen Stress deutlich vermindert. Gehe also in deiner Mittagspause beispielsweise einfach mal in den Stadtpark, allein das wird Wunder wirken.
  4. Mache ausreichend Pausen! Sie dürfen keineswegs als Faulenzerei angesehen werden, denn sie steigern die Produktivität. Nur ein ausgeruhter Arbeiter kann auch Leistung bringen.
  5. Arbeite nicht mehr als 40 Stunden in der Woche! Eine hohe Anzahl an Überstunden und der Verzicht auf die Mittagspause stresst extrem und führt ebenfalls zur Verminderung der Arbeitsleistung.
  6. Fahre in den Urlaub! Die Tiefenerholung des letzten Urlaubs wirkt noch lange nach und sorgt auch anschließend in der Arbeit für eine bessere Stimmung, weniger körperliche Beschwerden und weniger Stress.

6 einfache Mittel gegen Stress und Burnout [Infografik]

(Quelle: www.thesimpledollar.com)

Fazit: Auf sich hören und Acht geben

Es gibt in der Freizeit und auf der Arbeit für jeden Wege, sich effizient zu entspannen. Vielleicht ist aber die Hauptsache, sich überhaupt einzugestehen, dass der eigene Akku leer ist und man relaxen muss.

Die Übungen und Strategien gegen Stress sind in Dauer und Beschaffenheit so vielfältig, dass jeder, der wirklich dazu bereit ist, bei konsequenter Durchführung dem Stress entkommen kann. Wer merkt, dass er den Stress trotz Entspannungsübungen nicht in den Griff bekommt, sollte nicht zögern, einen Arzt oder Psychologen aufzusuchen. Sonst folgt vielleicht ein langwieriger Burnout.

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