Unternehmens-Branding: Mit dieser Checkliste kann nichts schiefgehen!

Veröffentlicht am 1. April 2015 in der Kategorie Gründung & Selbständigkeit von

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In unserem Alltag begegnen wir tausenden Marken und Produkten. Welche wir aber wirklich wahrnehmen, hängt von unseren Kenntnissen und Erfahrungen ab, vor allem wenn es sich um komplexe Produkte handelt. 70 – 80 % der Kaufentscheidungen werden unbewusst getroffen, daher ist es wichtig genau die richtigen Sinne des Kunden anzusprechen, um den Kaufreiz zu aktivieren. Und hier kommt Branding ins Spiel.

Unternehmens-Branding – Was sind die Vorteile?

Die klare Definition des Markenkerns und dessen Weiterentwicklung zur umfassenden Corporate Identity bietet nicht nur einen Mehrwert für das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens, sondern bildet dessen Fundament.

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Das kann professionelles Branding erreichen:

  • Einzigartigkeit fördern
  • Von Wettbewerbern abgrenzen
  • Unternehmens-Botschaft präzisieren
  • Wahrnehmung steigern
  • Kunden binden
  • Unternehmens-Zugehörigkeit stärken
  • Social Media Aktivitäten unterstützen

Ein professionelles Logo Design ist der erste Schritt zum umfassenden Corporate Design. Hier werden USP, Ziele, Werte und Emotionen des Unternehmens symbolisiert und der Grundstein für alle weiteren Design-Elemente gelegt. Neben dem Logo gehören auch Visitenkarten, Geschäftspapiere und Social Media Design zum einheitlichen Unternehmens-Branding.

Mit dieser Checkliste verpasst man keinen wichtigen Punkt im Branding-Ablauf und lernt langfristiges Vertrauen beim Kunden aufzubauen.

Schritt 1 – Unternehmenswerte kommunizieren

Jedes Unternehmen gründet sich aus einer Mission heraus. Zum Beispiel hat man bemerkt, dass es etwas noch nicht am Markt gibt, wonach aber Nachfrage besteht. Im ersten Schritt gilt es dieses Angebot so präzise wie möglich zu beschreiben und auf die wichtigsten Fakten einzugrenzen.

Eine bewährte Methode ist die Personifizierung des Unternehmens. Hierbei stellt man sich vor, dass die Marke eine Person ist, die zum Beispiel gerade eine Party betritt. Wie würde sich diese Person verhalten? Würde Sie sich sofort laut und energisch in die Menge stürzen oder zurückhaltend abwarten, bis sich der geeignete Gesprächspartner gefunden hat? Diese Verhaltensweisen und die damit verbundenen Emotionen geben einen ersten Eindruck von der Markenpersönlichkeit und helfen Designern dabei diese kreativ auszudrücken.

Insider-Tipp: Pinterest-Board

Mit Bildern, die zum Unternehmen passen, gilt das Pinterest-Board für viele Designer als visuelle Inspirationsquelle und hilft ihnen dabei passende Designs zu erstellen.

Die ultimative Branding-Checkliste für junge Unternehmen

Schritt 2 – Die richtige USP schaffen

Recherche bleibt in diesem Schritt nicht aus und sollte die Grundlage jedes weiteren Schrittes von hier an sein. Nachdem bereits eine Wettbewerbsanalyse durchgeführt wurde, ist es wichtig die Branding-Materialien der Wettbewerber noch einmal genauer zu betrachten. Gibt es branchentypische Designs? Welche Farben und Formen passen zu meinem Unternehmen?

Auch wenn man vorher schon ein genaueres Bild vom eigenen Design hatte, kann diese Analyse noch einmal alles ändern. Schließlich möchte man mit der Marke ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und nicht wie alle anderen aussehen.

Schritt 3 – Einheitliches Corporate Design erstellen

Bevor man die Logoerstellung in Auftrag gibt, sollte zunächst der Name des Unternehmens feststehen. Bei der Auswahl des Namens sollte man darauf achten, dass dieser noch als Domain-Name zur Verfügung steht. Ein weiteres Muss ist der Aufbau einer Online-Präsenz. Ein schlichtes aber ansprechendes Webdesign erhält man bereits in wenigen Schritten und kann die Website dann nach den eigenen Bedürfnissen jederzeit anpassen.

Last but not least: Social Media

Mit Social Media Profilen begibt man sich auf die Ebene des Kunden und erreicht diesen direkt. Anspruchsvolles Social Media Design und interessante Inhalte können gewonnene Neukunden auch langfristig halten.

Die ultimative Branding-Checkliste für junge Unternehmen

Wer darüber hinaus auch auf Messen und Events im Gespräch bleiben will, kann mit eigenen Visitenkarten schnell beeindrucken.
Bei allen Elementen des Corporate Designs ist es wichtig, dass ein roter Faden die Thematik bestimmt. Daher empfiehlt es sich oft mit demselben Designer an allen dafür notwendigen Grafiken zu arbeiten.

Diese EXTRA-Tipps helfen allen Jungunternehmern!

Gerade junge Unternehmen sollten Branding nutzen, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Mit diesen 3 ultimativen Tipps haben bereits viele Startups den Durchbruch geschafft:

  1. disruptives, branchenuntypisches Design (z.B. farbenfrohe Gestaltung für einen Anwalt)
  2. neues, frisches, anderes Design (z.B. grelle Farben, besondere Formen)
  3. unbedingt digital werden, wenn man bisher nur analog agiert hat

Ganz wichtig: Jegliche Alleinstellung und Besonderheit sagt erst etwas aus, wenn man diese auch beweisen kann. Daher sollte man nie ein Versprechen geben, welches man nicht halten kann. Und genau wegen all den genannten Gründen ist die folgende Infografik die ideale Checkliste für erfolgreiches Branding!

Die ultimative Branding-Checkliste für junge Unternehmen