E-Mail-Marketing: So finden Sie die passende Software!

Veröffentlicht am 25. Juli 2012 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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E-Mail-Marketing: Die passende Software findenWer professionelles E-Mail-Marketing betreibt, braucht dafür Spezial-Software. Neben dem sicheren Versand müssen solche Systeme zum Beispiel auch ein umfangreiches Adressmanagement beherrschen. Das Telemediengesetz fordert in §13, dass bei der Onlineanmeldung die Einwilligung protokolliert und jederzeit abrufbar sowie widerrufbar ist. Dieses Einwilligungsmanagement ist ein integraler Bestandteil professioneller E-Mail-Systeme.

Doch welches System ist für Ihre Anforderungen geeignet? Hier sind ein paar Tipps, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Noch immer glauben manche Unternehmen, Serien-E-Mails mit hauseigenen Systemen versenden zu können. Das wichtigste Kriterium von Spamfiltern bei der Bewertung von Massenmails ist jedoch der Versandserver. Serienmails, die von keinem zertifizierten Profisystem kommen, werden von Spamfiltern gnadenlos blockiert. Aber es gibt noch mehr, worauf geachtet werden sollte. Hier sind die wichtigsten Punkte:

1) Nie ohne Zertifikat

Professionelle Anbieter versenden von zertifizierten Mailservern, beschäftigen Deliverability-Experten und sind Mitglied der CSA (Certified Senders Alliance). So wird sichergestellt, dass E-Mails auch beim Empfänger ankommen. Fragen Sie Ihren Anbieter, ob Ihre Mails von einem CSA-zertifizierten Server verschickt werden.

2) Datenschutz beachten

Das Schöne an Profi-Tools ist, dass man seine Zielgruppen besser kennenlernt: Welche Angebote werden von welchen Zielgruppen bevorzugt angeklickt? Aber Vorsicht: Dabei werden Nutzerdaten erhoben, die nicht mit dem einzelnen Nutzer zusammengeführt werden dürfen. Wenn Ihr System erlaubt, alle E-Mail-Adressen derjenigen anzuzeigen, die auf den Link mit den nackten Männern geklickt haben, dann sollten Sie das nicht Ihren Datenschutzbeauftragten verraten.

3) Zielgruppen kennen lernen

Es gibt auch das Gegenteil: Ihr System kann überhaupt nicht feststellen, welche Zielgruppen auf welche Links klicken. Das ist schade. Denn damit verpassen Sie die Chance, aus jedem Mailing wieder etwas mehr über Ihre Kunden zu lernen. Besuchen Sie am 12.9. die dmexco oder am 5.2.2013 die Email-Expo und lassen sich von den Anbietern dort demonstrieren, wie Sie durch die Klickanalyse Verkaufschancen entdecken können.

4) E-Mailings bequem versenden

Hand auf’s Herz: Macht es Spaß, mit Ihrem System fix mal ein E-Mailing zu erstellen und zu versenden. Oder ist es ein stundenlanger Horrortrip? Die Usability, also die einfache Nutzbarkeit der Software ist ein wichtiger Faktor. Im Videomitschnitt der 14 Systeme können Sie live erleben, wie die Arbeitsschritte in verschiedenen Systemen aussehen.

5) Komfortables Kampagnenmanagement

Jetzt kommt ein Tipp für Profis: Machen Sie sich das Leben leichter, indem Sie den Datenaustausch mit dem CRM-System mit einer Standardschnittstelle automatisieren. Auch die Inhalte können Sie bequem aus dem CMS (Content-Management-System) oder dem Online-Shop importieren. Schauen Sie, ob Ihr System solche Schnittstellen anbietet. Immer mehr Systeme erlauben auch die Visualisierung komplexer Follow-up-Kampagnen – und natürlich das bequeme Einrichten regelbasierter Transaktions- oder Triggermails.

Kein Tipp,

sondern eine Anregung: Fragen Sie nicht, ob eine E-Mail Sie 0,2 Cent oder 0,02 Cent kostet. Fragen Sie, was Ihnen Ihre Kunden wert sind und was es Sie kostet, wenn diese von Ihren E-Mails genervt sind, weil Sie unprofessionell versenden.

(Bild: © Beboy - Fotolia.de)