Ressourcen des Unternehmens planen: Wie ERP Projekte gelingen

Veröffentlicht am 22. November 2012 in der Kategorie Management & People Skills von

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Ressourcen des Unternehmens planen: Wie ERP Projekte gelingen9 wesentliche Faktoren für ein erfolgreiches ERP Projekt

Damit ERP-Projekte gelingen, sind in der Regel drei Faktoren ausschlaggebend: eine gründliche Vorbereitung, nachhaltiges Projektmanagement sowie eine umfassende, langfristige Strategie.

Folgende Checkliste hilft dabei, die wichtigsten Punkte im Blick zu behalten und ERP-Projekte zum Erfolg zu führen.

1. Klare Zieldefinition

Vor der Software-Suche ist eine Zieldefinition essentiell. Dabei ist zu überlegen, wo die Unternehmensstrategie hinführt und wo das Unternehmen in 5 Jahren stehen soll. Diese Zielsetzung darf während des gesamten Projekts nicht aus den Augen verloren werden.

2. Identifizierung der Kernprozesse

Anschließend ist eine Analyse erforderlich, was für das Unternehmen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellt und wie dieser weiter ausgebaut werden kann. Danach sind die Kernprozesse zu definieren, die die neue Software abbilden muss.

3. Zeitplan und Budget festlegen

Bei der Projektplanung sind ausreichende Pufferzeiten und ein großzügiges Projektbudget unerlässlich. Es ist wesentlich, darauf zu achten, dass das Projekt nicht im Tages- oder Saisongeschäft untergeht und dass den Teammitglieder ausreichend Zeit zur Verfügung steht (idealerweise durch eine Freistellung).

4. Zeitplan und Budget überwachen

Ein effizientes Projektcontrolling ist notwendig, um bei den ersten Anzeichen einer Abweichung beim Zeitplan oder beim Budget zügig eingreifen zu können. So bleibt das Projekt auf Erfolgskurs.

5. Gute Zusammenarbeit im Projekt-Team

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Unternehmen im Projekt-Team ist essentiell. Wichtig sind klare, persönliche Verantwortlichkeiten, ein regelmäßiger (wöchentlicher) Austausch aller Projektmitglieder sowie eine verbindliche Aufgabenliste, die eingehalten wird.

6. Entlastung der Entscheidungsträger

Um die Geschäftsführung und das Top-Management zu entlasten, macht bei größeren Unternehmen eine Unterteilung der Verantwortlichkeiten Sinn. Hierbei ist es jedoch wesentlich, ausstehende Entscheidungen zeitnah bei den übergeordneten Entscheidungsträgern einzufordern. Um das Projekt voranzutreiben, kann ein Alpha-Decision-Team bestimmt werden, das für betriebliche Entscheidungen zuständig ist. Bei unternehmenskritischen Entscheidungen wird dieses um Mitglieder des Top-Managements auf ein Beta-Decision-Team erweitert.

(Bild: © Bobo Ling - fotolia.de)


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