Google Glasses – die Verschmelzung von Web und Wirklichkeit

Veröffentlicht am 21. Mai 2012 in der Kategorie IT & Technik von

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Das Handy am Ohr könnte schon bald Vergangenheit sein. Die Zukunft gehört den Smartphone-Glasses. So wünscht sich das zumindest Google. Der Suchmaschinenkonzern hat bekannt gegeben, dass er an einem mobilen Endgerät in Form einer Brille arbeitet. Das ehrgeizige Ziel ist es, mit der so genannten Augmented-Reality-Brille das klassische Smartphone nicht nur zu ersetzen, sondern Web und Wirklichkeit quasi auf einen Blick verschmelzen zu lassen.

Alle verfügbaren Daten im Blick

Die Idee ist ehrgeizig: Navigationsdienste, Bilderkennungsfunktionen, Location-based Services und viele weitere zur Verfügung stehende Daten sollen miteinander verknüpft und im Mobilgerät der Zukunft integriert werden. Auf einer eigens dafür eingerichteten Google-Plus-Seite kann das „Project Glass“ verfolgt werden. Dort findet man unter anderem auch Designstudien.

Erste Tests laufen

Die ersten öffentlichen User-Test sollen bereits laufen. In das Sichtfeld des Anwenders werden dementsprechende Informationen eingeblendet. Die Steuerung der Brille erfolgt per Sprachbefehl. In einem Konzeptvideo zeigt Google, wie der Einsatz der Brille im Alltag aussehen könnte.

Egal wo man ist und was man tut: Trägt man die Brille erhält man quasi en passant laufend top-aktuelle Informationen über beispielsweise das Wetter, die Börsenkurse oder über neue Posts und Chatanfragen. Man ist noch medialer vernetzt, noch erreichbarer, und auch kontrollierbarer.

Denn mit der Brille soll es sogar möglich sein, ein Bild unseres momentanen Standortes zu machen und dieses in time online zur Verfügung zu stellen. Ist ein Freund in der Nähe, der auch diese Brille trägt, kann er erkannt werden. Die „Brille“ weist darauf hin. Man könnte sich treffen. Was aber, wenn man das gerade gar nicht will?

Die Google-Brille unterm Weihnachtsbaum

Laut der New York Times soll die erste Google-Brille bereits zum Jahresende 2012 erscheinen und vermutlich zwischen 250 US-Dollar und 600 US-Dollar kosten. Das perfekte Weihnachtsgeschenk?