Walk the talk: Die Dos und Don’ts für gutes Benehmen!

Veröffentlicht am 27. August 2015 in der Kategorie Management & People Skills von

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Walk the talk: Die Dos und Donts für gutes Benehmen!Gute Manieren im Umgang mit Kunden helfen die Geschäfte beleben. Höflichkeit und gute Umgangsformen erleichtern den Alltag und geben Sicherheit im Geschäftsleben.

Wer Defizite in Erscheinungsbild, Auftreten und Benehmen hat, ist beim Kunden schnell abgeschrieben. Doch das Fatale daran ist, dass es Ihnen niemand sagen wird. Kein Kunde wird ein Geschäft ablehnen mit den Worten "Ihre Umgangsformen haben mir nicht gefallen" oder "Ihre Krawatte hat nicht zum Hemd gepasst." Der Kunde wird immer einen anderen Grund vorschieben.

Als Vorgesetzter ist man deshalb in der Pflicht, seinen Mitarbeitern stets ein gutes Vorbild zu sein. Denn Mitarbeiter nehmen das Verhalten des Chefs gerne als Orientierungsgröße – und gleichen Anspruch und Wirklichkeit direkt ab.

Was der Chef sagt wirkt weniger, als das was er tut

Eine Wirkung hat man immer. In wenigen Sekunden sendet man Botschaften an Gesprächspartner und vermittelt einen ersten positiven Eindruck der Persönlichkeit.

  • Das Äußere,
  • Stimme,
  • Mimik,
  • Gestik und
  • Umgangsformen

prägen die kompetente Ausstrahlung.

Oft hängt der Erfolg bei Gesprächspartnern deshalb nicht von inhaltlichen Argumenten ab, sondern davon, wie gut man Mitarbeiter oder Kunden für sein Vorhaben gewinnen kann. Die Kenntnis darüber, wie Menschen aufeinander wirken und worauf sie achten, hilft, sich selbst zu korrigieren.

Der erste Eindruck zählt

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, sagt der Volksmund. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen das Sprichwort. Die ersten Sekunden entscheiden über Gefallen und Missfallen. Grund genug, aufzustehen, wenn jemand ins Büro kommt. Und, Wissenschaftler haben festgestellt, je mehr man auf jemanden zugeht, desto sympathischer wirkt man.

Begrüßungsrituale – können statt kennen

Wer hinzukommt, grüßt verbal. Ob es zum Handdruck kommt, entscheidet allein der Ranghöhere, also

  • der Kunde,
  • der Chef und
  • bei gleichem Rang die Dame.

Hände werden nicht geschüttelt und nur mit Blickkontakt gereicht, die zweite Hand gehört nicht in die Hosentasche. Die Rangordnung ist klar geordnet: Der Kunde in unserem Büro gilt als ranghöhere Person – auch beim Vorstand. Die Gastgeberrolle darf jedoch auf keinen Fall vernachlässigt werden, somit sollte der „Hausherr“ seine Gäste mit einem Händedruck willkommen heißen.

Treffen mehrere Personen aufeinander, gibt es genauso klare Regeln. Bekannt grüßt zunächst Bekannt und stellt Unbekannt vor. Möglichst mit vollem Namen und einem erklärenden Satz, beispielsweise „Das ist Anja Schneider unsere Marketingleiterin. Sie ist für die aktuelle Kampagne verantwortlich.“

Smartphone und Laptop – hier zeigt sich soziale Kompetenz

Der Umgang mit dem Laptop oder Smartphone sollte sensibel sein. Wer in einer Besprechung oder gar bei einem Geschäftsessen die E-Mails checkt, muss wohl eben noch die Welt retten, oder? Also, die volle Aufmerksamkeit gehört dem Gesprächspartner, denn kein Mensch kann lesen und zuhören gleichzeitig.

Gerade Vorgesetzte müssen sich im Griff haben, denn ihr Verhalten wird von Mitarbeitern wahrgenommen und letztlich kopiert. Bitte auch niemanden per Handschlag grüßen, der gerade ein Telefon am Ohr hat.

Gutes Benehmen ist eine Geisteshaltung

Gutes Auftreten wird nie unmodern, auch nicht in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung. Verhaltensregeln sind wichtig, denn sie geben Orientierung. Ein Chef kann deshalb mit seinem Verhalten die gesamte Kultur des Unternehmens prägen.

Eine Grundausbildung für den eigenen Stil und in modernen Umgangsformen gibt Sicherheit – denn das Geschäftsleben ist schließlich voller Fettnäpfchen. Bei der Frage nach dem Stil geht es nicht um das Erlernen altmodischer Knigge-Regeln. Sondern um den respektvollen Umgang mit anderen Menschen und darum, sich sicher auf allen Ebenen bewegen zu können.