Denk dich erfolgreich! Karriere-Boosts von Spitzensportlern

Veröffentlicht am 4. Mai 2015 in der Kategorie Management & People Skills von

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Denk dich erfolgreich! Karriere-Boosts von SpitzensportlernDie Businesswelt kann von Spitzensportlern lernen erfolgreicher zu sein. Wie man wirklich erfolgreich ist, machen uns Spitzensportler in nahezu jedem Wettkampf vor. Besonders Mitarbeiter auf Managementebene sind bestrebt Karriere zu machen und beruflich immer weiter nach vorne zu kommen.

Der Unterschied zwischen einem Spitzensportler und einem durchschnittlichen Profisportler ist nicht das Talent. Das haben zweifelsohne alle Profisportler. Der Unterschied liegt vielmehr im mentalen Bereich.

Erfolg beginnt im Kopf. Erst wenn wir erfolgreich denken, können wir auch erfolgreich handeln. Die Businesswelt hat mit den gleichen Parametern zu kämpfen, wie Spitzensportler auch. Dazu zählen in erster Linie:

  • der Umgang mit Selbstzweifeln,
  • die Stärke des eigenen Selbstvertrauens,
  • Versagensängste und
  • der Umgang mit Niederlagen.

Spitzensportler finden Wege und Möglichkeiten, mit diesen Parametern umzugehen, wovon die Businesswelt lernen kann.

Spitzensportler denken sich erfolgreich

Besonders Mitarbeiter auf Führungsebene stehen unter Erfolgsdruck und haben eine ähnliche Motivation wie Spitzensportler: Sie wollen besser sein als die Konkurrenz.

Selbstzweifel sind da fehl am Platze und genau diese sind es, die uns oftmals daran hindern, unser gesamtes Leistungsvermögen abzurufen.

Fragen wie „Was ist, wenn ich bei der Kundenpräsentation den Faden verliere“ oder „Was ist, wenn meinem Chef der Vorschlag nicht gefällt?“ hindern uns daran, wirklich erfolgreich zu sein.

Auf diese Art und Weise stellen wir uns selbst in Frage. Und wie sollen andere an uns glauben, wenn wir es nicht selbst tun? Spitzensportler haben solche Denkmuster nicht. Sie denken erfolgreich und schaffen es, sich Erfolge immer wieder und wieder gedanklich zu visualisieren. Die eigenen Gedanken legen den Grundstein für Erfolg oder Misserfolg.

Ein Elfmeterschütze der Anlauf nimmt und dabei denkt „Hoffentlich verschieße ich nicht“ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit verschießen. Ein Elfmeterschütze der denkt „Ich haue den Ball unten links unhaltbar ins Tor“ und sich den erfolgreichen Torschuss visualisiert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit treffen.

Bevor wir im Kopf nicht erfolgreich denken, können wir auch in der realen Welt nicht erfolgreich sein. Unsere Einstellung und unsere Denkweise auf Erfolg zu trimmen ist eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt im mentalen Bereich.

Niederlagen als Quelle der Inspiration

Denk dich erfolgreich! Karriere-Boosts von Spitzensportlern: mentale StärkeSpitzensportler nutzen jeden Tag dazu besser zu werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der Umgang mit Niederlagen. Wer Angst hat zu verlieren oder zu versagen wird niemals erfolgreich sein können. Weder ein Spitzensportler noch ein Manager.

Vielmehr geht es darum, Niederlagen als Quelle der Inspiration zu nutzen. Jeder Spitzensportler hat auf dem Weg zur Spitze herbe Niederlagen einstecken müssen. Rückblickend betrachtet sind diese Sportler jedoch dankbar für diese Niederlagen. Denn sie haben die Rückschläge genutzt um besser zu werden.

Jede einzelne Niederlage wird kritisch hinterfragt und analysiert und in einem nächsten Schritt geht es für Spitzensportler darum, sich so zu verbessern, dass diese Niederlagen eben nicht mehr passieren.

Ein schönes Beispiel dafür ist Arjen Robben vom FC Bayern München, der zur Zeit als einer der besten offensiven Mittelfeldspieler weltweit gilt. Dass ausgerechnet Arjen Robben das Siegtor im Champions-League-Finale 2013 gegen Borussia Dortmund geschossen hat, ist dabei kein Zufall.

Kaum einer sieht die bitteren Niederlagen, die er vor diesem sensationellen Siegtreffer hat einstecken müssen: Er verschoss ein Jahr zuvor im Champions-League-Finale in München gegen den FC Chelsea kläglich einen Elfmeter in der Verlängerung. Er vergab eine 100 %-ige Torchance im WM-Finale 2010 für die Niederlande gegen Spanien. Viele Experten waren der Meinung, dass Arjen Robben daran zerbrechen würde.

Jede einzelne Niederlage hat er genutzt um sich selbst kritisch zu hinterfragen und jede einzelne Niederlage hat er genutzt um immer wieder besser und stärker zu werden.

Für die Businesswelt gilt das Gleiche. Jeder Mensch macht Fehler. Jeder Mensch hat mit Niederlagen zu kämpfen. Die Wenigsten nutzen diese jedoch, um sich weiterzuentwickeln.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, nach Niederlagen den Erfolgswillen nicht aufzugeben. Spitzensportler versuchen ihre Ziele immer und immer wieder zu erreichen, egal wie oft sie scheitern. In der Businesswelt sieht das anders aus: Viele geben nach den ersten Niederlagen auf ihre Ziele zu verfolgen.

Ziele sind Dreh- und Angelpunkt des Erfolgs

Ohne Ziele kann man nicht erfolgreich sein. Kein Sportler schafft es ohne klar formulierte Ziele an die Spitze, genau so wenig wie man ohne Ziele in der Businesswelt Karriere machen kann.

Jeder Spitzensportler kennt seine Saison- und Karriereziele bis ins kleinste Detail. Wer im Berufsleben Karriere machen möchte, muss seine Ziele kenn und Stück für Stück darauf hinarbeiten, diese zu erreichen.

Wenn man eine Umfrage in einem Unternehmen machen würde, wer seine Ziele für den beruflichen Werdegang kennt, würden sicherlich die Meisten melden. Tatsächlich ist es aber so, dass die Wenigsten tatsächlich ihre Ziele kenn.

Der Eine sagt vielleicht „Ich möchte viel Geld verdienen“ der Andere wiederum sagt „Ich möchte irgendwann mal im Management arbeiten.“ Die Wenigsten Menschen setzen sich tatsächlich hin und schreiben sich ihre Ziele auf.

Erfolg hat nichts mit materiellen Dingen zu tun. Nur weil jemand ein teures Auto fährt oder eine Villa besitzt, heißt das nicht, das man auch erfolgreich ist. Erfolgreich ist, wer seine Ziele erreicht und wer sie nicht kennt kann auch nicht erfolgreich sein.

Jedes Unternehmen zum Beispiel hat wirtschaftliche Ziele, die innerhalb einer konkreten Zeitspanne erreicht werden müssen.

So sollte dann auch jeder Mitarbeiter konkrete Ziele für seine berufliche Zukunft haben. Wenn er diese zielstrebig und fokussiert versucht zu erreichen, profitiert auch der Arbeitgeber, denn das Resultat ist ein guter Job.