Keywordanalyse: Ganz oben bei Google?! So geht’s!

Veröffentlicht am 24. Mai 2016 in der Kategorie IT & Technik von

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Keywordanalyse: Ganz oben bei Google?! So geht’s!

Google bestimmt mit bis zu 200 Faktoren, ob deine Webseite deinem potentiellen Kunden angezeigt wird oder nicht. Der Algorithmus dabei wird ständig verbessert. Es gibt ein paar einfache Dinge zu beachten, damit du mit deiner Internetpräsenz erfolgreich wirst.

Wir wollen alle ganz oben auf der ersten Seite bei Google sein - klar, denn wer weiter unten ist oder gar auf den folgenden Seiten der Ergebnisliste, findet kaum noch Beachtung. Das gelingt jedoch weltweit zu jedem Suchbegriff nur fünf bis zehn Websites. Wie soll das gehen?

Es gilt eine Balance zu finden zwischen den Elementen Mitbewerb und Suchvolumen. Denn - so der Trick: Wirst du mit einer Kombination aus Wörtern spezifischer, sinkt zwar das Suchvolumen, aber es sinkt auch der Mitbewerb. Das macht es dann leichter, einen Begriff weiter oben im Suchergebnis zu positionieren.

Kenne deine Kunden

Wer sind meine Kunden und wie sprechen sie? Genauer: Welche Begriffe tippen diese Personen in das Suchfeld ein, wenn sie deine Dienstleistung oder dein Produkt suchen?

  • Wie lautet die genaue, plastische Beschreibung der Zielgruppe, in die du dich hineinversetzen kannst?
  • Kommen die Kunden aus einer bestimmten Region, Stadt oder gar einem Stadtteil?
  • Wenn dein Unternehmen mehrere Produkte anbietet, hilft es, die Bereiche aufzuteilen, um möglichst konkret zu werden.

So findest du Keywords

  • Eigenes Brainstorming - in den Kunden hineinversetzen und aufschreiben / Kundenbefragung - falls möglich
  • wordtracker.com - mit Prognose des Suchvolumens (nur wenige Versuche sind kostenlos)
    Alternativ: https://goo.gl/GonyRo
  • Google Suggest: Begriff in das Suchfeld tippen und automatische Vervollständigung abwarten
    Alternativ: www.ubersuggest.org
  • Synonyme aus openthesaurus.de
  • Google Trends: zeigt die Entwicklung einzelner Suchbegriffe im Verhältnis zueinander (Begriffe mit Komma trennen)
  • Google Keyword Planner: zeigt alternative Suchbegriffe an, aber auch das genaue Suchvolumen. Bitte achte bei diesem Tool darauf, dass du nicht die Werte für Anzeigengruppen, sondern für einzelne Keywords angezeigt bekommst. Der Google Keyword Planner ist nicht offen im Web zugänglich. Du brauchst ein Google-Konto und musst zumindest für ein paar Sekunden eine Anzeige schalten.

Jetzt hast du eine lange Liste mit Keywords. Gleiche nun die Begriffe nach den Kriterien im pinken Kasten ab. Ergänze jetzt noch für alle Keywords das vermutliche Suchvolumen und den Wettbewerb.

keywordanalyse-ganz-oben-bei-google-kasten

Kenne deinen Mitbewerb

Um den Aufwand einschätzen zu können, den du betreiben musst, um mit einem Keyword auf die erste Seite zu kommen, musst du dir die Webseiten auf den oberen Rängen genauer ansehen. So kannst du vorgehen:

  • Suchbegiff bei Google eingeben: Welche Seiten erscheinen ganz oben? Sind das tatsächlich Mitbewerber oder ist der Begriff zu allgemein? Wie sehen deren Webseiten aus? Haben sie viele Inhalte zu Ihrem Keyword? Sind große, schwer zu überbietende Dickschiffe auf dem Markt? Das würde eher gegen das Keyword sprechen.
  • Wie viele Dokumente hat Google zu dem Begriff gespeichert? Bitte notiere die Zahl oben links im Suchergebnis, weniger ist besser.
  • Google Keyword Planner: Was steht beim Begriff als „Wettbewerb“? Was würde eine Anzeige kosten?

Step by Step

Wenn die Keywords vorliegen, musst du dich davon verabschieden, dass du deinen gesamten Webauftritt auf einmal optimierst. Jede einzelne Seite hat einen eigenen Rang bei den Suchmaschinen und hat andere Begriffe zur Optimierung. Du solltest daher zu jedem Keyword eine eigene Seite anlegen. In der Auswertung kannst du später Trends ablesen, wo du sehen kannst, wie häufig eine Seite - also ein Keyword - über Google abgerufen wurde.

Eingehende Links sind Empfehlungen für Google

Selbst steuern kannst du interne Links:

„Das könnte Sie auch interessieren…“

oder Querverweise zu vertiefenden Seiten wie Wikipedia. Optimalerweise bekommst du jetzt noch Links von Webseiten mit verwandten Themen. Ist dein Content so gut, dass User gerne darauf verlinken? (Aktuelles, Einzigartiges, Downloads, Tipps, Tools).

Branchenverzeichnisse oder Hersteller-Bezugsquellen-Seiten sind ein Anfang. Lass dich auch bei deinem Branchenprimus inspirieren, indem du seine Seite beim „Open Site Explorer“ testest. Ist da ein Linkpartner für dich dabei?

Learning by Doing

Nur so kann Google ein „hochrelevantes“ Dokument zum Thema erkennen und nur so weißt du genau, welches Thema wie gut bei Google funktioniert. Piwik oder Google Analytics zeigen den Erfolg, und du kannst immer mal wieder nachsteuern. Denke aber daran, dass es ein paar Wochen dauern kann, bis deine Maßnahmen bei Google greifen.

Diese Analyse gibt dir auch die Möglichkeit, deinen Markt gut im Blick zu behalten: Wird ein Thema schwächer oder stärker? Sind Veränderungen im Kundenverhalten in Sicht? Gibt es eine Nische, die du nutzen kannst?