Die Web-Frühstücksthemen: Facebook spitzelt, Thunderbird am Ende, Google gegen Homophobie, Meldegesetz, Wikipedia-Protest

Veröffentlicht am 11. Juli 2012 in der Kategorie Web-Frühstück von

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Web-FrühstückDie unternehmer.de-Redaktion hat die Tiefen des Internets durchsurft und nach den aktuellsten und am heißesten diskutierten Themen gesucht. Erfahren Sie jetzt, worüber das Web spricht: Facebook spitzelt erneut +++ Thunderbird bald am Ende +++ Google-Kampagne gegen Homophobie +++ Empörung über neues Meldegesetz +++ Russische Wikipedia protestiert

Facebook spitzelt erneut

Facebook befragt seine Nutzer derzeit über ihre Freunde. Sie sollen verraten, ob ihre Kontakte mit Klarnamen oder unter Pseudonym angemeldet sind. Diese Antwort sei zwar "anonym und hat keinen Einfluss auf das Konto" der betroffenen Person, dennoch ist es vielen Usern unangenehm, so ausgefragt zu werden.

zum Artikel: www.heise.de

Ist Thunderbird bald am Ende?

Mozilla will seinen E-Mail-Client Thunderbird nicht mehr weiterentwickeln. Zwar wird Thunderbird auch nicht komplett eingestellt, es sollen weiterhin regelmäßige Sicherheits- und Stabilitätsupdates erfolgen und auch die Infrastruktur für die Community bleibt erhalten, doch neue Funktionen wird es nicht mehr geben.

zum Artikel: www.golem.de

Google-Kampagne gegen Homophobie

Unter dem Motto "Legalise Love: LGBT Rights Are Human Rights" hat Google eine Kampagne gegen Homophobie und für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen (engl. LGBT) ins Leben gerufen. An den weltweit 60 Standorten des Unternehmens sollen deshalb Seminare, Lehrgänge und Konferenzen statt finden.

zum Artikel: www.heise.de

Empörung über neues Meldegesetz

Datenschützer und Opposition sind empört über das neue Meldegesetz. Meldeämter dürfen nun Anschriften und Daten grundsätzlich weitergeben - es sei denn, der Betroffene hat dem ausdrücklich widersprochen. Wenn die Angaben ausschließlich zur Bestätigung oder Berichtigung bereits vorhandener Daten verwendet werden, ist selbst ein solcher Widerspruch wirkungslos.

zum Artikel: m.ftd.de

Russische Wikipedia protestiert

Am gestrigen Dienstag war die russische Ausgabe der Online-Enzyklopädie Wikipedia offline, um gegen eine neues Gesetz zur Webzensur zu protestieren. Eigentlich soll das Gesetz gegen Seiten vorgehen, die Kinderpornografie oder extremistische Inhalte verbreiten. Doch Kritiker halten es in dieser Hinsicht nur für bedingt wirksam, während sie andererseits die Gefahr einer Internetzensur nach chinesischem Vorbild sehen. Wikipedia hatte mit derartigen Aktionen bereits bei Protesten in Italien und den USA Erfolge verbuchen können.

zum Artikel: www.telekom-presse.at

(Bild: © Nikolai Sorokin – Fotolia.de)