Girokonto: Pfändungsfreibeiträge steigen

Veröffentlicht am 13. August 2010 in der Kategorie Versicherungen & Banken von

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EU will KMU bei Finanzierung helfenMit dem ersten Juli tritt das überarbeitete Gesetz zum Kontopfändungsschutz in Kraft. Dieses verspricht den Kontoeigentümern eine höhere Freibetragsgrenze und erhöht somit den Betrag, welcher von den Gläubigern im Falle einer Verschuldung nicht eingefordert werden darf. Bestehende Konten können ab Juli in ein sogenanntes „Pfändungsschutzkonto“ umgewandelt werden. Der Freibetrag soll in der Höhe von mindestens 985,15 Euro im Monat angesiedelt werden.

Noch keine Kontoeröffnungspflicht

Allerdings dürften Schuldner ohne bereits bestehendes Konto oftmals Schwierigkeiten haben, diesen Vorteil durch die gesetzliche Neuregelung wahrzunehmen. Dach nach wie vor keine generelle Kontoeröffnungspflicht der Banken besteht, könnte verschuldeten Bürgern diese Dienstleistung verweigert werden. Ein Beschluss, der einen entsprechenden Rechtsanspruch garantiert, ist für die nähere Zukunft noch nicht absehbar.

Die richtige Entscheidung zugunsten eines geeigneten Girokontos will demnach wohlüberlegt sein, da neben dem Pfändungsschutz auch eine Vielzahl an weiteren Faktoren zu berücksichtigen sind. Um bei den zahlreichen Angeboten den Überblick behalten zu können, hilft der automatische Girokontenrechner kostenlos bei der Wahl des besten, individuell abgestimmten Angebots.

(Quelle: www.welt.de)
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