Was Sie alles über Depots wissen sollten!

Veröffentlicht am 13. März 2009 in der Kategorie Versicherungen & Banken von

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Was ist ein Depot?

Bildlich gesehen ist ein Depot ein Safe bei einer Bank, der Ihre Wertpapiere aufbewahrt. Ein Depot ist somit eine Verwahrmöglichkeit für alle Wertpapiere. Neben Aktien, Fonds, Optionsscheinen, Zertifikaten, Anleihen, ETFs, Alternative Investments und Währungen können auch Renten in einem Depot aufbewahrt werden.

Je nachdem bei welcher Bank Sie ein Depot eröffnen, können Sie Wertpapiere von unterschiedlichen Börsen erwerben. Die erwirtschafteten Zinsen und Dividenden werden Ihnen auf ein Extra-Konto gebucht. Dieses wird auch mit Ihren Depotgebühren belastet.

Depot: Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Wie bei allen Anlageformen unterscheiden sich die Banken bei den Kosten. Die Depoteröffnung ist meist kostenlos und in seltenen Fällen können Sie als Neukunde sogar in den Genuss attraktiver Prämien kommen. Die Ordergebühren, die zum Beispiel beim Kauf von Aktien auf Sie zukommen, unterscheiden sich deutlich von Depot zu Depot. Bei einigen Banken gibt es eine Grundgebühr, andere Institute richten ihre Preise nach der Höhe der eingelagerten Wertpapiere.

Die Depotarten auf einen Blick

Es gibt zwei Depotarten: offene und geschlossene Depots. Ein geschlossenes Depot ist bildlich gesehen ein Schließfach, dessen Inhalt nur der Bankkunde kennt. Er verwaltet sein Depot somit selbst und die Bank hat kein Wissen über den Inhalt. Im Gegensatz dazu hat die Bank bei den offenen Depots Informationen über das Schließfach und ist mit der Verwaltung des Depots beauftragt. Sie ist somit für Dividenden und Zinsen verantwortlich. Für Börsengeschäfte sind jedoch die offenen Depots eine unverzichtbare Angelegenheit.

(Bild: © anmaro - Fotolia.de)