Tipps zur Eröffnung eines Depots: Darauf müssen Selbstständige achten!

Veröffentlicht am 7. März 2013 in der Kategorie Versicherungen & Banken von

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Tipps zur Eröffnung eines Depots: darauf müssen Selbstständige achten!Eigentlich ist das wichtigste Investment für einen Selbstständigen das eigene Unternehmen. Unabhängig davon, in welcher Branche ein Unternehmer tätig ist, es gibt immer Investitionen, welche die Profitabilität der Firma erhöhen. Sei es die Hardware, die erneuert eine schnellere Leistung bringt, ein neues Auto oder die Schaffung eines weiteren Arbeitsplatzes, die Investition in die eigene Firma steht immer im Vordergrund.

Auf der anderen Seite plant auch ein Selbstständiger, sich irgendwann einmal zur Ruhe zu setzen. Das finanzielle Polster für das Alter sollte sich aus verschiedenen Bausteinen zusammensetzen, neben einer gewissen Liquidität sind Aktien und Rentenpapiere mit kontinuierlicher Ausschüttung gut geeignet. Als Spielgeld, nicht für den langfristigen Vermögensaufbau, kann ein Forex Konto dienen.

Forex Broker Vergleich sollte der Kontoeröffnung voraus gehen

Kein Selbstständiger wird eine Maschine oder einen Computer oder eine Telefonanlage erwerben, ohne vorher einen gründlichen Marktvergleich vorgenommen zu haben. Betrachtet wird dabei sowohl die Leistung des Produkts als auch der Preis für die zu gewünschte Ausstattung.

Nicht viel anders verhält es sich, wenn ein Bankkunde ein Depot oder ein Trader ein Forex-Handelskonto eröffnet. Bei einem klassischen Depot, ebenso wie bei einem Handelskonto, sind die persönlichen Handelsgewohnheiten ausschlaggebend. Während die einen ein möglichst großes Universum an handelbaren Basiswerten wünschen, sind die anderen mit einer kleinen, aber feinen Auswahl Währungspaarungen und Rohstoffen völlig zufrieden.

Wer als Selbstständiger auf Investmentfonds als Altersvorsorge zurückgreifen möchte, sucht sich natürlich eine Depotbank, die ein möglichst großes Fondsuniversum zur Verfügung stellt. Favorisiert wird dabei natürlich ein Institut, welches darüber hinaus noch auf den Ausgabeaufschlag verzichtet oder diesen so hoch wie möglich rabattiert. Völlig tabu sollten heute Banken sein, die für die Depotführung Gebühren verlangen. Dafür gibt es inzwischen zu viele Anbieter, die diese Kostenposition gestrichen haben. Ein Vergleichsrechner zeigt nach Eingabe der Anzahl der jährlichen Transaktionen und des durchschnittlichen Ordervolumens, welche Bank in Bezug auf die Kosten am günstigsten abschneidet. Durch den Wegfall der Kontoführung sind die Transaktionskosten ausschlaggebendes Kriterium für die Kostenberechnung. Die ehemals durchgängig prozentual vom Auftragswert abhängigen Gebühren werden mehr und mehr feste Provisionen ersetzt. Diese Vorgehensweise senkt die Kosten für die Anleger deutlich.

Forex-Konten sind gebührenfrei

Traderkonten werden durchgängig gebührenfrei geführt. Im Gegensatz zu einer Depoteröffnung ist bei der Einrichtung eines solchen Kontos allerdings eine Mindesteinzahlung notwendig. Analog zu vielen Direktbanken, die mit verschiedenen Boni Neukunden gewinnen möchten, gibt es auch bei Forex-Konten einen Bonus auf die Ersteinzahlung. Diese muss allerdings innerhalb eines bestimmten Zeitraums mehrfach umgesetzt werden, bevor sie endgültig zur Auszahlung kommt.

Der Forexhandel mag geeignet sein, um mit absolut freien, nicht benötigten Geldern kurzfristig Gewinne zu realisieren, um auf diese Weise bei niedrigen Kapitalmärkten ein wenig Leben in das Portfolio zu bringen. Als Mittel zum langfristigen Vermögensaufbau sind diese Derivate jedoch aufgrund der hohen Risiken, die damit verbunden sind, nicht geeignet. Hier sollten Anleger, Selbstständige wie Arbeitnehmer, auf konservativere Anlageformen zurückgreifen, die einen, wenn auch vergleichsweise langsamen, stetigen Vermögenszuwachs garantieren. Für die Zusammensetzung von Depot und Gesamtportfolio gilt, die Mischung macht es.