Reifenversicherungen – Gute „Haftung“ oder unnötiger „Abrieb“?

Veröffentlicht am 25. Oktober 2011 in der Kategorie Versicherungen & Banken von

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Im Gegensatz zu Kfz-Haftpflicht, Teil- und Vollkaskoversicherungen zählt die Reifenversicherung eher zu den Hinterbänklern auf dem Versicherungsfeld. Nichts desto weniger deckt sie Schäden ab, die nicht einmal von der Vollkaskoversicherung übernommen werden, und sichert Reifen gegen nahezu alle Schadenseventualitäten ab.

Sie kann sich besonders dann lohnen, wenn man stolzer Besitzer sehr hochwertiger und hochpreisiger Reifen ist. Sogenannte Einfahrschäden (Nägel, Scherben etc.), die die häufigste Ursache für platte Reifen darstellen, sowie geplatzte Reifen (z. B. durch Bordsteinkante) werden von ihr übernommen. Darüber hinaus beinhalten die meisten Angebote sogar Diebstahl und Vandalismus.

Die Beitragshöhe orientiert sich am aktuellen Zustand der Reifen, man sollte daher bei Abschluss auf einen möglichst geringen Verschleiß achten. Die Reifenversicherung lohnt sich daher fast ausschließlich für Neureifen. Die Kosten halten sich in Grenzen und liegen in etwa zwischen 15,00 und 30,00 Euro pro Jahr für vier Räder.

Angesichts der Statistik, die Reifenschäden als eine der Hauptursachen für Unfälle ausweist, sollte man gerade im Winter über eine solche Ergänzung zur Kasko nachdenken. Und wem die Beiträge hierfür zu teuer sind, der hat auch die Möglichkeit, lediglich zwei Reifen zu versichern.

Unternehmer.de Redaktion: Michael Maussner

(Quelle: www.versicherungen-blog.net)

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