10 Tipps zum Markenschutz im Internet

Veröffentlicht am 14. Oktober 2009 in der Kategorie Recht & Gesetze von

Themen: , , , ,

Fotolia_14868423_XSDer Markenschutz wird im Internet oft vernachlässigt. Das kann einem erhebliche Nachteile bescheren, wenn man nicht bemerkt, dass Wettbewerber dies für ihr eigenes Geschäft ausnutzen. Es gibt jedoch Möglichkeiten das zu verhindern. Wie Sie sich vor Trittbrettfahrern schützen, erfahren Sie hier.

Markenmissbrauch führt zu Verlusten

Durch Markenmissbrauch im Internet verlören Unternehmen bis zu 30 Prozent ihres Traffics, schätzt eprofessional. Die Performance-Marketing-Agentur gibt zehn Tipps, wie Sie Ihre Marken in Suchmaschinen effektiv schützen.

  1. Sichern Sie sich zumindest die DE-Domain mit Ihrem Markennamen. Prüfen Sie Ihre juristischen Optionen, falls diese Domain schon vergeben ist. Unter bestimmten Umständen können Sie Ihren Anspruch rechtlich durchsetzen.
  2. Benennen Sie die Bild- und Graphikdateien auf Ihren Seiten sinnvoll. Dann wird Ihr Markenzeichen auch bei einer Bildersuche der Suchmaschinen ganz vorne gefunden.
  3. Lassen Sie von anderen Websites auf Ihr Internet-Angebot verweisen – etwa durch gegenseitige Verlinkung mit Kunden und Geschäftspartnern. Registrieren Sie Ihre Marke auch in Webkatalogen wie dmoz.de und Linksammlungen wie mister-wong.de.
  4. Hinterlegen Sie einen Brancheneintrag bei Google Maps, der Ihre Marke geographisch verankert. Erstellen Sie für jeden Ort einen eigenen Eintrag, wenn Sie mehrere lokale Bezugspunkte haben.
  5. Halten Sie im Internet Ausschau nach negativen Treffern zu Ihrer Marke und analysieren Sie, was falsch gelaufen ist. Versuchen Sie, einen negativen Eintrag in eine positive Bewertung umzuwandeln – am besten über einen freundlichen, direkten Kontakt.
  6. Verhindern Sie beim Suchmaschinen-Marketing, dass andere Ihre Marke als Keyword buchen. Stellen Sie einen entsprechenden Markenschutzantrag bei Google. Legen Sie detaillierte Rahmenbedingungen fest, falls Sie anderen die Verwendung doch gestatten.
  7. Verwenden Sie auch "ausschließende Keywords". Damit legen Sie fest, bei welchen Suchanfragen Ihre Werbung nicht erscheinen soll.
  8. Melden Sie Verstöße gegen Ihre geschützte Marke bei den Suchmaschinen, um die Anzeigen entfernen zu lassen. Prüfen Sie gegebenenfalls weitere juristische Schritte. Aber übertreiben Sie nicht: Nicht jede fremde Werbeanzeige auf Ihren Markennamen schadet Ihrer Marke.
  9. Buchen Sie außer Ihrem Namen auch generische Keywords, die mit Ihrem Markennamen assoziiert werden sollen. Damit besetzen Sie Ihr Marken-Territorium.
  10. Verlängern Sie Ihre Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen in die Suchmaschinen – ob TV, Plakat, Print oder Dialog. Setzen Sie dazu alle Marketing-Verantwortlichen an einen Tisch.

(uqrl)

www.eprofessional.de

(Bild: © shockfactor - Fotolia.com)