Online-Händler müssen Widerrufsbelehrung anpassen!

Veröffentlicht am 21. Juli 2010 in der Kategorie Recht & Gesetze von

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Seit Juni 2010 sind das neue Widerrufsrecht und die neue Widerrufsbelehrung in Kraft. Wie das Unternehmer-Portal business-wissen.de berichtet, müssen Shop-Betreiber und Ebay-Händler das amtliche Muster der Widerrufsbelehrung je nach Geschäftsmodell anpassen. Andernfalls drohten Abmahnungen.

Unternehmen sollten deshalb die Gestaltungshinweise der amtlichen Widerrufsbelehrung genau befolgen und die Anmerkungen und Textbausteine richtig zusammensetzen.

Laut business-wissen.de müssen Online-Shop-Betreiber das amtliche Muster der Widerrufsbelehrung in folgenden Fällen ändern:

  • Bei Dienstleistungen – also um Leistungen, die nicht in der Überlassung von Sachen bestehen
  • Bei Vertragsschlüssen über das Internet (Fernabsatzverträge), etwa bei Online-Shops und bei Ebay
  • Bei Vertragsschlüssen ohne Belehrung in Textform
  • Wenn der Verbraucher die Versandkosten übernimmt
  • Bei finanzierten Geschäften
  • In Fällen der Wertersatzpflicht für bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache
  • Wenn das Widerrufsrecht ausgeschlossen ist oder erlischt

Prüfen Sie genau, welche Bestimmungen in Ihrem Fall gelten und wie Sie diese in Ihrer Widerrufs- und Rückgabebelehrung umsetzen. Hinweise dafür finden Sie laut business-wissen.de zum Beispiel im kostenlosen Whitepaper zum neuen Widerrufsrecht von Trusted Shops.

Lassen Sie sich im Zweifelsfall rechtlich beraten, um Abmahnungen von Konkurrenten zu vermeiden. (uqrl)

www.business-wissen.de

(Bild: © phecsone - Fotolia.com)