Offenlegungspflicht auch für kleine GmbHs

Veröffentlicht am 11. Februar 2009 in der Kategorie Recht & Gesetze von

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Kleine GmbHs müssen ihren Jahresabschluss offenlegen. Sonst drohen Geschäftsführern Ordnungsstrafen bis 25.000 Euro. Jede GmbH müsse spätestens zwölf Monate nach dem Ende eines Geschäftsjahres einen Jahresabschluss beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einreichen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichtes Bonn (LG Bonn, Az: 30 T 122/08) hervor. Der Abschluss werde im elektronischen Handelsregister und im Unternehmensregister veröffentlicht.

Auch die "Kleinen" müssen einreichen

Zur Einreichung verpflichtet seien alle Formen einer GmbH – auch kleine GmbHs und Unternehmergesellschaften mit weniger als 50 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme unter 4.015 Euro.

Ordnungsstrafen drohen

Bei einem Verstoß gegen die Offenlegungspflicht drohen laut LG Bonn Ordnungsstrafen zwischen 2.500 und 25.000 Euro.  Zudem leite das Bundesamt für Justiz bei Verstößen automatisch ein Bußgeldverfahren ein.

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