Keine zusätzliche GEZ-Gebühr im Homeoffice

Veröffentlicht am 28. September 2011 in der Kategorie Recht & Gesetze von

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Selbständige Heimarbeiter müssen für beruflich genutzte Computer keine zusätzlichen Rundfunkgebühren bezahlen. Jedenfalls dann nicht, wenn sie in der Wohnung bereits ein Radio- oder Fernsehgerät angemeldet haben.

Das gehe aus Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (Az. 6 C 15.10, 6 C 45.10 und 6 C 20.11) hervor, berichtet das Gründerportal gruendungszuschuss.de. Demnach gelten beruflich genutzte Computer als herkömmliche Zweitgeräte, die von zusätzlichen Gebühren befreit sind.

Laut gruendungszuschuss.de können Gebührenzahler das Geld von der GEZ zurückfordern, das sie bereits für den Computer im Arbeitszimmer bezahlt haben. Die GEZ habe in vergleichbaren Fällen Widersprüche akzeptiert und sämtliche Beiträge rückwirkend erstattet. Beim Widerspruch sollten Selbständige ihre Kontoverbindung angeben sowie den Zeitraum, in dem die Gebühren für das Homeoffice in Rechnung gestellt wurden.

2013 ändert sich die Gesetzeslage laut gruendungszuschuss.de grundlegend: Dann werde die gerätebezogene Rundfunkgebühr durch eine pauschale Abgabe für alle Haushalte und Unternehmen ersetzt. (uqrl)

(Quelle: www.gruendungszuschuss.de)

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