Überhöhte oder zu niedrige Preise? – So treffen Sie die goldene Mitte!

Veröffentlicht am 14. September 2010 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Mit überhöhten Preisen vergraulen Sie Ihre Kunden, mit zu niedrigen Preisen können Sie nicht wirtschaftlich arbeiten. Wie Sie die goldene Mitte treffen, erfahren Sie hier.

Wie das Unternehmer-Portal Profirma vom Haufe-Verlag berichtet, gibt es im Wesentlichen zwei Methoden, um Preise abzuleiten: Über die Kalkulation der Selbstkosten stellten Unternehmer sicher, dass sie nicht weniger verdienen als die Produktion kostet. Über die Analyse von Angebot und Nachfrage könnten Unternehmer dann ihre Gewinne maximieren.

Laut Profirma berechnen viele Unternehmer lediglich ihre Selbstkosten und bringen ihre Produkte dann mit einem pauschalen Aufschlag an den Markt. Diese Methode sei zwar einfach, aber ungenau. So seien Preise oft zu niedrig oder zu hoch kalkuliert – und lägen beispielsweise unter dem marktüblichen Niveau oder knapp über dem Preis der Wettbewerber.

Der Preis werde für einzelne Produkte und Leistungen bestimmt, so Profirma. Mit ihm ließen sich temporäre wirtschaftliche Ziele justieren oder solche, die nur einen Bereich des Unternehmens betreffen. Profirma gibt Beispiele für moderne Preismodelle, die erfolgreich genutzt werden:

  • Flatrate-Strategie: Bei dieser Strategie erhalten Kunden zu einem Pauschalpreis ein Angebot nach ihrem Bedarf. Sie ist laut Profirma oft erfolgreich, weil Kunden ihren Bedarf überschätzen.
  • "Zahle-was-Du-willst"-Strategie: Diese Strategie funktioniere vor allem bei hochpreisigen Produkten und Dientsleistungen mit Erlebnis-Charakter. Sie diene gleichzeitig als Marketing- und PR-Instrument.
  • Preisbrecher- oder Lockangebote: Bei diesen Strategien bieten Unternehmen ein Produkt zum Selbstkostenpreis oder knapp darüber an, um Kunden zum Kauf eines anderen, teureren Produktes zu bewegen. (uqrl)

www.haufe.de/profirma

(Bild: © Stefan Rajewski – Fotolia.com)