Warum Werbebriefe scheitern!

Veröffentlicht am 10. Juli 2010 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Wenn Ihr Mailing floppt, kann das viele Gründe haben. Hier finden Sie typische Ursachen für das Scheitern von Werbebriefen – damit Sie sie beim nächsten Mal vermeiden. Nach einem gescheiterten Direct Mailing sollten Unternehmer die Gründe genau analysieren, schreibt Albert Bloch auf dem Unternehmerportal business-wissen.de. Ihm zufolge gibt es manchmal externe Gründe für das Versagen eines Werbebriefes.

Ein Beispiel: Sie werben in einem Werbebrief für Aktien Ihres Unternehmens. Doch am nächsten Tag stürzen die Börsenkurse ab.

Oft versendeten Unternehmen aber Mailings, ohne ihre Zielgruppe und den Markt wirklich zu kennen. Dabei nützten der beste Text und die kreativste Idee nichts, wenn sie sich an die falsche Zielgruppe richten oder schlicht kein Bedarf bestehe. Viele Unternehmer schätzen laut Bloch auch falsch ein, dass sie andere erst für ihr Produkt begeistern müssen.

Darum sollten Sie sich vor einem Mailing zur Selbsteinschätzung folgende Fragen stellen:

  • Gibt es einen ausreichenden Bedarf für mein Produkt oder meine Dienstleistung?
  • Welchen Preis ist die potenzielle Zielgruppe bereit zu zahlen?
  • Ist der Nutzen meines Produktes selbsterklärend oder nicht?
  • Gibt es bereits ähnliche Produkte auf dem Markt? Wie konkurrenzfähig ist dagegen mein Produkt im Hinblick auf Preis, Qualität und Ausstattung?
  • Welche Vertriebswege nutzt die Konkurrenz?

Aus den Antworten erhielten Unternehmen Ansatzpunkte, an welchen Stellen sie ggf. noch nachbessern müssen. Bloch rät aber auch, sich vor unrealistischen Erwartungen zu hüten. Ein Werbebrief könne zwar Anfragen oder Verkäufe generieren. Er könne aber keine Wunder bewirken – insbesondere wenn das Produkt noch unbekannt ist oder sein Nutzen schwer zu vermitteln. (uqrl)

www.business-wissen.de

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(Bild: © Hao Wang - Fotolia.com)