Google AdWords: Die besten Tools für Einsteiger

Veröffentlicht am 25. Mai 2010 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Besonders in den letzten Monaten hat sich das Google AdWords System sehr schnell weiter entwickelt. Ständig gibt es Neuerungen und Erweiterungen, die die Effektivität von AdWords steigern sollen. Selbst erfahrene AdWords Nutzer werden mitunter an den Rand der Verzweiflung getrieben, da man die Innovationen gar nicht so schnell umsetzen kann, wie sie auf den Markt kommen.

Als Neueinsteiger steht man jetzt vor einem unüberschaubaren Berg von Tools und weiß nicht einmal im Ansatz, welches Tool für welchen Zweck gebraucht wird, geschweige denn wie es einzusetzen ist. Nicht alle der im Moment unterstützten fünfzehn Tools braucht man zur Erstellung einer Kampagne und einige der Tools sind so komplex, dass sie für Anfänger kaum geeignet sein dürften.

Welche Tools sind jetzt aber für das Erstellen einer Kampagne unerlässlich und können auch ohne weitere technische Fähigkeiten genutzt werden?

Das Keyword-Tool

Dieses Tool hilft einem Keywords für eine Kampagne bzw. eine Anzeigengruppe zu finden. Es gibt verschiedene Wege um Keywords zu finden. Man kann die URL der Website eingeben, auf die sich die Keywords beziehen sollen und das Tool durchsucht die Website nach Worten, die als potenzielle Keywords in Frage kommen. Alternativ dazu gibt man einen oder mehrere beschreibende Begriffe ein, die sich auf das zu bewerbende Produkt beziehen und das System generiert passende Keywords.

Es können auch verschiedene Themenkategorien durchsucht werden. Zusätzlich kann man sich Informationen über die vorgeschlagenen Keywords anzeigen lassen. Beispielsweise die Mitbewerberdichte, den zu erwartenden CPC oder auch die Anzeigenposition. Mit wenigen Klicks können interessante Keywords zu einer Anzeigengruppe hinzugefügt werden. Genauso können unpassende Keywords als ausschließend ergänzt werden. Das Keyword-Tool ist unerlässlich um neue Keywords zu finden und hilft einen ersten Eindruck über die möglichen Klickkosten zu gewinnen.

Zurzeit bietet Google neben dem alten Keyword-Tool auch eine neue Beta-Version an. Das neue Keyword-Tool funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das alte, nur sind einige Funktionen hinzugekommen. So können beispielsweise die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden und die Möglichkeiten zur Keywordfindung miteinander kombiniert werden.

Das Placement-Tool

Mithilfe dieses Tools können Placements, also Seiten innerhalb des Content-Werbenetzwerks gesucht werden, auf denen man werben möchte. Um Placements zu finden gibt es die gleichen Möglichkeiten, wie auch beim Keyword-Tool. Das heißt man eine URL eingeben, Kategorien durchsuchen oder beschreibende Begriffe eintragen. Es wird detailliert angezeigt, wie viele Impressionen jedes Placement pro Tag erhält und welche Anzeigenformate es unterstützt. Das Placement-Tool ist ein Muss, wenn man auf ausgewählten Placements werben möchte.

Wie auch beim Keyword-Tool bietet Google auch eine neue Beta-Version des Placement-Tools an. Das neue Tool bietet ebenfalls Erweiterungen, wie das gezielte Suchen nach Placement-Typen, also zum Beispiel Feeds.

Der Traffic-Estimator

Wie auch das Keyword-Tool liefert der Traffic Estimator Schätzungen über maximalen und durchschnittlichen CPC, Anzeigenposition und Suchvolumen. Einfach das gewünschte Keyword, sowie den maximalen CPC und das Tagesbudget eingeben und das Tool erstellt eine Schätzung zu den verschiedenen Werten.

Anders als das Keyword-Tool berücksichtigt der Traffic Estimator auch das Tagesbudget, so das er genauere Ergebnisse zu Zugriffszahlen und Kosten liefert.

Tool zum Ausschließen von Websites und Kategorien

Ein wichtiges Tool für alle die im Content-Werbenetzwerk Anzeigen schalten. URLs auf denen nicht geworben werden soll können direkt eingegeben werden. Genauso können Websites mit bestimmten Inhalten als Werbefläche ausgeschlossen werden, also zum Beispiel Seiten mit nicht-jugendfreiem Inhalt. Ihre Anzeigen sollen nicht auf geparkten Domains angezeigt werden? –Kein Problem, einfach den entsprechenden Seitentyp ausschließen.

Ausschließende Keywords auf Kampagnenebene: Es gibt immer Keywords, die nicht nur für eine Anzeigengruppe gültig sind, sondern für die gesamte Kampagne. Denkbar sind beispielsweise Keywords wie "umsonst" oder "gratis". Damit diese nicht für jede Anzeigengruppe extra angelegt werden müssen, kann man dieses Tool nutzen. Man wählt die gewünschte Kampagne über das Dropdown aus und gibt die auszuschließenden Keywords manuell ein.

Das Tool für die Anzeigenvorschau

Ein praktisches Tool um zu sehen, wie die eigene Anzeige auf der Google Suchseite aussieht ohne durch zusätzliche Impressionen die Statistik zu verfälschen. Zwar kann man auch bei Google direkt nach den hinterlegten Keywords suchen um so die Anzeigenschaltung auszulösen, aber diese Impressionen werden natürlich gezählt und können sich so negativ auf die Statistik auswerten.

Alle oben aufgeführten Tools finden Sie im AdWords Konto auf dem Tab Werbechancen unter der Überschrift Tools.
Weitere Informationen finden Sie in der Google AdWords Hilfe.

Die Unternehmer.de-Leserfrage:

Und was halten Sie von Google AdWords? Wie verwende Sie diese?

(Bild: © dw design – Fotolia.com)