10 Tipps für mehr Käufer in Ihrem Online-Shop

Veröffentlicht am 8. Dezember 2010 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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So machen Sie die Besucher Ihres Online-Shops zu Käufern!Nicht alle Besucher Ihres E-Shops werden auch tatsächlich zu Käufern. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, die so genannte Konversionsrate zu erhöhen.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) habe in einem Leitfaden die wichtigsten Ratschläge zur Steigerung der Konversionsrate zusammengefasst, berichtet internetworld.de. Das IT-Portal hat die wichtigsten Infos zusammengefasst:

1. Passen Sie die Landing-Page an

Der Nutzer möchte in Ihrem Shop möglichst schnell sein Produkt finden, am besten bereits auf der Landing-Page – der Shop-Seite, auf die er beispielsweise über eine Suchmaschinen-Werbung als erstes gelangt.

Greifen Sie in der Überschrift der Landing-Page Suchbegriffe und Anzeigentitel auf, um einen konkreten Bezug zur Suchanfrage herzustellen. Verlinken Sie bei losen Anfragen auf die Produktkategorie, bei spezifischen Suchen direkt auf die Produktseite.

2. Präsentieren Sie Produkte übersichtlich

Eine übersichtliche Präsentation der Produkte erhöht den Wiedererkennungswert Ihres Shops. Zudem machen Sie es potenziellen Kunden leichter, die gewünschten Produkte zu finden.

Halten Sie sich darum an den gewohnten Aufbau von Internetseiten und reduzieren Sie Informationen auf das Wesentliche: Präsentieren Sie Schlüssel-Informationen in Überschriften, am Seitenanfang und am linken Rand. Wählen Sie leicht erfassbare Textformate wie Listen.

Vergrößerbare Produktfotos und bewegte Bilder fördern das Produkterlebnis ebenso wie Hinweise auf weitere Waren, die andere Kunden häufig dazukaufen.

3. Wecken Sie Vertrauen

Mit Garantien gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden – etwa mit Geld-zurück-Garantien, portofreien Rücksende-Möglichkeiten oder einer Auswahl zwischen verschiedenen Bezahl-Optionen. Weitere Vertrauen fördernde Maßnahmen sind Gütesiegel, Medienberichte, Kundenempfehlungen oder Symbole, die auf eine sichere Datenübertragung hinweisen.

4. Machen Sie das Finden leicht

Die Benutzerfreundlichkeit einer Website hat maßgeblichen Einfluss auf die Zahl der Kaufabschlüsse. Dazu gehört eine einfache und intuitive Navigation. Als Orientierungshilfen dienen dabei zum Beispiel visuelle Orientierungshilfen wie Buttons zur Klickaufforderung (Call-to-Action-Button).

5. Reduzieren Sie die Schritte bis zur Abwicklung

Je weniger Klicks der User bis zum Kauf benötigt, desto geringer ist die Abbruchrate. Prüfen Sie daher, ob sich für Ihre Waren ein Warenkorb lohnt oder eine Sofortkauf-Funktion.

Pflicht ist eine übersichtliche Gestaltung des Warenkorbs mit Anzahl, Einzelpreis, Versandkosten und Gesamtkaufpreis der gewählten Produkte. Sie erhöhen die Verkaufschancen, wenn sich der Warenkorb beim nächsten Besuch an die ausgewählten Produkte des Kunden erinnert.

6. Fragen Sie so wenige Daten wie möglich ab

Klären Sie, wie umfassend sich Kunden bei ihrem Einkauf registrieren müssen. In der Regel genügt für den Versand eine Abfrage der notwendigen Daten wie Name, E-Mail-Adresse, Bezahldaten und Postadresse. Erläutern Sie dem Kunden die Vorteile eine Registrierung, wenn Sie umfangreichere Informationen benötigen.

7. Achten Sie auf zuverlässige Technik

Verwenden Sie sichere SSL-Technik, wenn Sie sensible Daten erfragen. Achten Sie auf die Vertrauenswürdigkeit und die Gültigkeitsdauer des Zertifikats.

Trennen Sie mit CSS-Layouts (Cascading Stylesheets) Struktur und Inhalt. Das bedeutet: Sie verwalten Texte und Bilder getrennt von Informationen über Farben, Layout, Bilder, Texte etc. Der höhere Entwicklungsaufwand wird kompensiert durch einfachere Wartung und höhere Flexibilität bei der Anpassung an weitere Ausgabemedien oder geänderte Design-Vorgaben.

8. Vermeiden Sie Barrieren

Ein barrierefreies E-Commerce-System verfügt über hohe Bedienungsfreundlichkeit und eine klare Trennung zwischen (technischer) Struktur und Inhalt. Gerade bei der technischen Gestaltung von Formularen lohnt sich die Einhaltung der Anforderungen an ein barrierefreies Internet.

Dann fühlt sich der Kunde auf den Seiten wohl und Sie als Betreiber profitieren von weniger Kaufabbrüchen und längerer Verweildauer der User.

9. Bieten Sie sichere Bezahlprozesse

Sorgen Sie dafür, dass Kunden ihr favorisiertes Bezahlverfahren sofort finden – etwa durch Logos und eine übersichtliche Gestaltung.

Verwenden Sie für den Bezahlvorgang in jedem Fall gesicherte Seiten, wenn sensible Daten preisgegeben werden. Informieren Sie den Kunden nach dem Bezahlen kurz darüber, dass der Vorgang erfolgreich war und er die Ware in Kürze erhält.

10. Etablieren Sie ein Customer Risk Management

Mit einem zielgerichteten Customer Risk Managements können Sie Kundenrisiken und Kundenentwicklung verbessern – und damit Ihren Umsatz und Ihre Gewinnpotenziale nachhaltig steigern. (uqrl)

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(Bild: © pixelking – Fotolia.com)