Messen in China: Im Riesenreich spielt die Musik

Veröffentlicht am 11. Februar 2009 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Radikale Innovation und mehr Mut zum RisikoDer asiatische Messemarkt legte 2007 durchschnittlich um 14% zu, der chinesische um 21%. Zudem widersetzt sich China dem Maintrend Asiens: Die Flächen dort nehmen weiter zu. Hält das Wachstum des Marktes nun so nicht an, naht ein Preiskampf.

Weniger neue Ausstellungszentren werden zukünftig in Asien gebaut - verglichen mit den vergangenen fünf Jahren. Das prognostiziert die Business Strategies Group BSG, Hongkong, in ihrer vierten Ausgabe des Reports 'The Trade Fair Industry in Asia - Asiens Messeindustrie'.

Die Studie wird jährlich im Auftrag des Weltmesseverbands Ufi, Paris, erstellt. Auch die Phase der Geländemodernisierungen kommt laut BSG zu einem Ende. Betrachtet wurden die Länder und Stadtstaaten China, Taiwan, Macao, Hongkong, Singapur, Thailand, Malaysia, die Philippinen, Indonesien, Indien, Pakistan, Vietnam, Japan, Korea und Australien.

Bedeutende Ausnahme vom rückläufigen Bautrend: China. Bleibt es doch das Land, in dem die meisten Messeaktivitäten laufen. Von den 1.732 Messen und Ausstellungen in Asien finden 456 in der Volksrepublik statt. Der gesamtasiatische Messeumsatz beträgt 3,25 Mrd. US-Dollar - China erwirtschaftet davon ein knappes Drittel. Daher wird dort noch kräftig weiter gebaut.

Preiskampf prognostiziert

'Chinas Kapazitäten nahmen im Jahr 2008 von 2,9 Mio. qm auf 3,5 Mio. qm zu', sagt BSG-Präsident Paul Woodward und prognostiziert im gleichen Atemzug starken Druck auf die existierenden Quadratmeterpreise in diesem Markt. 'Die entstehenden Flächen übersteigen bald die nachgefragten - das führt zwangsläufig zu einem Preiskampf', so Woodward.

Im Jahr 2007 legte die verkaufte Quadratmeterzahl in China um 21 % zu. Um eine Aufweichung der Preise zu verhindern, müsste laut BSG erneut eine solche Wachstumsrate erreicht werden. Das scheint angesichts der weltweiten Wirtschaftsinstabilität  [...].

Den vollständigen Artikel können Sie kostenlos im m+a report 08/2008 (E-Magazin) lesen.

Autorin dieses Artikels: Christine Seizinger
(Bild: © Gerhard Führing - Fotolia.com)