Twitter: Belangloses Gezwitscher oder kommunikative Revolution?

Veröffentlicht am 26. August 2009 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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SpatzDiskussionen über Sinn und Unsinn des Microbloggingdienstes Twitter bringen nichts, glaubt Online-Marketing-Experte Dr. Torsten Schwarz von absolit. Zwei Millionen deutschsprachige Besucher hatte die Plattform im Juli. Darunter seien sicher auch potenzielle Kunden für Sie, so absolit. Empfehlung der Experten: Fangen Sie an, erste Erfahrungen zu sammeln. absolit zeigt, wie Sie das machen können.

Twitter - 1. Schritt: Testen

Bevor Sie lange diskutieren, melden Sie sich in 10 Sekunden an und sammeln erste Erfahrungen. Wenn Sie wollen, nutzen Sie zunächst ein Pseudonym, damit keiner Ihre Fehler sieht. So können Sie ganz in Ruhe den Dienst kennenlernen. Sie können später Ihren Namen immer noch ändern, oder ein neues Profil anlegen.

Nun „followen“ Sie allen Personen und Institutionen, die für Sie interessant sind. Dazu gehen Sie zunächst in die Personensuche.  Die Liste ist nach Followerzahl sortiert. Dann klicken Sie interessante Profile an und drücken links oben auf „Follow“. Wenn Sie genug interessanten Profilen folgen, sehen Sie deren Einträge, wenn Sie oben auf „Home“ (vorher einloggen) drücken. Wenn Sie noch mehr interessante Profile suchen, gehen Sie auf die Themensuche und followen auch hier allen Menschen, die Sie für interessant halten. Zwei Tipps in eigener Sache: absolit zum Spezialthema E-Mail-Marketing und online_experts allgemein zu Online-Marketing. Jetzt können Sie ganz in Ruhe testen, wie Twitter funktioniert.

Twitter - 2. Schritt: Beobachten

Nun beobachten Sie, wie andere Unternehmen Twitter für sich nutzen. Keine Angst: Die meisten deutschen Unternehmen arbeiten noch recht unprofessionell. Hier finden Sie Listen von Marken, Unternehmen und hier Bewertungen. Machen Sie sich nun ein Bild davon, was Sie selbst twittern könnten. Wer könnten Ihre Follower sein? Welche Dinge könnten Ihre Follower interessieren? Wollen Sie reine Informationen versenden, oder den direkten Dialog suchen? Reservieren Sie sich die Namen, die für Sie interessant sind. Sie brauchen dabei je eine neue E-Mail-Adresse. Manche Unternehmen haben mehrere Twitterfeeds. Wir arbeiten gerade an einer Studie über Unternehmensstrategien. Oft twittern auch die Mitarbeiter unter ihren eigenen Namen, jedoch in ihrer Funktion als Angestellte. Erarbeiten Sie ganz in Ruhe ein eigenes Konzept. Hier sind Vorschläge zur Strategiefindung.

Twitter - 3. Schritt: Mitmachen

Sobald Sie ein klares Ziel und ein Inhaltskonzept haben, kann es losgehen. Mehrmals in der Woche oder sogar mehrmals täglich versorgen Sie Ihre Follower mit Informationen. Sie können auch diskutieren. Schauen Sie regelmäßig nach, ob Ihnen jemand antwortet. Sie können auch selbst antworten, indem Sie „reply“ drücken oder einen Eintrag mit dem Namen des Adressaten beginnen und ein @ davor setzen. Auch können Sie interessante Beiträge anderer an Ihre eigenen Follower „Retweeten“. Dazu setzen Sie noch ein „RT“ vor das @.

Hier einige Tools, die Ihnen das Leben erleichtern: Tweetdeck oder Twhirl für das direkte Twittern. Mit TweetLater können Sie zeitversetzt twittern und mit Bit.ly können Sie URLs verkürzen und messen, welche Links wie oft angeklickt wurden. Twitterfeed ist ein Dienst, mit dem Sie Ihre RSS-Feeds (zum Beispiel aus einem Blog) automatisch in Twitter einfließen lassen können.

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(Bild: © suzesizu - Fotolia.com)