Im E-Mail-Marketing zählt der kleine Unterschied

Veröffentlicht am 17. September 2008 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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E-Mail-Marketing: Die passende Software findenWegen der Flut von Spam und Werbung werden immer weniger E-Mails gelesen. Abhilfe verspricht ein individualisiertes E-Mail-Marketing. Erfolgreich sind vor allem solche Newsletter und E-Mails, die dem Kunden einen konkreten Nutzwert bieten.

Als Reaktion auf sinkende Öffnungsraten sei die Werbebranche inzwischen weitgehend von Massenmails abgerückt, berichtet der Verlag Fuchsbriefe. Zur Festigung von Kundenbeziehungen setzten Unternehmen heute vermehrt auf ein individualisiertes E-Mail-Marketing.

Für die erfolgreiche Kontaktpflege empfiehlt Fuchsbriefe, Angebote auf die individuellen Interessen einzelner Zielgruppen zuzuschneiden. Dazu zählten folgende Maßnahmen:

  • Sprechen Sie den Kunden mit dem Namen an.
  • Unterscheiden Sie Zielgruppen – etwa nach Geschlecht, Alter, Wohnort oder Interessen.
  • Liefern Sie diesen Gruppen zugeschnittene Inhalte, Texte und Bilder. Zum Beispiel sollte in der Finanzbranche ein institutioneller Anleger anders angesprochen werden als ein Retail-Kunde.
  • Bewerben Sie nur Produkte, die für die jeweilige Zielgruppe interessant sind. Bei Pflegeprodukten etwa lohnen sich unterschiedliche Newsletter für Männer und Frauen.
  • Suchen Sie aktuelle Aufhänger für Ihre E-Mails. Beispielsweise könnten Fahrradhändler ihren Kunden im Frühjahr eine günstige Inspektion oder produktverwandtes Zubehör anbieten.
  • Berücksichtigen Sie, dass sich die Lebenssituation Ihrer Kunden im Lauf der Zeit ändert. Hersteller für Babyprodukte sollten beispielsweise das Geburtsdatum des Kindes erfragen. So können die angebotenen Produkte später auf das zunehmende Alter des Kindes angepasst werden.

Laut Fuchsbriefe hätten sich Kampagnen mit starker Personalisierung in der Vergangenheit bewährt: So habe das Lieferantenverzeichnis Wer liefert was? mit seiner Personalisierungsstrategie eine Öffnungsrate von 70 Prozent erreicht. Zum Vergleich: Die gesamtdurchschnittliche Öffnungsrate sei zwischen 2003 und 2007 von 56 Prozent auf 35 Prozent zurückgegangen. (uqrl)

www.fuchsbriefe.de

(Bild: © Beboy - Fotolia.de)