Suchmaschinenoptimierung: So gehen Sie richtig vor!

Veröffentlicht am 3. Juli 2008 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Welche Tricks sollten bei der Suchmaschinen-Optimierung vermieden werden?

Wer über das Internet neue Kunden gewinnen möchte, setzt häufig darauf, dass er über die gängigen Suchmaschinen gefunden wird. Doch wer gefunden werden will, muss auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen weit vorne stehen, am besten auf der ersten Seite oder sogar dem ersten Platz.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden seit den Anfangstagen der Suchmaschinen viele Internetpräsenzen optimiert. In vielen Fällen sollen dabei die Algorithmen der Suchmaschinen überlistet werden, was in der Vergangenheit auch häufig für einen gewissen Zeitraum gut funktioniert hat. Doch die Suchmaschinenbetreiber, die ihren Kunden gute und relevante Ergebnisse präsentieren möchten, haben dazu gelernt. Viele Techniken, die einst der Manipulation von Suchergebnissen dienten, sind heutzutage im besten Fall wirkungslos. Im schlechtesten Fall aber führen sie zu einer Abwertung der Internetpräsenz oder gar deren Ausschluss aus dem Index der jeweiligen Suchmaschine.

Hier heißt es also Aufpassen, auch oder gerade dann, wenn Sie Fremdleistungen eines so genannten Suchmaschinenoptimierers in Anspruch nehmen. Denn neben vielen seriös arbeitenden Firmen gibt es immer noch einige schwarze Schafe. Sie sollten grundsätzlich wissen, welche Maßnahmen sinnvoll oder gefährlich sein können, um nicht teures Geld für nichts auszugeben.

Keyword-Spam

Der übermäßige Einsatz von möglichen Suchbegriffen – erst recht dann, wenn sie noch nicht einmal relevant sind – bringt heutzutage keine Vorteile mehr und wird häufig sogar bestraft. Die früher aussagekräftigen Metatags können in Verbindung mit dem passenden Seiteninhalt noch vereinzelt eine positive Wirkung zeigen. Allerdings sollten sie für jede einzelne Unterseite gesondert und mit wenigen passenden Keys erstellt werden.

Techniken, bei denen die Suchbegriffe für den Besucher möglichst unsichtbar im Seiteninhalt selbst untergebracht werden, sind ebenfalls veraltet und werden bei Entdeckung abgestraft. Hüten Sie sich also davor, keyword-gespickte Texte ganz unten am Seitenende unterzubringen, ebenso vor allzu kleinen Schriftarten, Texten in Hintergrundfarbe oder versteckten Seitenbereichen. Denn bei solchen versteckten Texten kann bei Entdeckung durch den Suchmaschinenbetreiber davon ausgegangen werden, dass sie nicht für menschliche Besucher gedacht sind.

Brückenseiten und Cloaking

Ein weiteres Don't sind so genannte Brückenseiten. Dabei wird eine zu einem Suchbegriff relevante Seite erstellt, der menschliche Besucher jedoch von dort automatisch auf eine andere Seite umgeleitet, die ein anderes Thema oder zumindest keine reine Anhäufung von Keywords aufweist.

Bad Neighbourhood

Eingehende Links sind Ihre Visitenkarte. Mit ausgehenden Links sprechen Sie Ihren Besuchern Empfehlungen aus. Berücksichtigen Sie dies nicht nur im Hinblick auf die Suchmaschinen! Auf eingehende Links haben Sie nur bedingt Einfluss. Das wissen auch die Suchmaschinenbetreiber, und im schlechtesten Fall bringen Ihnen Links aus schlechter Nachbarschaft, beispielsweise aus Linkfarmen, keine Vorteile. Wenn Sie allerdings selbst bewusst auf solche Seiten verlinken, sieht das in den Augen einer Suchmaschine schon wieder anders aus.

Allzu unnatürlicher Linkaufbau und Kauf von Links

Seitdem bekannt ist, dass die Linkpopularität in das Suchmaschinenranking mit einfließt, versuchen Webseitenbetreiber, ihre Seiten mit so vielen eingehenden Links wie möglich zu versorgen. Daher haben die Suchmaschinenbetreiber entsprechende Algorithmen entwickelt, um Manipulationen erkennen zu können. Natürlich kann gute Internetseite innerhalb kurzer Zeit sehr viele freiwillig gesetzte Links bekommen. Wenn diese aber nur von Domains mit einem hohen PageRank(TM) oder von bekannten Linkverzeichnissen kommen oder plötzlich sehr viele Links innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums gesetzt werden, ist dies für eine Suchmaschine durchaus feststellbar und kann zu einer – gegebenenfalls zeitlich begrenzten – Abwertung der Seite führen.

Die genannten Punkte lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Wichtig ist, dass die Internetseite für Menschen und nicht für Maschinen gemacht ist. Wenn es nichts gibt, was vor dem menschlichen Besucher verborgen bleiben sollte, dann hat man wohl alles richtig gemacht.

(Bild: © Alexey Lemeshkov - Fotolia.com)