Push-Nachrichten als Marketingwerkzeug: So funktioniert’s

Veröffentlicht am 3. Dezember 2018 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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So funktionieren Push Nachrichten als Marketingwerkzeug


Social Media, E-Mail und Suchmaschinen diese drei Kanäle bilden in den meisten Fällen das Fundament für ein solides Online Marketing eines modernen Unternehmens. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein neuer Kanal breit gemacht, zunächst auf Apps und kürzlich auch im Browser. Die Rede ist von Push-Benachrichtigungen oder einfach nur Push-Nachrichten.

Push-Verteiler aufbauen

Natürlich kann man nicht auf Knopfdruck allen Besuchern der Webseite oder Nutzern einer App einfach Push-Benachrichtigungen senden. Hierfür ist wie beim E-Mail-Marketing ein Opt-In nötig. Der Vorteil gegenüber E-Mail liegt darin, dass der Benutzer keine persönlichen Daten wie E-Mail-Adresse oder Name bei der Eintragung hinterlässt. Es genügt lediglich ein Klick auf "Erlauben" oder "Verbieten" bei der Push-Abfrage vom System bzw. Web-Browser.

Schon beim Opt-In Prozess gibt es verschiedene Ansätze, die unterschiedliche Resultate hervorbringen. Einige Webseiten zeigen ohne Kommentar oder Info für den Benutzer die Browser-Push-Abfrage. Viele Nutzer lehnen solche Meldungen sofort mit einem Klick ab. Einmal abgelehnt, kann die Ablehnung nur über den Umweg in den Einstellungen widerrufen werden. Einige Anbieter von Push-Nachrichten sorgen für diesen Fall vor und bieten verschiedene Designs, die hinter oder neben der nativen Browsermeldung gesetzt werden können.

Der richtige Inhalt zur richtigen Zeit an die richtige Zielgruppe

Natürlich muss die Liste der Abonnenten auch regelmäßig mit neuen Nachrichten bespielt werden, damit mehr Traffic und dadurch mehr Werbeerlöse und Umsatz im E-Commerce generiert werden kann.

Als Faustregel sollte man daher die Nachrichten immer so prägnant wie möglich gestalten. Reißerische Titel regen zum Klicken an, das funktioniert analog wie bei Facebook & Co.

Die richtige Zielgruppe wird idealerweise entweder direkt beim Opt-In über Auswahl-Boxen, die der Benutzer selbst anwählen kann, oder nach dem Opt-In automatisiert anhand des Surfverhaltens definiert. Auch du solltest von Beginn an deine Abonnenten in sinnvolle Kategorien segmentieren, denn nur wer sich wirklich für das Thema interessiert, klickt auch auf die Push-Nachrichten und landet damit auf deiner Seite.

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Auch für E-Commerce interessant

Viele Onlineshops sind ständig mit der Optimierung des Checkout-Prozesses beschäftigt, da hier ein entscheidender Hebel liegt. Der Nutzer hat sich bereits für den Kauf entschieden und wurde aus einem unerfindlichem Grund vom Kauf abgelenkt.

Hier können sogenannte Follow-Up Kampagnen mit Push-Nachrichten dabei helfen, die besagten Warenkorbabbrecher wieder zum Kauf zu bewegen – etwa mit einem angebotenen Gutschein.

Konkret würde das heißen, dass man beispielsweise 24 Stunden nach dem Kaufabbruch eine Nachricht sendet und es z.B. nach weiteren 48 Stunden noch einmal probiert, sollte der Kauf immer noch nicht abgeschlossen worden sein.

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