Content-Recycling: 5 Tipps, um bestehende Inhalte frisch aufzubereiten

Veröffentlicht am 11. Oktober 2018 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Content-Recycling: 5 Tipps, um bestehende Inhalte frisch aufzubereiten

Regelmäßig neuen Content zu kreieren kann mühsam sein, ist aber gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen wichtig, um eine eigene Community aufzubauen und sie bei Laune zu halten. Gerade wenn Ideen und Zeit knapp sind, bietet sich die Wiederverwendung bereits existierender Inhalte an. Natürlich nicht in der ursprünglichen Form, sondern frisch aufbereitet. Hier sind 5 Tipps, wie jedes Unternehmen bereits vorhandenem Content den entscheidenden Schuss Originalität verleihen kann.

1. Alte Fotos als Hintergrund für Zitate verwenden

Ausdrucksstarke Bilder und Grafiken dominieren die sozialen Netzwerke. Und es spricht nichts dagegen, ein Foto, das schon einmal gepostet wurde, wiederzuverwenden. Eine Möglichkeit zur Auffrischung: Ein Zitat visualisieren, indem man ein vorhandenes Bild als Hintergrund wählt.

Um dem Ganzen einen zusätzlichen, neuen Akzent zu verleihen, kann auch ein bestimmter Bildausschnitt gewählt oder das Foto mit einem Filter bearbeitet werden.

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2. Datenmaterial für Infografiken nutzen

Der effektivste Weg, um Erkenntnisse über seinen Markt und seine Kunden zu gewinnen, sind Umfragen. Dahinter steht in der Regel ein beträchtlicher Aufwand, sowohl finanziell als auch organisatorisch. Das soll sich rentieren, gerade für ein junges Unternehmen mit begrenztem Marketing-Budget. Ein Weg, um die gewonnen Insights “auszuschlachten”, sind Infografiken. Komplexe Informationen werden so anschaulich und kompakt dargestellt und lassen sich ideal in die Social-Media-Kanäle einbinden.

3. Blog als Podcast recyclen

Wenn ein Blog-Post oft geklickt wird, muss er in irgendeiner Weise relevant sein. Diese Erkenntnis sollten Unternehmen nutzen und das besprochene Thema weiterspinnen - zum Beispiel in Form eines Podcasts. In einer Gesprächsrunde, etwa mit Experten zu den Blog-Inhalten, können Aspekte vertieft und zusätzliche Perspektiven aufgezeigt werden. Zudem kann sich die Community über ein neues Format freuen, das eine willkommene Abwechslung zu Content in Textform liefert.

4. Mit bestehendem Bildmaterial Pinterest erobern

Zwei Erfolgsfaktoren für ein Business-Profil bei Instagram lauten: Setze auf qualitativ hochwertige Bilder und achte auf ein einheitliches Look & Feel deines Profils! Wer diese Punkte berücksichtigt, verfügt über hervorragende Voraussetzungen, mit seinem Insta-Content einen gänzlich neuen Kanal zu bespielen: Pinterest.

Die Ideenplattform kann weltweit 175 Millionen User pro Monat vorweisen, fliegt aber gerade in Deutschland noch weitestgehend unter dem Radar. Dabei entwickelt sich Pinterest stetig weiter und hat hierzulande mit seiner “Shop the Look”-Funktion erstmals ein Shopping-Feature für ausgewählte Partner gelauncht. Doch auch ohne direkte Anbindung zum E-Commerce ist das Netzwerk gerade für Onlinehändler prädestiniert, um Produkte attraktiv in Szene setzen, beispielsweise in Form themenbezogener Pinterest-Boards.

Mit bestehendem Bildmaterial Pinterest erobern

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5. Das Potenzial von LinkedIn nutzen

Gerade für kleine Unternehmen ist es essenziell, ihr Netzwerk auszubauen. Hierfür bietet sich insbesondere LinkedIn an, wo Unternehmen neben der Veröffentlichung von Beiträgen weitere Tools zur Ausspielung von Content zur Verfügung gestellt werden. Eines davon ist SlideShare, ein Präsentations-Tool, über das bestehender Content - beispielsweise bestimmte Inhalte aus dem Sales-Pitch - in Form einer Präsentation aufbereitet werden können, um etwa Investoren und mögliche Partner zu erreichen. Das Potenzial ist enorm: 70 Millionen User nutzen SlideShare bereits jeden Monat.

Insgesamt gilt beim Thema Content: Der Mehrwert ist entscheidend. Nichts kommt in der Community schlechter an, als Inhalte, denen es an konkretem Nutzen oder Informationsgehalt mangelt. Deshalb ist es wesentlich, sich genau zu überlegen, wen man über welchen Kanal mit welchen Themen und Formaten erreichen will. Sind diese Kernfragen klar beantwortet, steht dem Content-Recycling nichts mehr im Weg!

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