So gehts: ein Business-Profil vor Instagram-Verbannung schützen [sponsored post]

Veröffentlicht am 23. April 2018 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Zahlreiche Brands haben das große Potenzial der bekanntesten Fotoplattform bereits erkannt und nutzen Instagram als Teil ihrer Marketing-Strategie. Obwohl die Marken, die sich auf Instagram-Marketing verlassen, zweifelsfrei vielen Herausforderungen gegenüberstehen, gibt es eine, die sie besonders fürchten – die Instagram-Verbannung.

Die Plattform verfügt über verschiedene Methoden der Bestrafung für Verletzungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen – von der dauerhaften Sperrung bis zum so genannten Shadowban. Letzterer Begriff ist derzeit ein heiß diskutiertes Thema im Netz. Angeblich bezieht er sich auf das Beschneiden der Reichweite der Instagram-Accounts und auffälliges Folgen und Entfolgen.

Inhalte betroffener Personen tauchen für Benutzer, die dem Account nicht folgen, nicht mehr auf den Hashtag-Seiten von Instagram auf. Dabei werden die Autoren dieser Inhalte nicht darüber informiert.

Immer mehr Instagrammer berichten von einem offensichtlich massiven Rückgang ihres Engagements sowie dem Verlust einer ganzen Reihe an Abonnenten. Die betroffenen User analysieren und werten ihre Statistiken aus, verstehen aber nicht, warum die Instagramzahlen so seltsam hin und her springen.

Das Ziel des Shadowbans ist es, die Reichweite der Spammer zu drosseln und die Bots auszumerzen. Doch das eigentliche Problem hierbei ist, dass auch viele Unschuldige leider dem Ban zum Opfer fallen. Instagram hat jedoch den Shadowban offiziell dementiert. Daher müssen Intagrammer selbst Wege finden, um einem möglichen Ban zu entkommen. Um dir diese Aufgabe zu erleichtern, haben wir hier eine Liste von nützlichen Tipps erstellt:

Vermeide Automatisierungs-Apps

Bei Instagram herrscht Nulltoleranz gegenüber automatisierten Aktionen und künstlich erworbenen Followern, Likes und Kommentaren.

Viele Nutzer haben es schon während der berüchtigten Instagram-Säuberung im Jahr 2014 am eigenen Leib erfahren. 2017 machte Instagram dem beliebtesten Instagram-Bot Instagress den Garaus und löschte Millionen von Fake-Accounts.

Massive Steigerung der Reichweite ist für Influencer und kleine Unternehmen selbstverständlich sehr verlockend. Doch die Brands, die Automatisierungs-Apps nutzen, finden grundsätzlich keine echten Kunden und merken mit der Zeit, dass es sinnlos ist, nur auf Papier berühmt zu sein.

Wir empfehlen unseren Lesern, den guten Ruf ihrer Brands durch Bots nicht zu ruinieren und bedenkliche Apps zum Kauf von Followern und Likes zu vermeiden.

Hohe Abonnentenzahlen, die nach einer kurzen Zeit ohnehin schrumpfen, sind es nicht wert, das Vertrauen von aktuellen und potenziellen Kunden und Geschäftspartnern zu verlieren.

Natürlich sind sie auch keinen endgültigen Ban wert. Fokussiere dich also auf das Erstellen von ansprechendem visuellen Content, Suche nach Instagram-Usern mit gemeinsamen Interessen. Lege den Fokus auf Interaktion mit deinen Followern, die Durchführung von Kampagnen und eine Zusammenarbeit mit Influencern. Es ist selbstverständlich nicht der schnellste Weg, dein Brand-Konto auf Instagram wachsen zu lassen. Doch dieser Weg ist bestimmt der sicherste und produktivste.

Verlass dich nicht auf Aktivitätslimits anderer Brands

Eine nutzlose Sache, die wohl jeder Instagrammer irgendwann recherchiert hat, sind die Instagram-Aktivitätslimits. Sich rückhaltlos auf gefundene Informationen zu verlassen, kann aber sehr riskant sein. Instagram hat noch nie etwaige Aktivitätslimits für Nutzer offenbart, und in Ratgeber-Artikeln erwähnte Zahlen basieren ausschließlich auf den persönlichen Erfahrungen der Autoren und sollten nur als Denkanstoß verstanden werden.

Aktivitätslimits sind individuell und hängen ab von Faktoren wie beispielsweise Datum der Registrierung, Anzahl der Follower, mittlerer Aktivitätspegel etc. Wie groß sind die Chancen, dass der Autor von einem Artikel in der gleichen Situation ist? Du kannst dir entweder ein Beispiel an einer fremden Erfahrung nehmen, oder selbst versuchen, deine möglichen Limits herauszufinden. Sei dabei vorsichtig: Instagram kann diesen rasanten Aktivitätsanstieg als spammig und verdächtig einschätzen, was natürlich zu unerwünschten Folgen führt.

Am besten entwickelst du deine eigene Strategie für deinen Instagram-Account. Finde heraus, wie vielen Accounts du regelmäßig folgst, wie viele Likes und Kommentare du stündlich und täglich hinterlässt. Dann kannst du dich langsam hocharbeiten.

Eine weitere Möglichkeit ist die Interaktion mit deiner Instagram-Gemeinschaft mittels des relativ neuen organischen Tools Combin, das dir kostbare Zeit bei deiner Arbeit auf Instagram spart. Die App wird mit deiner IP-Adresse verknüpft und deinen persönlichen Aktivitätslimits angepasst. Sobald die Limits überschritten werden, werden alle Aufgaben zum Liken, Kommentieren, Folgen und Entfolgen vorübergehend pausiert, um deinen Account vor einem möglichen Ban zu schützen.

Combin ermöglicht es auch, mehrere Kommentare mit unterschiedlichen Inhalten im Batch-Modus zu hinterlassen. Diese Funktion ist nicht nur für Brands, sondern für alle aktiven Instagram-User nützlich, weil wiederholte Kommentare oft nach Spam aussehen und andere Nutzer nerven können.

Instagram sicher und organisch pushen

Sei vorsichtig bei der Nutzung von Hashtags

Instagram sperrt einige Hashtags, die ziemlich oft für unangemessene Inhalte benutzt werden.

Ein Großteil von ihnen enthält Beiträge, die z.B. Pornographie oder andere anstößige und provokante Inhalte demonstrieren. Doch viele Hashtags sind auf den ersten Blick ganz harmlos – man kann #woman oder #bra für seine Kleidungsmarke nutzen und nicht vermuten, dass solche Hashtags den Account dem Risiko einer Verbannung aussetzen.

Gesperrte Hashtags können nicht gesucht werden. Außerdem machen sie die damit markierten Beiträge unsichtbar, auch wenn andere, erlaubte Hashtags benutzt werden.

Es gibt sogar eine Liste der gesperrten Hashtags, die du nicht verwenden solltest. Doch täglich werden auch viele neue Hashtags verbannt. Als Faustregel soll man Hashtags kombinieren (#womanfashion, #womanfashionstyle) und allgemeine Schlagworte, die für unangemessenen Content benutzt werden, vermeiden.

Es ist auch nicht empfehlenswert, mehr als zwei Hashtags mit hohem Datenverkehr zu verwenden, da sie zu sehr nach Spam aussehen und ein großes Verbannungsrisiko darstellen.

Man sollte lieber eine Reihe von verschiedensten Hashtags wählen, die in direktem Zusammenhang mit Beitragsinhalten stehen. Bitte beachte, dass die Nutzung von denselben irrelevanten Hashtags für jeden Beitrag direkt zum Shadowban führt.

Mein Account wurde schon verbannt. Was tun?

Inzwischen scheint Instagram bezüglich spammigen Contents nachlässiger zu sein. Blockierte Accounts können jetzt durch Kontaktieren des Betreibers wiederhergestellt werden. Führe die folgenden Schritte durch, um das Problem zu melden:

  • Wähle „Ich denke, dass mein Instagram-Konto gehackt wurde“ im Hilfebereich aus.
    Dann klicke „Problem melden“ an.
  • Anschließend musst du das entsprechende Formular ausfüllen.
  • Scanne den Eintragungsnachweis der juristischen Person, um deine Verbindung zum Unternehmen und Account zu bestätigen.
  • Sende das Formular ab.

Überprüfe unbedingt, ob du die korrekte E-Mail-Adresse, mit der du dich auf Instagram registriert hast, angibst. Du solltest in Kürze eine automatische E-Mail-Bestätigung erhalten. Antworte auf diese E-Mail mit einer ausführlichen Beschreibung des Problems und warte auf die Antwort.

Sobald dein Konto wiederhergestellt ist, erhältst du nach wenigen Tagen eine offizielle Mitteilung. Gerate nicht in Panik, wenn du keine Antwort bekommst. Versuch bloß die Anfrage an den Support erneut zu senden und warte, bis dein Problem gelöst wird.

Wir hoffen, dass unsere Tipps für dich hilfreich waren und wünschen dir viel Erfolg bei der der Nutzung von Instagram.