6 Tipps, wie du die perfekte Internetadresse fĂĽr dein Unternehmen findest

Veröffentlicht am 16. Februar 2018 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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6 Tipps, wie du die perfekte Internetadresse fĂĽr dein Unternehmen findest

Die besten Inhalte und die schönste Optik nutzen deiner Webseite wenig, wenn der zugehörige Name nicht passt und du nicht gefunden wirst. Eine gute Internetadresse trägt entscheidend zu deinem Erfolg im Netz bei – umso wichtiger ist es, dass du dir darüber Gedanken machst. Doch was macht eine gute Internetadresse überhaupt aus? Die folgenden Tipps verraten es dir:

1. Firmenname, Keyword, oder eine Kombination?

Prinzipiell hast du für die Wahl deiner Internetadresse drei Möglichkeiten. Verwenden kannst du:

  • den Namen deines Unternehmens
  • relevante Keywords – also die Stichwörter, zu denen Suchmaschinen Webseiten durchsuchen
  • eine Kombination aus beidem

FĂĽr den Firmennamen als Internetadresse kannst du dich bedenkenlos entscheiden, wenn dein Unternehmen bereits so bekannt ist, dass Interessenten wissen, welches Angebot sich dahinter verbirgt. Oder aber, wenn du bereit bist, Zeit und MĂĽhe zu investieren, damit dein Unternehmen eben diesen Bekanntheitsgrad erlangt.

Das Problem bei unbekannten Firmen ist nämlich, dass potenzielle Kunden gar nicht wissen, wonach sie im Netz suchen müssen – die zugehörige Webseite finden sie dann vielleicht gar nicht erst. Anders sieht es aus, wenn der Name des Unternehmens das zugehörige Angebot sehr gut beschreibt. Wichtige Stichwörter sind dann ja schon enthalten.

Erreichen dich deine Kunden vor allem ĂĽber Suchmaschinen, solltest du Keywords in die Internetadresse aufnehmen.

Dazu musst du dich darüber informieren, welche Keywords für deine Branche wichtig sind und welche Stichwörter Interessenten auf der Suche nach Informationen tatsächlich in die Suchleiste eingeben.

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Und falls du dich nicht entscheiden kannst: Gut möglich ist auch eine Kombination aus dem Namen des Unternehmens und einem Keyword, solange die Adresse dabei nicht zu lang wird.

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2. Kurz, verständlich und einprägsam

Durchschnittlich ist eine Internetadresse zwischen sieben und 13 Zeichen lang.

Das ist auch gut so, denn lange Namen lassen sich wesentlich schlechter merken als kurze. Außerdem sind lange und komplizierte Adressen viel anfälliger für Tippfehler und im Falle einer mündlichen Weitergabe viel schwerer zu verstehen.

Die wichtigste Regel für deine Internetadresse lautet deshalb: Sie muss kurz, verständlich und einprägsam sein.

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Zugegeben, so eine ideale Adresse auf Anhieb zu finden, ist alles andere als einfach. Falls gerade Flaute herrscht, was deine Kreativität betrifft, kannst du dir bei Online-Generatoren für Internetadressen Inspiration suchen: LeanDomainSearch, Namemesh oder Domainr, beispielsweise, spucken dir jede Menge Vorschläge aus.

3. Wunsch-Domain mit passender Endung

Die Endungen .de und .com gibt es seit über 30 Jahren – kein Wunder, dass die meisten guten Internetadressen darunter schon vergeben sind. 2014 wurden allerdings über 1.000 neue Internet-Endungen eingeführt, die du dir einmal genauer anschauen solltest.

Ist dein Unternehmen ausschließlich lokal aktiv, passt möglicherweise eine geographische Endung: Statt www.webdesigner-in-bayern.de würde die Adresse dann www.webdesigner.bayern lauten. Sie ist damit nicht nur kürzer und einprägsamer, eine Internetadresse mit Stadt-Endung rankt bei einer lokalen Suche im Schnitt außerdem um eine Position höher als eine Adresse mit der Endung .de oder .com. Neben .berlin gibt es in Deutschland .hamburg, .koeln / .cologne, .bayern, .saarland, .ruhr und .nrw.

Zusätzlich gibt es Endungen, die auf die Branche verweisen, der ein Unternehmen angehört. Hier sind die Möglichkeiten wirklich vielfältig. Gehörst du beispielsweise der Digitalbranche an, verrätst du mit der Endung .digital dein Spezialgebiet auf den ersten Blick. Betreibst du einen Online-Shop, wäre möglicherweise die Endung .shop die richtige Wahl. Und als Vertreiber von Fitnessgeräten lässt die Endung .fitness keinen Zweifel an der Branche, der du angehörst.

Für welche Internet-Endung du dich auch entscheidest – das Wichtigste ist, dass sie zu deinem Unternehmen und dessen Angebot passt.

4. Markenrechte beachten

Bevor du deine Internetadresse registrierst, solltest du prüfen, ob damit Markenrechte verletzt werden. Fremde Namen, Unternehmen, Marken oder Titel darfst du grundsätzlich nicht für deine eigene Internetadresse verwenden. Aber auch von Namen, die anderen Unternehmen sehr ähnlich klingen oder sogenannten „Vertipper“-Adressen – beispielsweise „Googel“ statt „Google“ – solltest du die Finger lassen.

Im Gegenzug kannst auch du deine Internetadresse als Marke eintragen lassen – vorausgesetzt, sie besitzt genug Unterscheidungskraft. Zu allgemeine Internetadressen, wie beispielsweise www.auto.de, sind nicht schutzfähig, weil sie sich zu wenig von den Produkten oder Dienstleistungen der Konkurrenz unterscheiden.

5. PrĂĽfen, ob Wunschadresse noch frei ist

Der perfekte Name ist gefunden? Dann wird es ernst – du kannst deine Wunschdomain registrieren. Zunächst musst du allerdings prüfen, ob sie noch frei ist. Dazu gehst du einfach auf die Webseite eines Providers – also eines Anbieters von Internetadressen – und findest meist schon auf der Startseite ein Textfeld, in das du deine Wunschadresse eingeben kannst.
Ist sie bereits vergeben, musst du sie nicht gleich verwerfen. Möglicherweise ist sie ja unter einer anderen Internet-Endung noch frei, auf die du ausweichen kannst.

6. Mach den Alltags-Test

Bevor du auf „registrieren“ klickst, solltest du eine Sache noch tun:

Teste, ob deine Adresse auch wirklich so kurz, verständlich und einprägsam ist, wie du denkst.

Sprich die Adresse dazu auf die Mailbox – oder per Sprachnachricht auf das Smartphone – eines Bekannten. Sag die Adresse nur ein einziges Mal und buchstabiere sie nicht. Bitte deinen Bekannten anschließend, dir das Gehörte per Textnachricht zurückzuschicken. Alles richtig geschrieben? Dann hast du die perfekte Internetadresse gefunden!

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