Erfolg deines Newsletters testen: 5 Tipps + Checkliste

Veröffentlicht am 6. März 2017 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Erfolg deines Newsletters testen: 5 Tipps + ChecklisteDie Zeiten, als man einen Newsletter einfach an die größtmögliche Anzahl von Leuten geschickt hat, sind längst vorbei. Heute gilt es, seine Newsletter-Abonnenten fast wie gute Freunde zu kennen. Dabei erfahren wir viel über unsere Newsletter-Abonnenten, bevor wir sie überhaupt unserer Liste hinzufügen.

Kennst du deine Newsletter-Abonennten?

  • Von welcher Website aus hat sich der Newsletter-Abonnent eingetragen?
  • Hat der Newsletter-Abonnent an einer Umfrage oder bei einem Gewinnspiel teilgenommen?
  • Oder hat der Newsletter-Abonnent ein Produkt erworben?
  • Wenn ja, welches Produkt hat er konkret gekauft?

Erfolg deines Newsletters testen: 5 Tipps + Checkliste

Aber auch wenn der Newsletter-Abonnent bereits in unserer Liste gelandet ist, können wir weiterhin viel über ihn lernen und unser E-Mail-Marketing dank dieser Informationen effektiver gestalten. Dazu benutzen wir in erster Linie die Funktion A/B-Testing. In den folgenden Absätzen werde ich Euch erklären, welche Arten von A/B-Testing es gibt und wie Ihr es am besten benutzt.

Was haben alle A/B-Tests gemeinsam?

Zwei verschiedene Werte einer Variablen der E-Mail-Kampagne werden an ebenso vielen Stichproben, die meist zwischen 5-10% der gesamten Liste ausmachen, während eines festgesetzten Zeitraums getestet. Dieser Zeitraum, der nach dem Versand der Kampagne verstreichen sollte, damit das Ergebnis aussagekräftig ist, sollte mindestens 6 Stunden betragen. Je mehr Zeit wir einräumen, desto zuverlässiger sind die Daten, obwohl mehr als 24 Stunden nicht notwendig sein sollten.

Diese Sorten von A/B Testing gibt es:

Erfolg deines Newsletters testen: 5 Tipps + Checkliste1. Der Betreffzeilen-Test

Die am häufigsten verwendete Variante des A/B-Testings besteht darin, zwei Betreffzeilen gegeneinander zu testen. Da diese den größten Einfluss auf die Öffnungsrate hat. Ob kurz oder lang, lustig oder sachlich. Finde heraus, was am besten funktioniert: Probieren geht über Studieren!

2. Welcher Absendername wird angezeigt?

Auch der Name der im Absenderfeld steht, hat Einfluss darauf, ob die Leser im Posteingang Deine E-Mail öffnen oder diese ungeöffnet in den Papierkorb befördern. Neutrale Namen vermitteln mehr Seriosität, persönliche Namen hingegen stellen Nähe dar.

Beispiele für neutrale Namen:

  • Markenname
  • Firmenname
  • "Newsletter"

Beispiele für persönliche Namen:

  • Vorname
  • Nachname

Auch hier gilt: Lass Deine Abonnenten entscheiden welcher Name am Besten passt! Teste deine Absendernamen indem du verschiedene Vorschläge an Stichproben schickst. Die Gewinnervariante wird schließlich an die restliche Liste versendet. Hast du diesen A/B-Test einige Male durchgeführt, weißt Du welcher Name Deinen Lesern am besten gefällt und kannst Dich auf andere Variablen, wie z.B. den Zustellungszeitpunkt konzentrieren!

3. Wann öffnen deine Abonnenten? Der richtige Zustellungszeitpunkt

Morgens im Bett, später im Büro, abends auf der Couch oder am Sonntag zu Hause? Teste wann deine Abonnenten deine Nachricht am liebsten empfangen und am aktivsten reagieren: Mit einem einfachen A/B-Test kannst Du überprüfen, welche Zeit für Deine Leser geeignet ist!

Aber Achtung: Wie hoch ist die Interaktion in deinem Newsletter?

Der Erfolg liegt nicht nur in geöffneten E-Mails, sondern in der Interaktion mit Deinen E-Mails, d.h. wurde auf die Links geklickt und/oder Dein Angebot wahrgenommen? Vielleicht öffnen gleich morgens viel mehr Leser Deine Kampagne, als am Abend, aber nehmen sie sich dann auch die Zeit, diese gründlich zu lesen, oder zeigen sie zu einem anderen Moment eine größere Bereitschaft, nach Deinen Vorstellungen darauf zu reagieren?

4. Newsletter-Kampagnen miteinander vergleichen

Diese Variante des A/B-Tests gibt Aufschluss über Inhalte und Gestaltung. Wo eignen sich Call to Actions oder wie präsentierst du deine Nachricht am geschicktesten?

Zu Testende Bestandteile können unter anderem sein:

  • Call to Action
  • Bilder
  • Text
  • Formulierungen

Betreffzeile und Sendezeitpunkt sollten hier jedoch derselbe sein.

Dieser Test zeigt uns, welche von zwei Gestaltungsvarianten mehr Erfolg bezüglich der Klicks bringt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und im Endeffekt geht es immer darum, unsere Abonnenten besser kennenzulernen und immer effizienter mit ihnen zu kommunizieren.

5. Test multipler Variablen

Für Fortgeschrittene und Ungeduldige: Wirf alle Variablen in den Topf und lass den Stärksten siegen.

Dabei können alle bisher erwähnten Elemente mit in den Test eingebracht werden:

  • Betreffzeile
  • Sendername
  • Sendezeitpunkt
  • Kampagnen

Wer schnell zum Ziel kommen möchte und nicht besonders regelmäßig mit einer Gruppe kommuniziert, wird mit dem Test multipler Variablen viel Erfolg haben. Allerdings können wir nicht vom Lerneffekt profitieren, da wir nie wissen, was genau den Ausschlag für den Erfolg der einen oder anderen Variante nun gegeben hat. Meine persönliche Empfehlung: Lieber etwas Ausdauer und Geduld haben und anhand der Ergebnisse längerfristige Kenntnisse über Eure Abonnenten gewinnen!

Checkliste: A/B Testing, was ist zu beachten?

A/B-Testing dient dazu unsere Abonnenten besser kennenzulernen und effizienteres E-Mail-Marketing zu betreiben. Dabei überprüfen wir an einer Stichprobe, welche von zwei verschiedenen Variablen eine bessere Reaktion bei unserem Leser auslöst und senden die “Gewinner”-Variante an den Rest der Liste.

A/B-Testing kann mit folgenden Variablen durchgeführt werden:

  1. Betreffzeile: Sie hat den größten Einfluss darauf, ob die E-Mail geöffnet wird oder nicht. Ob kurz oder lang, lustig oder sachlich am besten funktioniert, findest Du mit dem A/B-Test heraus.
  2. Absendername: Ein neutraler Name wie “Benchmark Newsletter” oder Dein Vor- und Nachname als Sendername können unterschiedliche Auswirkung auf das Engagement haben. Erfahre, wie dies Deine Leser empfinden.
  3. Zustellungszeitpunkt: Morgen im Bett oder abends auf der Couch, am Sonntag zu Hause oder Montag morgens im Büro? Erforsche, wann Deine Abonnenten Deine Nachricht am liebsten empfangen und am aktivsten reagieren.
  4. Kampagne-vs.-Kampagne: Diese Variante gibt Aufschluß über Inhalte und Gestaltung der E-Mail-Kampagne und sagt Dir, wo am besten der Call-To-Action sitzt oder wie Du Deine Nachricht präsentieren solltest.
  5. Multiple Variable: Für Fortgeschrittene und Ungeduldige: Wirf alle Variablen in den Topf und lass den Stärksten siegen. Achtung: es ist schwierig Rückschlüsse zu ziehen und daraus zu lernen!

Fazit: Ohne A/B-Testing gibt es kein effizientes, modernes E-Mail-Marketing!

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