BAM! Was der Newsletter kann, Facebook aber nicht

Veröffentlicht am 20. MÀrz 2018 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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BAM! Was der Newsletter kann, Facebook aber nicht

Der Großteil an Unternehmen hat sich in den letzten Jahren auf soziale Netzwerke gestĂŒrzt und dabei einen wichtigen Kommunikationskanal vernachlĂ€ssigt: die E-Mail. Viele Unternehmen verfolgten das Ziel, möglichst schnell, möglichst viele Facebook-Fans und Follower auf Twitter, Instagram und Co. zu bekommen, ohne wirklich zu wissen, wie eine große Fangemeinschaft zum Unternehmenserfolg beitragen kann.

Aus jeder Ecke hieß es, Social Media sei das “neue Ding”, der neue Medienkanal, um mit Kunden in Kontakt zu treten und eine wirkliche, fast freundschaftliche Beziehung aufbauen zu können. Nicht nur große Marken, auch viele kleinere Unternehmen und SelbststĂ€ndige setzten ihre ganze Energie in die Gewinnung neuer Fans und Follower, gaben Geld fĂŒr Werbung aus und kauften sich gewissermaßen Fans.

BAM! Was der Newsletter kann, Facebook aber nicht

Es schien ein Egotrip zu sein, denn viele Fans zu haben, bedeutete ein wichtiges Unternehmen mit einzigartigen Produkten zu sein, die die Menschen lieben.

Doch was geschah mit der E-Mail?

Wieso wurde sich immer weniger um den eigenen Newsletter und das Sammeln von neuen Abonnenten gekĂŒmmert?

E-Mail-Marketing ist viel wichtiger als Social-Media-Marketing

Die Bedeutung einer großen E-Mail-Liste und treuer Abonnenten wurde schlichtweg unterschĂ€tzt oder gar komplett vergessen. Dabei ist E-Mail-Marketing um einiges wichtiger und effektiver als Social Media Marketing, und das gilt insbesondere fĂŒr kleinere Unternehmen und SelbststĂ€ndige.

WĂ€hrend Facebook als das Wohnzimmer der Menschen angesehen wird, ist die E-Mail, oder besser gesagt der E-Mail-Posteingang, das Schlafzimmer.

Auf Facebook fĂŒhren Unternehmen ein nettes PlĂ€uschchen mit ihren Fans auf der Couch, wĂ€hrend es dank der E-Mail zu einer intimen Unterhaltung im Bett der Abonnenten kommen kann. Schaut man sich nun einmal an, wie unterschiedlich Menschen diese beiden Medien konsumieren, wird dies schnell klar:

WĂ€hrend auf Facebook schnell durchgescrollt und ab und an mal ein “GefĂ€llt mir” dagelassen wird, wird eine E-Mail geöffnet und anschließend in Ruhe gelesen.

Die Chance, so tatsĂ€chlich zum Kunden durchzudringen, ist entsprechend höher, als bei dem ganzen Tamtam auf Facebook ĂŒberhaupt gehört zu werden.

Zudem darf nicht vergessen werden, dass eine E-Mail, einmal gesammelt, auch wirklich in den HÀnden des Unternehmers ist. Ein Facebook-Fan ist immer noch ein Mitglied auf Facebook, und der Unternehmer somit abhÀngig von Facebook; sprich, ihm gehört die E-Mail-Adresse, nicht aber der Fan.

Ein guter Newsletter bringt noch mehr Fans

Außerdem kann ein liebevoll gestalteter Newsletter, der tatsĂ€chlich einen Mehrwert bietet und nicht nur fĂŒr die neuesten Produkte und aktuelle Aktionen wirbt, ebenfalls Kunden zu Fans machen.

Wie bereits angedeutet, geht es darum, eine ernsthafte Beziehung aufzubauen und dafĂŒr zu sorgen, dass sich ein Abonnent schon auf den nĂ€chsten Newsletter, auf das nĂ€chste GesprĂ€ch im Bett, freut.

Erst jetzt kann der Verkauf beginnen

Sobald diese Beziehung existiert, kann verkauft werden. Das zwar nur in Maßen, dafĂŒr aber auch wesentlich erfolgreicher. Denn sobald ein Abonnent einmal das Vertrauen hat und zu einem echten Fan geworden ist, wird er die angepriesenen Produkte auch kaufen.

Dabei muss die E-Mail-Liste gar nicht mal riesig sein. Gerade, wenn es darum geht, teure Dienstleistungen anzubieten, reicht bereits eine kleine Anzahl an Abonnenten. Wenn hingegen gĂŒnstige Produkte angeboten werden, empfiehlt sich eine große E-Mail-Liste.

Hier zwei Beispiele:

  • Ein SelbststĂ€ndiger bietet individuelle Online-Coaching-Stunden an, die das Selbstbewusstsein der Teilnehmer stĂ€rken und jeweils 550,- Euro pro Stunde kosten. Gehen wir nun davon aus, dass dieser SelbststĂ€ndige eine Liste von 1.000 Abonnenten hat und eine Conversion Rate von 5% pro Newslettern erzielt. Das bedeutet, dass er mit einer einzigen E-Mail 50 Coaching-Stunden verkaufen, und 27.500,- Euro einnehmen kann.
  • Ein Unternehmen hingegen bietet ein eBook zur Selbstbewusstseinssteigerung fĂŒr 9,99 Euro an. Um mit der selben Conversion Rate von 5% einen Ă€hnlich hohen Betrag mit nur einer E-Mail einnehmen zu können, muss das Unternehmen ca. 55.000 Abonnenten auf der Liste haben.

Es geht jedoch nicht nur darum, wieviele Abonnenten bei welcher Art von Produkt oder Dienstleistung benötigt werden, sondern vielmehr darum, einen effektiven Sales Funnel mit dem eigenen Newsletter aufzubauen.

Hier sollte mit einer Produkt-Treppe gearbeitet werden, bei der zunĂ€chst gĂŒnstigere Produkte oder auch Dienstleistungen angeboten werden, danach etwas Teurere und spĂ€ter welche im Premium-Preissegment. So ist die HĂŒrde anfangs geringer, und die Kaufbereitschaft der Abonnenten eher gegeben.

Treibe deine Kunden durch den Sales Funnel!

Nach und nach kann mit Hilfe des Newsletters Vertrauen und eine Beziehung zum Kunden aufgebaut werden, was dazu fĂŒhrt, dass Abonnenten mit der Zeit gewillter sind, auch teure Produkte und Dienstleistungen zu kaufen.

So werden sie langsam durch den Sales Funnel getrieben, bis sie so sehr vom Unternehmen, den Produkten und Dienstleistungen ĂŒberzeugt sind, dass sie am Ende des Trichters angelangt, auch richtig in den Geldbeutel greifen.

Als Unternehmer sollte man sich zunĂ€chst also mit kleineren EinnahmebetrĂ€gen zufriedenstellen und das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Mit Hilfe

  1. eines gut gestalteten Newsletters und
  2. eines optimierten Sales Funnels

lÀsst sich der Umsatz eines Unternehmens effektiv steigern. Und das Beste ist: all dies kann mit bestimmten Tools und Anbietern nahezu automatisch geschehen.

Zwischenziele sollten gesetzt werden

Wie jeder Unternehmensbereich, sollte auch das E-Mail-Marketing strategisch angegangen werden. Eine gute Idee ist es, sich gleich zu Beginn einen Plan zu machen und den Sales Funnel durch den die Abonnenten von Newsletter zu Newsletter gehen sollen, regelrecht aufzumalen.

EXTRA: 5 Newsletter-Tipps: So werden deine Mails gelesen

Es sollten verschiedenen Zwischen-Ziele gesetzt werden, die allesamt ein gemeinsames Endziel verfolgen:

Kunden zu Fans zu machen, die mit der Zeit bereit sind, Premium-Produkte und -Dienstleistungen ohne Zögern zu kaufen.

Jeder Unternehmer, der den eigenen Newsletter auf diese Weise ernst nimmt, sich wirklich um seine Abonnenten kĂŒmmert, und dafĂŒr sorgt, dass stetig neue Abonnenten hinzukommen, kann seinen Umsatz dank dem richtigem E-Mail-Marketing steigern.

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(Einzelbildnachweis: e-mail © shutterstock.com)