Cat Content ist nicht alles! Den eigenen Blog bekannt machen: 9 Tipps

Veröffentlicht am 12. Juni 2014 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Cat Content ist nciht alles - Den eigenen Blog bekannt machen: 9 TippsEs gibt zahllose Tutorials auf Youtube, Fanpages auf Facebook und selbsternannte Blogger. Themen von „Auslandsjahr“ bis hin zu „Zwillingen“ - die bunte Bloggerwelt ist unerschöpflich. Viele sogenannte Blogger sehen in einem eigenen Blog das schnelle und einfach verdiente Geld – doch um wirklich einen erfolgreichen und präsenten Blog aufzubauen, ist die Basis und die angewandte Taktik ausschlaggebend. Erfahren Sie im folgenden Artikel mehr über die 9 Regeln von erfolgreicher Blog-Führung.

1. Relevante Inhalte bieten - "Content is king"

Das A und O bei einem Blog ist der Inhalt! Hierbei ist es wichtig für die Leser hilfreichen Content zu bieten. Oft haben die Besucher eines Blogs Themen schon tausendmal gesehen oder gelesen – seien Sie einzigartig besonders prägnant und hilfreich. Wenn Sie mit Ihren Inhalten die Leser begeistern, bringen Sie sie dazu Geschichten zu erzählen. Geben Sie ihnen durch Ihren Blog die Chance ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen – sei es als Kommentar, Like, Repost oder sogar als Gastbeitrag.

Um Inhalte zu untermauern, bieten sich Zitate von Experten an, welche Texte und Artikel nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch bereichern. Inhalte können auch mit anderen, weiterführenden Inhalten verbunden werden. Nutzen Sie hierfür beispielsweise Tweets von anderen Fachautoren oder Blogs. Hinter diesem Beispiel-Tweet verbirgt sich nämlich gleichzeitig ein Artikel zum Thema "Mehr Traffic generieren in 30 Tagen?! Wie präsentiere ich mich am besten in den sozialen Netzwerken?"

Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen und wissen, was ihnen weiterhilft, schreiben Sie darüber! In einem anderen Artikel stellten wir Ihnen bereits 10 kreative Content-Ideen für Ihren Firmen-Blog vor. Nutzen Sie solche Querverlinkungen in Ihren Blog-Posts um weiterführende Infos zu geben und spezielle Themen genauer zu erklären.

2. SEO: Der Blog muss bei Google gefunden werden!

Guter Inhalt und ein schönes Design nützen alles nichts, wenn Ihr Blog nicht gefunden wird. Das Zauberwort heißt hier Suchmaschinenoptimierung. Um im endlosen Netz perfekt aufgestellt zu sein, müssen Sie für Ihren Blog geeignete Keywords festlegen und diesen daraufhin optimieren. Diese Schlagwörter und Themenseiten spiegeln in der Regel den Inhalt und das Themengebiet Ihres Blogs wider. Wie guter Content zu mehr Traffic verhilft, haben wir bereits in einem früheren Artikel erklärt. Besonders deutlich wurde der Zusammenhang zwischen gutem Content und guter Platzierung bei Google durch das letzte Panda-Update. Hier eine schöne Zusammenfassung dazu:

3. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ...

Heutzutage haben die meisten Leute nur noch wenig Zeit. Oft ist ein Bild ansprechender und schneller geliked als ein gut recherchierter Artikel. Deshalb ist es wichtig die Seiten ansprechend zu gestalten. Ein selbst gemachtes Bild oder eine selbst gestaltete Grafik fassen hier meistens nochmal alles Wichtige zusammen, kann abgespeichert werden vom Leser oder auch schnell geteilt oder bei Pinterest gepinnt werden. Das kann zum Beispiel so aussehen:

5 Ideen für den Blog-Artikel_überarbeitetSelbst ist der Blogger! Auch wenn diese Eigeninitiative Zeit und Arbeit kostet – das Ergebnis sind die Mühen auf alle Fälle wert. Bildbeschriftungen erleichtern das Zuordnen des Inhalts zu visuellen Statements. Sogenannte Infografiken sind ein Paradebeispiel für Text-Bild-Kombinationen. Dabei schauen Bilder nicht nur schön aus, sondern bringen auch viel Traffic von anderen Seiten - wie Facebook und Pinterest - mit sich. Wie Sie beispielsweise mehr Traffic auf die eigene Seite erzeugen können, lesen Sie in einem früheren Artikel inklusive Infografik: Mehr Traffic für Ihren Blog: 3 Tipps

4. Blog-Freundschaften pflegen

Effiziente Blog-Promotion bedient sich wie vieles an dem bekanntem Vitamin B – aber auch im Netz gilt: Beziehungen und Freundschaften muss man pflegen und brauchen Zeit! Jeder Blogger sollte sich um diese Beziehungen bemühen. Auf langer Sicht erzielt man durch „echte“ Freundschaften bessere Ergebnisse als durch oberflächliches „networken“. Das gleiche gilt auch für die Blog-Besucher: Geben Sie ihnen das Gefühl etwas besonderes zu sein. Je mehr Sie sich um die Beziehung zu Ihrem Publikum bemühen, desto treuer werden sie Ihnen folgen und auf Ihre Posts, Fotos und Kommentare gespannt warten.

Das Internet ist nicht nur eine große Gemeinschaft mit Freundschaften und Beziehungen sondern auch eine riesige Tauschbörse. Um etwas zu bekommen, muss man meist auch etwas geben. Teilen Sie Inhalte und Fotos anderer Blogger um Ihre Follower mit externen Hilfestellungen und anderen Sichtweisen noch besser zu informieren. Auch in Kommentaren kann man durchaus auf andere Blogs hinweisen, wenn man sich selbst nicht auskennt. Wie haben das beispielsweise in unseren Kommentaren folgendermaßen gelöst:

Kommentar

 

5. Zielgruppe erkennen und verstehen

Um Ihr Publikum kennen und wirklich verstehen zu lernen, sollten Sie sich in Ihre Zielgruppe hineinversetzen können. Wenn Sie versuchen Ihre Follower zu verstehen, dann fällt es leichter sich deren Wünsche, Interessen und Bedürfnisse anzunehmen. Je mehr Verständnis Sie zeigen und je mehr passende Hilfe sie anbieten, desto besser aufgehoben fühlen sich Ihre Leser. Aber Achtung: Wünsche, Interessen und Bedürfnisse ändern sich. Hier müssen Sie immer up to date sein und auf Trends oder aktuelle Themen eingehen.

6. Blog, Newsletter, Posts & Co. eine persönliche Note geben

Um mit seinen Followern in persönlichen Kontakt zu treten, bietet sich die traditionelle E-Mail an. Manchmal ist es sinnvoll einigen Personen oder Blog-Bekanntschaften vorab eine E-Mail zukommen zu lassen um die Likes und Kommentare für einen geplanten Post zu steigern. Achtung: Keiner will unnötig viele Newsletter in seinem Posteingang haben oder unpersönliche Mails erhalten! Deshalb verschicken wir zum Beispiel unseren redaktionellen Newsletter mit Fachartikeln nur alle zwei Wochen. Gestalten Sie außerdem den Inhalt und den Betreff Ihrer E-Mail interessant und machen Sie Ihren Empfängern den Nutzen deutlich.

Um per Mail zu kommunizieren können Sie auch ab und zu ein kleines Gewinnspiel veranstalten. Das begeistert Leser und schafft manchmal sogar neue Follower.

7. Gezieltes Streuverhalten nutzen

Ihr Publikum liest sicherlich auch andere Blogs und beschafft sich Informationen auf den verschiedensten Webseiten. Binden Sie die Beiträge und Posts der Konkurrenz in Ihren Blog mit ein! Soweit die Themengebiete übereinstimmen, spricht nichts dagegen Beiträge von anderen Blogs zu teilen und weiterzuverbreiten – auch für Ihren Blog und vor allem Ihre Leser bedeutet dies einen Mehrwert.

Um Nachrichten schnell und gezielt zu verbreiten, bietet es sich an mit einflussreichen Bloggern zu kooperieren. Durch Verlinkungen in Ihren Beiträgen werden Personen auf andere Blogger aufmerksam, diese wiederum teilen vielleicht Ihren verlinkten Beitrag auf ihrem Blog und verschaffen Ihnen somit mehr Reichweite und neue potenzielle Follower. Nicht nur Werbeanzeigen, sondern auch Gastkommentare, Interviews oder eigene wertvolle Beiträge stellen die Basis für eine Reichweitenerhöhung dar.

8. Auf geeigneten Social Networks posten

Den größtmöglichen Erfolg erzielt man, indem man das Nutzverhalten seiner Zielgruppe verfolgt. Die meisten Menschen sind besonders am Abend im Internet unterwegs und posten, liken und kommentieren was sich am Tag über in den sozialen Netzwerken angesammelt hat. Andere Zielgruppen - wie unsere - ist eher zur Arbeitszeit im Web unterwegs. Dieses Hintergrundwissen sollten Sie im Hinterkopf behalten. Beiträge, die zur "Rush Hour" veröffentlicht werden, haben eine viel größere Chance von Besuchern Ihres Blogs gesehen und ebenfalls geteilt, geliked oder kommentiert zu werden.

Natürlich sollte man nicht nur auf einem Portal vertreten sein: Um mehr Leute mit gutem Inhalt anzusprechen, müssen auch mehrere Informationskanäle zu Verfügung gestellt werden. Überlegen Sie heirbei aber immer, auf welchem Kanal sich Ihre Zielgruppe aufhält! Das Gießkannenprinzip hilft hier wenig bzw. verschlingt zuviele Ressourcen.

Um die verschiedenen Kanäle und die unterschiedlichen Konsumzeiten besser zu koordinieren, gibt es einige hilfreiche Tools - manche sogar kostenlos!

Sie sollten außerdem nicht nur eigene Inhalte posten, sondern auch externe Inhalte. Retweeten Sie. Liken Sie Posts von anderen Unternehmen und Followern. Kommentieren Sie - aber bleiben Sie fachlich und bieten Sie Mehrwert oder echtes Interesse. Werbetexte will hier niemand lesen!

9. Ziel des Blogs im Blick behalten

Schritt für Schritt zum Erfolg: Machen Sie sich jeden Tag bewusst, welches Ziel sie verlfogen. Wie bereits erwähnt, ändern sich Nutzverhalten, Bedürfnisse und Wünsche Ihres Publikums. Seien Sie flexibel und passen Sie Meldungen und Stories auf Ihre Follower an. Flexibilität im Inhalt bedeutet aber auch Flexibilität in Ihrer Promotion Taktik!

Und nun - für die eher visuellen Menschen - alles zusammengefasst in einer Infografik:

The 9 Most Powerful Blog Promotion Tactics From Top Marketing Experts [Infographic]
Quelle Infografik: ReferralCandy

Text: Patricia Scholz/Victoria Gsänger