SEO für Bilder: So klettern Sie in den Google-SERPs nach oben!

Veröffentlicht am 23. Januar 2014 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Google-Bilder-Suche + SEO: In den Google-SERPs nach oben klettern!Die Google-Bilder-Suche bringt Traffic - wenn die Bilder entsprechend optimiert werden. Denn Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Bei Menschen stimmt das, wir können Bilder schnell interpretieren und Informationen daraus ziehen. Aber während wir schon im Kleinkindalter schnell Objekte erkennen, können das Maschinen bis heute noch nicht. Hat ein Kind verstanden, wie eine Katze aussieht, wird es diese immer wieder erkennen. Egal ob in echt, gezeichnet oder auf einer Fotografie, egal ob von vorne, von der Seite oder nur ein Ausschnitt. Vielleicht verwechselt das Kind die Katze am Anfang auch noch ein paarmal mit dem Hund, aber wir lernen faszinierend schnell, Objekte richtig zu erkennen.

Google & Bilder: Wenn Maschinen Bilder interpretieren

Maschinen hingegen können die Bildinformation nicht richtig auslesen. Damit unsere Bilder trotzdem von Google gefunden werden, müssen wir ihr mitteilen, was auf dem Bild zu sehen ist. Dabei nutzen Google und andere Suchmaschinen den Dateiennamen, den angegebenen alternativen Text (alt Attribut) und den Kontext, in dem das Bild verwendet wird um das Bild möglichst passend zu interpretieren. Um in den Bildersuchen möglichst weit oben zu erscheinen, gilt es einige Tipps zu beachten.

Google Bilder Suche - Dateienname, Kontext & alternativer Text von Bedeutung!

1. Die Bilder

Welche Bilder sollten Sie auf Ihrer Homepage einbinden?

Wenn Sie Bilder auf Ihrer Homepage verwenden, müssen Sie die Rechte an den Bildern besitzen. Sie können Lizenzen von Bildern kaufen, Bilder selbst erstellen oder lizenzfreie Bilder verwenden. Machen Sie sich in jedem Fall bei jedem Bild bewusst, ob und wie Sie es verwenden dürfen. Bilder können Sie bei Bilddatenbanken wie Istockphoto oder Pixelio kaufen. Auch viele Bilder von Wikipedia darf man unter bestimmten Bedingungen nutzen. Welche Bedingungen das sind, erfahren Sie, wenn Sie auf das Bild klicken.

Zudem sollten die Bilder qualitativ hochwertig sein und das Abgebildete möglichst gut darstellen. Wenn Sie selbst Bilder erstellen möchten, empfiehlt es sich bei der Google Bildersuche zu schauen, was zu diesem Thema schon indexiert ist. Was sieht gut aus, was schlecht, was können Sie selbst besser machen, damit Ihr Bild angeklickt wird und nicht das Ihres Konkurrenten?

Google-Bilder-Suche zur Image-Bildung: Logo auf Bildern

Sie können Ihre Marke zusätzlich stärken, indem Sie Ihr Logo auf Ihre Bilder setzen. Dabei sollten Sie in erster Linie auf die Ästhetik Ihrer Webseite achten. Wenn das Logo stört, sollten Sie es nicht verwenden, wenn es sich gut in das Gesamtbild einfügt, können Sie diese Möglichkeit des Brandings nutzen.

2. Google-Bilder-Suche: Ranking-Faktoren

Die Umgebung: Auch der Kontext des Bildes zählt!

Neben den Faktoren wie Bildname und Alternativtext, die weiter unten genauer erläutert werden, ist auch die Umgebung des Bildes wichtig für das spätere Ranking. Überschriften (H-Tags), der Seitentitel, die Texte vor und nach dem Bild und Links, die auf die Seite verweisen sind, Faktoren für das Bildranking. Damit Google die Bilder nicht automatisch zu bestimmten Keywords zuordnet, sondern zu den von Ihnen gewünschten, können Sie folgende Vorkehrungen treffen.

Wichtig für Google: Der Bild-Dateiname

Der Dateiname kann Suchmaschinen sagen, was auf dem Bild zu sehen ist. Oft werden Bilder nicht umbenannt und heißen dann IMG6785, 193073203207 oder bildfertig. Würden Sie nach solchen Begriffen suchen? Nein? Dann überlegen Sie sich, mit welchen Keywords das Bild gefunden werden soll und was das Bild gut beschreibt.

Denken Sie dabei auch daran, dass Google einzelne Wörter nur erkennt, wenn diese mit einem Bindestrich getrennt werden. Richtig ist bei dem Keyword „Bildoptimierung Suchmaschinen“ das Bild mit Bildoptimierung-Suchmaschinen zu benennen. Schlecht ist es, das Bild „Bildoptimierung_Suchmaschinen“ oder „BildoptimierungSuchmaschinen“ zu nennen.

Das Fokus Keyword sollte im Namen des Bildes enthalten sein. Wenn das Fokus Keyword der Seite Unternehmer Tipps ist, sollte das Bild auch mit unternehmer-tipps.jpg benannt werden. Zusätzlich können Sie auch andere Keywords nennen, die das Bild beschreiben. Bei mehreren Bildern auf einer Seite lohnt es sich zu variieren.

Alternativ Texte für Google: Das Alt-Attribut

Im Alt-Attribut wird ein alternativer Text für das Bild angegeben, der anstelle des Bildes gezeigt wird, wenn dieses nicht angezeigt werden kann. Beschreiben Sie im Alt-Attribut den Inhalt Ihrer Bilder. Diese sind nicht nur für Suchmaschinen wichtig, sondern auch für Browser, die keine Bilder anzeigen und für Screenreader. Überprüfen Sie in Ihrer Homepage auch, ob die Alternativ-Texte richtig angezeigt werden.

Dazu eignet sich zum Beispiel der Text Browser Lynx oder ein Tools wie Lynxview. Bei Lynxview wird Ihnen die Homepage komplett ohne Bilder angezeigt. So sehen Sie, wie Ihre Seite dargestellt wird.

Ranking von Bildern verbessern: Beschreiben Sie im Alt-Attribut Ihre Bilder!

Mit diesen einfachen Tipps können Sie Ihr Ranking für Bilder verbessern. Wenn Sie herausfinden wollen, welche Bilder als Einstiegspunkt für Ihre Webseite dienen und welche Bilder indexiert wurden, haben Sie folgende Möglichkeiten.

3. Bildoptimierung analysieren

Welche Bilder sind bei Google Einstiegspunkte?

In Google Analytics gibt es einen Weg, wie man herausfinden kann, auf welche Seite Besucher über die Google Bildersuche kamen. Dazu unter Akquisition - Alle Verweise auf den Punkt Google in der Übersicht klicken und /imgres anklicken. Dort erkennen Sie schon einige wichtige Kennzahlen. Zum Beispiel für wie viele Besucher die Google Bildsuche als Einstiegspunkt fungiert hat und wie lange der Aufenthalt auf Ihrer Webseite war.

Einstiegspunkt & Aufenthalt: Bildoptimierung mit Google Analyitcs untersuchenWenn Sie oben noch unter Andere - Akquisition - Zielseite angeben sehen Sie, auf welche Seite das Bild verwiesen hat. Hier sehen Sie, welche Seiten über die Bildsuche angesteuert wurde.

Mithilfe von Google Analytics Bildersuche analysieren und verbessern!

Nun können Sie die Bilder auf den Seiten, die als Einstiegspunkt dienen, anschauen und weitere Rückschlüsse ziehen. Welches sind die hinterlegten Keywords? Finden die Nutzer auch, was sie suchen? Zusätzlich können Sie über die von Google Analytics bereitgestellten Daten noch weiter analysieren. Wo ist die Absprungrate hoch oder niedrig? Wo werden anschließend noch weitere Seiten aufgerufen?

Google-Bilder-Suche: Wieviele Bilder Ihrer Website wurden indexiert?

Wenn Sie in Google den Befehl site:ihreadresse.de eingeben, finden Sie alle indexierten Seiten Ihrer Webseite. Wechseln Sie auf die Bildersuche, werden Ihnen alle indexierten Bilder angezeigt. Wenn Sie ganz nach unten scrollen, können Sie auf Zur alten Version wechseln klicken und sehen dann, wie viele Bilder von Ihnen indexiert sind.

 Google Bilder suche: Alle indexierten Bilder Ihrer Website

Anhand der Daten von Google Analytics und der Bildersuche können Sie Ihre Homepage und Ihre Bilder weiter auf Ihre Ziele hin optimieren.