Bezahlen im Online-Shop: Kunden bevorzugen Rechnung und Paypal

Veröffentlicht am 24. Oktober 2013 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Bezahlen im Online-Shop: Kunden bevorzugen Rechnung und PaypalEiner aktuellen Payment-Studie zufolge, bevorzugen Deutsche, Österreicher und Schweizer unterschiedliche Zahlungsverfahren, was den Kauf im Onlineshop betrifft. Trotz unterschiedlicher Vorlieben sind sich die Bürger aus den genannten Nationen in einer Hinsicht dennoch einig: Die Rechnung erhält in allen drei Ländern die beste Bewertung.

Fehlt jedoch das bevorzugte Zahlungsverfahren, werden durchschnittlich knapp 24 Prozent aller Käufe abgebrochen.

Zahlungsverfahren: Paypal nur knapp hinter Rechnung

Der Zahlungsprozess stellt im Online-Shopping eine wichtige Hürde vor dem tatsächlichen Kaufabschluss dar. Umso wichtiger ist es, dass Konsumenten im Check-Out-Prozess das von ihnen bevorzugte Zahlungsverfahren vorfinden. Länderübergreifend wird die Rechnung insgesamt am besten bewertet.

Der Online-Bezahldienst PayPal schneidet ebenfalls gut ab und wird dabei vor allem von den befragten deutschen Verbrauchern positiv beurteilt. Unter den österreichischen und den Schweizer Online-Shoppern ist neben der Rechnung auch die Kreditkarte besonders beliebt. Die Zahlung per Vorkasse hingegen schneidet in allen drei Ländern erwartungsgemäß eher schlecht ab.

Die Rechnung wird dabei über alle, aus Verbrauchersicht wichtigsten, Kriterien hinweg am besten bewertet und kann sowohl beim Thema Sicherheit und Seriosität, als auch bei der Rückerstattungsmöglichkeit, den Kosten und der Bedienung punkten. PayPal landet bei allen Aspekten nur knapp hinter der Rechnung. Die Bezahlung per Vorkasse und Nachnahme hingegen schneidet länderübergreifend bei allen Aspekten am schlechtesten ab.

Fehlt die Rechnung als Zahlungsoption wird rund jeder dritte Kauf abgebrochen

Die Studie zeigt auch: Fehlt die gewünschte Zahlungsoption, führt dies in durchschnittlich knapp 24 Prozent aller Fälle zu einem Kaufabbruch. Insbesondere das Fehlen der Verfahren Rechnung, Kreditkarte und PayPal – also genau die Verfahren, die die Konsumenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz am liebsten einsetzen – kann dazu führen, dass der Kunde wieder abspringt.

Bereits knapp 30 Prozent der Befragten haben einmal den Kauf abgebrochen, weil Rechnung nicht als Zahlungsoption angeboten wurde. Fehlen die Zahlungsverfahren Kreditkarte (29,1 %) und PayPal (28 %), fällt die Abbruchrate ähnlich hoch aus. Wie wichtig es ist, die präferierte Zahlungsmethode im Programm zu haben, zeigt ein weiteres Studienergebnis: Lediglich knapp 27 Prozent der befragten Konsumenten weichen ohne Probleme auf eine alternative Zahlungsmöglichkeit aus.

Internet-Zahlungsverfahren aus Anbietersicht – Problemfall oder Routine?

Die verheerendsten Auswirkungen auf einen Abschluss hat der Zwang zur Zahlung per Vorkasse. Wird kein anderes Verfahren angeboten, brechen rund zwei Drittel der Konsumenten den Kauf ab.

Wie Online-Händler den Balanceakt zwischen Zahlungsausfällen und Kaufabbrüchen steuern, welche Online-Zahlungsverfahren aus Händlersicht die wichtigsten sind und welche Erfahrungen Online-Händler mit der Zahlungsabwicklung im Internet gemacht haben, wird aktuell noch untersucht.

ecckoeln

 

(Bild: © Falko Matte - Fotolia.de)