E-Mail-Marketing: Der perfekte Newsletter [Infografik]

Veröffentlicht am 14. Mai 2013 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Schon wieder ein Newsletter! Langweiliger Inhalt.  Und der Betreff spricht mich auch nicht an. Löschen. Diese Gedankenabfolge - so oder so ähnlich - kennt wohl jeder. Trotzdem können Newsletter helfen, Produkte und Content effektiv zu verbreiten. Man muss es nur richtig angehen. Eine klare Strategie ist das A und O des Emailmarketings. Denn wer von Anfang an nicht weiß, in welche Richtung er gehen soll, geht meistens in die falsche. Ein gutes Konzept hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Preheader: Der Einsatz lohnt sich!

Kennen Sie zum Beispiel den Preheader? Die meisten nutzen diesen nur für die allseits bekannte Verlinkung zur Onlineversion á la "Wird Ihnen der Newsletter nicht richtig angezeigt, klicken Sie hier." Hier ist Kreativität gefragt, denn der Preheader kann durchaus als "zweite Betreffzeile" genutzt werden. Sprechen Sie doch dort ein weiteres Thema an, das Ihnen wichtig ist. Besonders auf mobilen Endgeräten können Sie sich diese Funktion zunutze machen, da der Preheader dort prominent angezeigt wird.

Schreibwütige aufgepasst: Kurz und klar formulieren!

Auch der Schreibstil ist entscheidend. Man sollte darauf achten, alles relativ kurz und klar zu formulieren. Verschachtelte Sätze, die kein Ende nehmen, haben in einem Newsletter nichts zu suchen. Besonders der Betreffzeile sollte man bei der Formulierung besondere Beachtung schenken. Sie entscheidet meist darüber, ob die Mail geöffnet wird oder sofort im Papierkorb landet. Hierbei kann ein Betrefftest  helfen, der Sie oft mit überraschenden Ergebnissen belohnt.

GMX, Yahoo, web.de & Co - bei allen sieht's anders aus

Das Layout der Email muss auf allen Browsern und Clients funktionieren. Testen Sie dies ausgiebig. Nichts ist ärgerlicher, als eine falsch dargestellte E-mail. Besonders mobile Endgeräte und die verschiedenen Darstellungsgrößen/Displaygrößen können hier eine Herausforderung sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Layout flexibel ist und bei Bedarf gut angepasst und aktualisiert werden kann.

Das Juwel des Newsletters: Leser, Empfänger, Zielgruppen, Abonnenten ...

Wenn Sie dies alles "richtig gemacht" haben, konzentrieren Sie sich auf den wichtigsten Teil des Newsletters: Ihre Leser! Dabei können Ihre Empfänger durchaus aus verschiedenen Zielgruppen bestehen. Versenden Sie doch einmal zielgruppenspezifische Inhalte. Sie werde sehen, Klicks und Öffnungen werden hier deutlich besser sein, als beim Gießkannenprinzip. So wäre es denkbar, einen Teil des Newsletters nur einer bestimmten Zielgruppe anzuzeigen oder für unterschiedliche Zielgruppen auch unterschiedliche Betreffzeilen zu verwenden. Natürlich setzt dieses Vorgehen eine aktuelle und gut gepflegte Empfängerdatenbank voraus.

"Das Knöpfchen drücken": Wann eigentlich?

All diese Maßnahmen nutzen wenig, wenn der Empfänger die Mail zu einem unpassenden Zeitpunkt erhält. Testen Sie deshalb auch verschiedene Versandtermine. Es kann einen großen Unterschied machen, ob Sie einen Versand vormittags oder nachmittags, montags oder freitags oder sogar an einem Feier- oder Wochenendtag starten. Aber auch hier gilt: Jede Zielgruppe ist anders, vielleicht versenden Sie ja auch zweimal am Tag, an verschiedene Zielgruppen aus Ihrem Empfängerkreis?

Hallo Sie! Ja Sie! Sie sind gemeint!

Ein Muss: die persönliche Ansprache. Nur so erkennt der Empfänger, dass die Mail für ihn bestimmt ist, und der Eindruck einer Massenversendung ist nicht ganz so präsent. Vor- und Nachname, sowie Anrede sollte Ihnen da natürlich bekannt sein. Fragen Sie diese Minimal-Info beim Abo-Prozess unbedingt ab, sie ist Gold wert.

Wenn der Newsletter nervt ...

Ebenso wichtig: der Abmeldelink und das Impressum. Bleiben Sie rechtlich auf der sicheren Seite und integrieren Sie beides gut sichtbar in Ihren Newsletter. Oft hat der Versender Angst, den Abmeldelink deutlich erkennbar einzubinden, da er befürchtet, es gäbe zu viele Abmeldungen. Dann sollten Sie sich zum einen überlegen, woran das liegt. Prüfen Sie die oben genannten Punkte und verbessern Sie ggf. den Newsletter, dann werden auch die Abmeldungen zurückgehen.  Zum anderen können Sie auch auf eine Abmeldeseite verlinken, die dem Abonnenten die Möglichkeit gibt, bestimmte Themen abzuwählen, seine Mailadresse zu ändern oder den Newsletter weniger oft zu erhalten. So bleiben Ihnen Empfänger, die vielleicht schon weg waren, doch noch erhalten.

Auch Firmen sind Menschen

Und zu guter Letzt: Bleiben Sie persönlich und greifbar. Geben Sie eine Kontaktmöglichkeit an, über die Sie die Empfänger erreichen können. Auch so können oft verärgerte Leser milde gestimmt und Abmeldungen vermieden werden. Feedback ist nie schlecht. Lassen Sie mit sich reden. Besonders gut funktioniert das natürlich auch in den sozialen Netzwerken. Nutzen Sie den Newsletter, um auf Ihr Facebook-Profil oder Ihren Twitterkanal aufmerksam zu machen.

Die folgende Infografik der Email Lounge zeigt nochmal zusammengefasst die 17 goldenen Schritte zum erfolgreichen Newsletter - am besten ausdrucken und aufhängen! Übrigens: Auch wir haben natürlich einen Newsletter anzubieten, der alle 14 Tage erscheint, jederzeit abbestellbar ist und Sie mit den besten Artikeln der letzten zwei Wochen versorgt. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten. :)

17 Schritte um einen Newsletter zu rocken

(Quelle: https://www.email-lounge.de)