5 Tipps für kreatives Social E-Mail-Marketing

Veröffentlicht am 13. September 2012 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

Themen: , , , ,

Social Media zur Neukundengewinnung nutzenUnternehmensaktivitäten in sozialen Medien mit E-Mail-Newslettern verknüpfen - das versteht man im Allgemeinen unter dem Begriff Social E-Mail-Marketing. Konkret bedeutet dies meist die Integration von SWYN-Links (Share With Your Network) in den Newsletter, mit denen Empfänger dessen Inhalte in ihren sozialen Netzwerken teilen können.

Auch die Leadgenerierung ist ein typischer Ansatz für Social E-Mail-Marketing: entweder durch eine App zur Newsletter-Anmeldung auf Facebook oder durch die Verlinkung zu Unternehmensprofilen in sozialen Netzwerken aus dem Newsletter heraus. Darüber hinaus ist ein automatisches Statusupdate bei Versand des Newsletters gängige Praxis.

Zwar steckt das Social E-Mail-Marketing noch in den Kinderschuhen, dennoch gibt es schon eine ganze Reihe weiterer Ideen und Möglichkeiten, die über die üblichen Ansätze hinausgehen:

1. „Best of Social Media“-Newsletter

Wie macht man Newsletter-Abonnenten deutlich, dasss sie etwas verpassen, wenn sie dem Unternehmen nicht auch in sozialen Medien folgen? In einem „Best of Social Media“-Newsletter, der die interessantesten Posts, Tweets, Links und Pins präsentiert. Eine erweiterte Möglichkeit der Leadgewinnung also, wobei es wichtig ist, dass die Schnittmenge der Inhalte in Newsletter und Social Media nicht zu groß ist.

2. Newsletter-Archiv auf Pinterest

Pinterest ist derzeit das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. Dort können Nutzer Bilder aus dem Web an ihre digitale Pinnwand heften, Pins anderer Nutzer repinnen oder ihnen folgen. Auch als Unternehmen kann man auf Pinterest mit einem Profil aktiv werden. Und warum dort nicht ein optisch ansprechendes Newsletter-Archiv anlegen? Durch Repins erhöht sich die Reichweite viral.

3. Opt-over

Bei der Newsletter-Abmeldung (Opt-out) gehen wertvolle Kontakte verloren, oder? Nicht unbedingt. Weist man den Nutzer nach der Abmeldung auf die Unternehmensprofile in sozialen Netzwerken hin, stehen die Chancen gut, dass der Kontakt noch in einen anderen Kommunikationskanal überführt wird - man spricht dabei von Opt-over. Denn oft ist es die E-Mail-Flut im Posteingang, die zu einer Abmeldung führt.

4. Social Proof

Nutzer vertrauen auf die Empfehlung anderer Nutzer – auch in Bezug auf die Frage, ob es sich lohnt, einen Newsletter zu abonnieren. Ein „Gefällt mir“-Button, über den der Besucher seine Sympathie kundtun und gleichzeitig auf Facebook verbreiten kann, oder ein automatischer Zähler, der jeden abgeschlossenen Anmeldeprozess erfasst, sind mögliche Ansätze für sogenannten Social Proof.

5. Social Media Monitoring

In sozialen Netzwerken entstehen Trends und Nutzer diskutieren Themen, die sie bewegen. Durch Social Media Monitoring findet man relevante Inhalte für kommende Newsletter-Ausgaben. Neben der passiven Recherche sollten Unternehmen aber auch einen aktiven Dialog mit Fans und Followern anstreben, um so konkrete Interessen zu identifizieren.

Grundsätzliche Ziele beim Social E-Mail-Marketing sind immer, die Reichweite und damit die Markenbekanntheit zu steigern und so neue Kontakte zu generieren, oder für die Zielgruppe relevante Themen und Trends zu identifizieren. Zukünftig werden sich sicher noch viele weitere Ansätze auftun, um sich den sozialen Faktor im Internet als Unternehmen zu Nutze zu machen – denn Social E-Mail-Marketing ist weitaus mehr als die bloße Integration von SWYN-Links.

(Bild: © Thomas Bethge - Fotolia.de)