Hype um Social Media: Newsletter & Co. nicht vergessen! (Teil II)

Veröffentlicht am 17. Juni 2011 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Beim Hype um Social Media die traditionellen Internet-Marketing-Instrumente nicht vergessenIm derzeitigen Hype um Social Media, vergisst man als Unternehmer leicht die traditionellen Internet-Marketing-Instrumente, wie E-Mail-Marketing. Markus Bockhorni hat 10 Tipps zusammengetragen, die Ihnen helfen können, eine erfolgreiche Newsletter-Kampagne zu starten. Über die ersten fünf Tipps können Sie sich im ersten Teil des Artikels informieren, die übrigens Tipps erfahren Sie hier.

10 Tipps für erfolgreiche Newsletter-Kampagnen

  • Definieren Sie klare Inhalte, die Sie an Ihre Interessenten kommunizieren wollen. Erstellen Sie einen Themenplan für die nächsten Ausgaben oder für einen bestimmten Zeitraum. Achten Sie bei der Auswahl der Themen und bei der Textgestaltung darauf, dass Sie einen Newsletter und keinen Werbeletter erstellen. Versuchen Sie, durch redaktionelle Beiträge einen tatsächlichen Mehrwert für den Abonnenten zu bieten. Stellen Sie Ihre Werbebotschaften bestimmt aber trotzdem dezent in den Hintergrund. Holen Sie sich Anregungen aus den Newslettern Ihrer Branche. Dadurch lassen sich Ideen und Anregungen, aber auch Abgrenzungen erarbeiten. Legen Sie besonderen Wert auf den Betreff der E-Mails und die Absenderadresse. Vermeiden Sie typische Spam-Begriffe, um dementsprechende Filter zu umgehen.
  • Entscheiden Sie sich, ob Ihre Meldungen unregelmäßig, z.B. nur bei topaktuellen Unternehmens- oder Produkt-News, oder in gleichbleibenden Abständen (z.B. mit redaktionellen Teilen, Fachberichten, usw.) erscheinen soll. Versuchen Sie, speziell beim unregelmäßigen Versand, zu lange Pausen zu vermeiden, um beim Abonnenten nicht in Vergessenheit zu geraten. Umgehen Sie zeitgleiche Aussendungen mit Ihren Wettbewerbern oder zu bundesweiten Urlaubszeiten.
  • Nutzen Sie die Statistiken und Messmethoden moderner Newslettersysteme, um Öffnungs-, Klick- und Erfolgsraten zu messen. Erarbeiten Sie, welche Informationen Sie dokumentieren wollen, um Erfolge oder Misserfolge aufzuzeigen. Denken Sie dabei über die gängigen Kennzahlen wie Zustellrate, Öffnungsrate, Klickrate, usw. hinaus, und sprechen Sie mit Ihrer Technik oder dem Newsletterdienstleister darüber, inwieweit das Userverhalten nach dem Klick, z.B. auf Ihrer Homepage, mit protokolliert werden kann. Bilden Sie Kennzahlen: Wie viele User, die über den Newsletter gekommen sind, haben anschließend den Produktflyer heruntergeladen, das Produkt gekauft, das Kontaktformular abgesendet oder das neue Produktvideo angeschaut? Vergleichen Sie die Zahlen mit den jeweiligen Vormonaten.
  • Testen Sie die Kundenresponse vor der endgültigen Aussendung an kleinen Zielgruppen. Es bietet sich an, vor der endgültigen Aussendung unterschiedliche Varianten des Newsletters, beispielsweise mit unterschiedlichen Betreffzeilen oder inhaltlichen Unterschieden, an kleine Empfängergruppen zu schicken. Anschließend kann anhand der Newsletter-Statistik analysiert werden, welche Variante die höchsten Öffnungs- oder Klickraten erreicht. Der „Gewinner“ wird an den kompletten Adressverteiler geschickt.
  • Eine professionelle Basis ist Grundvoraussetzung für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Überlegen Sie genau, ob Sie sich eine einfach Software zur Abwicklung Ihrer Kampagnen kaufen, eine komplexe, vielleicht sogar individuelle, Software entwickeln lassen oder auf einen professionellen E-Mail-Marketing-Service-Provider (ESP) vertrauen.
  • Wie in der Überschrift provokativ angesprochen, hat natürlich auch Social-Media seinen Platz im Online-Marketing – und das mehr denn je. Aber die einzelnen Online-Marketing-Komponenten sollten durchdacht und zielgerichtet eingesetzt werden. So sind tendenziell Social-Media-Instrumente wie Twitter oder Facebook Dialoginstrumente. E-Mail kann dagegen intensiver zur direkten Verkaufsförderung eingesetzt werden.

Fazit:

Jede Marketing-Komponente hat seine Berechtigung, ob aktueller Hype oder klassisches Instrument. Wichtig sind der bewusste und durchdachte Einsatz sowie die dahinter gelagerte Zielsetzung. Multichannel ist das Schlagwort!

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