Online-Shopper zeigen Hemmungen bei Auslandsgeschäften!

Veröffentlicht am 24. März 2011 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

Themen: , , , ,

Deutsche Online-Shopper kaufen am liebsten im Inland ein. Ein häufiger Grund dafür sind Vorbehalte gegen ausländische Verkäufer – meisten jedoch zu Unrecht.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Europäischen Kommission. Demnach kauften 2010 nur acht Prozent der deutschen Verbraucher im Ausland ein – trotz Sparmöglichkeiten und größerer Auswahl. Zudem hätten nur 22 Prozent der Online-Händler in andere EU-Länder verkauft – gegenüber 25 Prozent im Jahr zuvor.

Eine der größten Hemmschwellen für den europäischen Online-Handel ist der Studie zufolge die Wahrnehmung der Verbraucher. Dazu zählten die Angst vor Betrügern (62 Prozent), Unsicherheit zum Vorgehen bei Problemen (59 Prozent) und erwartete Lieferschwierigkeiten (49 Prozent).

Die Skepsis verfliegt aber offenbar, sobald Online-Shopper einmal im Ausland bestellt haben: Diese Verbraucher haben laut Studie deutlich weniger Bedenken wegen Betrügern (34 Prozent), möglichen Problemfällen (30 Prozent) oder Liefer-Schwierigkeiten (20 Prozent). In dieser Gruppe vertrauten 61 Prozent dem grenzüberschreitenden Internethandel ebenso wie dem innerstaatlichen – in der Gesamtbevölkerung dagegen nur jeder Dritte. (uqrl)

ec.europa.eu

(Bild: © iStock.com)