4 Maßnahmen für einen besseren Online-Shop

Veröffentlicht am 16. Oktober 2009 in der Kategorie Marketing & Vertrieb von

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Shopping buttonsDer Verkauf von Waren über das Internet boomt. Im Web finden auch Mittelständler neue Kunden und Märkte. Und der Weg zum eigenen Online-Shop ist einfacher, als man denkt.

Für einen Online-Shop sei es nicht erforderlich, die gesamte Infrastruktur selbst zu betreiben, schreibt das IT-Portal computerwoche.de. Viele Dienstleister böten Shop-Systeme für Einsteiger an – inklusive Server, Software, Abrechnungssystemen und Marketing-Instrumenten.

Allerdings sei es mit dem Aufsetzen des Shops nicht getan. Auch im Hintergrund müsse viel geleistet werden. computerwoche.de gibt vier Tipps, wie Sie Ihren Shop optimieren können.

Maßnahme 1: Shop eröffnen

Der Einstieg ins Web ist laut computerwoche.de nicht teuer. Bei vielen Anbietern gebe es Einsteiger-Pakete für etwa zehn Euro. Mit diesen einfachen Shopsystemen ließen sich bis zu 200 verschiedene Artikel einstellen.

computerwoche.de empfiehlt, zunächst nur einen Teil des Angebots ins Internet zu stellen. Per Upgrade könne das Portfolio später schnell und einfach erweitert werden  – auf bis zu 20.000 Artikel. Um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern, sollten Waren und Dienste in Gruppen eingeteilt werden. Das verbessere auch die Gliederung des Shops.

Maßnahme 2: Abwicklung sicherstellen

Die Aufrüstung im Shop erfordert laut computerwoche.de eine gute Vorbereitung im Lager, um für Nachschub sowie eine zügige Bearbeitung zu sorgen. Dazu zähle auch ausreichend Personal. Denn lange Wartezeiten bedeuteten unzufriedene Kunden - und das bringe schlechte Bewertungen in einschlägigen Foren.

Mit einem Test-Account könne man bei vielen Anbietern den Shop erst einmal ausprobieren. Wichtig sei dabei eine übersichtliche Struktur, um auch bei vielen Artikeln und Bestellungen den Überblick zu behalten. Bei Bestellung per Vorkasse sollte zudem eine Schnittstelle zum Konto bestehen. Wichtig seien auch die Gestaltungsmöglichkeiten des Shops. Langweilige Produkt-Präsentationen schreckten potenzielle Kunden ab. Dafür sollten auch die Referenz-Shops des Anbieters angeschaut werden.

Maßnahme 3: Marktpräsenz zeigen

Als nächstes gelte es sicherzustellen, dass die Kunden den Shop im Internet auch finden – Stichwort: Suchmaschinen-Optimierung. Dabei können laut computerwoche.de Marketing-Profis helfen. Das lohne sich, wenn dadurch das Geschäft richtig anlaufe.

Für den Start reiche es in der Regel, Werbemaßnahmen über den Shop-Hoster laufen zu lassen. Viele Shop-Systeme böten etwa die Möglichkeit, bei Google zu werben, Artikel bei Ebay zu platzieren oder den Shop bei Preis-Suchmaschinen einzutragen.

Bei den Zahlungsmöglichkeiten sollten auch Alternativen wie Paypal oder Kreditkarte angeboten werden. Denn Nachnahme oder Vorkasse schreckten viele Kunden ab. Beim Kauf mehrerer Artikel sollten die Versandkosten gestaffelt werden. Das steigere die Kunden-Zufriedenheit und schaffe Vertrauen.

Maßnahme 4: Übersichtlichkeit und Sicherheit bieten

Wichtig für einen Online-Shop ist computerwoche.de zufolge auch die Möglichkeit, Waren übersichtlich zu präsentieren – etwa durch Hervorheben von Sonderangeboten. Hilfreich seien eine übersichtliche Bildverwaltung, eine Anzeige noch verfügbarer Artikel und die Möglichkeit, Artikel zu Paketen ("bundles") zusammenzufügen.

Shopbetreiber sollten zudem Wert legen auf eine sichere Datenverwaltung. Der Anbieter sollte folgende Fragen beantworten können: Was passiert bei Datenverlust? Wo, wie und in welchen Abständen werden die Daten gesichert und wie kommt man an die gesicherten Daten heran?

Des Weiteren stellt sich laut computerwoche.de die Frage nach dem Schutz vor Ausfällen. So sollte man sich nach einem anderen Anbieter umschauen, wenn es beim Anbieter öfter zu Ausfällen kommt. Dazu sei es wichtig, dass die Artikel-Daten im CSV- oder XML-Format exportiert werden können. So könne ein unkomplizierter Wechsel zu einem anderen Anbieter sichergestellt werden.

(uqrl)

www.computerwoche.de

(Bild: © Kadal - Fotolia.com)