Die 5-Punkte-Checkliste: Mitarbeitermotivation in der Praxis

Veröffentlicht am 7. Juli 2009 in der Kategorie Management & People Skills von

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Und wie muss ich mich als Führungskraft verhalten, um die Unterstützung meiner Mitarbeiter sicherstellen zu können? Hier finden Sie die Antworten.

1. Erfolgreiche Mitarbeitermotivation erkennt Bedürfnisse

Analysieren Sie die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Denn ist ein Mitarbeiter eher leistungs- statt machtmotiviert, fehlt ihm in den Augen der modernen Motivationsforschung nach seinem Aufstieg in eine Leitungsposition die intrinsische Motivation, da er sich dort mehr strategischen Aufgaben widmen muss. Er wird sich nach seinem früheren Job als Team-Mitglied zurücksehnen.

2. Vergeben Sie sinnvolle Aufgaben und Ziele

Erarbeiten Sie zusammen mit Ihrem Mitarbeiter eine Perspektive und sinnvolle,
realistische Ziele. Angestrebte Ziele und Aufgaben müssen Sinn ergeben, realistisch und anspruchsvoll sein.

3. Langeweile verhindert echte Mitarbeitermotivation

Die Aufgaben, die Ihre Mitarbeiter anspornen, sind jene, die sie fordern. Beispielsweise weil es im Team jemanden gibt, der ähnlich gut ist wie der Mitarbeiter und das gleiche Aufgabengebiet bedient. Hier können Sie ihn über die Konkurrenz oder über eine Herausforderung anstacheln. Allerdings muss der Mitarbeiter dies mit seinen Fähigkeiten auch bewältigen können.

4. Vermeiden Sie Demotivation

Demotivierend auf die Arbeitsleistung Ihres Mitarbeiters wirken private und berufliche Hindernisse wie familiäre Verpflichtungen und Probleme, negative Erfahrungen in der Vergangenheit, schlechter psychischer wie körperlicher Zustand, Probleme mit Kollegen.

Bemühen Sie sich, demotivierende Anreize so weit wie möglich abzubauen. Die Wirkungen persönlicher Probleme können Sie kaum beeinfussen. In einer solchen Situation demotivieren Sie Ihren Mitarbeiter, wenn Sie zu hohe Anforderungen stellen.

5. Richtige Rahmenbedingungen für Ihre Mitarbeitermotivation

Um das Leistungsverhalten Ihrer Mitarbeiter anzuregen, ist es entscheidend, dass das Zusammenspiel von Mitarbeiter und Unternehmen passt. Versuchen Sie, Antworten auf folgende Fragen zu finden und diese umzusetzen:

  • Wie ist ein Unternehmen zu formen, in das Sie morgens gerne gehen?
  • Welches Arbeitsklima motiviert Sie?
  • Wie und unter welchen Umständen sind Sie begeistert bei der Sache?

Hilf- und aufschlussreich kann auch eine Mitarbeiterbefragung sein.

Linktipps

www.vorgesetzter.de

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