8 Work-Hacks für mehr Zeit und weniger Arbeit

Veröffentlicht am 12. April 2019 in der Kategorie Management & People Skills von

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8 Work-Hacks für mehr Zeit und weniger Arbeit

 

Du möchtest im Job vorankommen? Du willst gute Arbeit leisten und effizient mit Erfolg deine Aufgaben erledigen? Oder du hast gerade einfach viel zu tun, 1.000 kleine Aufgaben, die dich von den großen und wichtigen Dingen abhalten?

Dann haben wir hier etwas für dich. Kleine Geheimtipps für besonders effizientes Arbeiten. Probier sie einfach aus und behalte die bei, die für dich gut funktioniert haben. Du wirst staunen, wie schnell der Arbeits-Stapel schrumpft, du Erfolge siehst und insgesamt entspannter an die Arbeit herangehst. Manche mögen gerade nach dem Gegenteil klingen, bringen dich aber am Ende schneller zum Ziel - auch wenn du die Aufgabe zunächst hinten anstellst:

  1. Delegieren, und zwar richtig
  2. Einfach liegen lassen ...
  3. 1.000.000 kleine Aufgaben ...
  4. Der "positive" Aktenordner
  5. Mit Antworten warten
  6. 30-Minuten-Arbeitsblöcke
  7. Überflüssige Meetings
  8. Ein "Vielleicht" gibt es nicht

1. Delegieren, und zwar richtig

Du kannst nicht alles selbst machen.

Vertrau deinen Mitarbeitern und Kollegen. Delegiere ganze Aufgabenblöcke, nicht nur einzelne Häppchen. Delegiere auch die damit verbundene Verantwortung. Kontrolliere nicht jeden Schritt, sondern mach Stichproben. Falls Probleme auftreten, leiste Hilfestellung durch Lösungsvorschläge. Die Umsetzung liegt jedoch beim Mitarbeiter oder Kollegen.

 

2. Einfach liegen lassen ...

Du musst etwas formulieren und die Worte kommen einfach nicht? Lass die Aufgabe liegen und wende dich einer anderen zu. Manchmal ist es effektiver Dinge auf den nächsten Tag zu verschieben (falls möglich!), als unnötig viel Zeit zu investieren ohne eine befriedigende Lösung am Ende. Morgen fällt es dir leichter und das Ergebnis wird besser - versprochen.

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3. 1.000.000 kleine Aufgaben ...

Falls möglich, sortiere die Aufgaben in Blöcke, vielleicht gehören mehrere einzelne Dinge zu einer größeren Aufgabe? Leg dann einen Zeitraum fest (z.B. eine Stunde) und erledige so viele kleine Aufgaben, wie du kannst. Danach wendest du dich den großen Aufgaben und dem Tagesgeschäft zu. So wirst du nicht immer wieder aus wichtigen oder langwierigen Aufgaben herausgerissen und erledigst trotzdem den "Kleinkram".

4. Der "positive" Aktenordner

Du hast eine Mail mit einem großen Lob erhalten? Druck dir diese aus. Dein Chef hat dich gelobt? Schreib es dir auf. Ein Kunde gibt positives Feedback? Festhalten! Leg dir eine Mappe mit diesen positiven Reaktionen an. Wenn du irgendwann deprimiert bist, schau dir die Mappe an und nutze den damit verbundenen Motivationsschub.

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5. Mit Antworten warten

Wenn bei einer E-Mail nicht sofort eine Antwort erforderlich ist, warte eine halbe Stunde (oder falls möglich, bis zum nächsten Tag). Oft ändert sich deine Meinung, oder - und das kommt häufiger vor als du denkst - das Problem hat sich erledigt. Besonders, wenn dich eine E-Mail aufregt, warte! Deine Antwort wird dann sachlicher und das Problem ist schneller gelöst. Du wirst froh sein, nicht impulsiv sofort geantwortet zu haben.

6. 30-Minuten-Arbeitsblöcke

Mach kleine Pausen - und sag jetzt nicht, das kannst du dir nicht leisten. Gemeint sind solche Unterbrechungen, die du sowieso immer wieder machst:

  • Der Gang zur Toilette
  • Wasser holen
  • Der Weg zum Snack-Automaten
  • Unterwegs zu einem Kollegen

Erlebe diese Wege bewusst und freu dich, dass du gerade nicht auf deinem Bürostuhl sitzt. Geh aufrecht und mach spätestens nach 30 Minuten eine dieser "Mini-Pausen".

7. Überflüssige Meetings

Jeder kennt sie, die Meetings ohne Ergebnis. Bevorzuge den kurzen Dienstweg, besonders wenn nur einige im Team betroffen sind. Manche Dinge können direkt am Rechner des Kollegen besprochen werden. Arbeitsanweisungen können mehreren Mitarbeitern auch per Mail mitgeteilt werden. Vielen ist ihnen dies sowieso lieber, da kann man nochmal nachlesen.

8. Ein "Vielleicht" gibt es nicht

Triff stets klare Entscheidungen, sag ja oder nein. Ein "Vielleicht" wird immer wieder auf deinem Tisch landen und dir Zeit stehlen. Wenn du eine klare Antwort gibst, ist das Thema vom Tisch. Anfangs fällt das vielleicht etwas schwer, du gewöhnst dich aber daran. Bleib konsequent und bei deinen getroffenen Entscheidungen. Dies spart viel Zeit.

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