Microsofts Umsätze steigen: Die Cloud ist in

Veröffentlicht am 26. Oktober 2018 in der Kategorie Management & People Skills von

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Der Start in das Geschäftsjahr 2019 war für Microsoft ein voller Erfolg. Microsofts Geschäftsjahr läuft versetzt zum Kalenderjahr. Der Software-Gigant präsentierte hervorragende Quartalszahlen: Auch wenn das Wachstum nicht konstant ist, ist das Cloud-Business ist nicht aufzuhalten. Die Aktionäre können also nicht klagen. Verantwortlich für die großen Gewinnsummen sind vor allem Microsofts Cloud-Dienste und die Softwares, die aus kaum einem Büro wegzudenken sind. Dieser Sommer war somit ein voller Erfolg für das Unternehmen.

Selbst die Windows-Sparte, die man eher rückläufig vermutet, konnte ein Plus von 15 Prozent verzeichnen. Das einstige Kerngeschäft schien aufgrund der zunehmenden Verbreitung mobiler Geräte zu schwächeln, doch noch immer verdient der Konzern sehr gut daran: 10,7 Milliarden Dollar nahm Microsoft mit dem klassischen PC-Geschäft ein. Dies ist nach wie vor ein Großteil des Gesamtumsatzes.

Das erste Geschäftsquartal ging bei Microsoft bis Ende September. Im Jahresvergleich lag hier der Überschuss bei 8,8 Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro), das bedeutet eine Steigerung um etwa ein Drittel. So teilte es Microsoft nach US-Börsenschluss (im Bundesstaat Washington) mit.

Die Erlöse stiegen um ganze 19 Prozent auf 29,1 Milliarden Dollar.

Die Gründe für die starken Zahlen sind laut Vorstandschef Satya Nadella die große Innovationskraft des Unternehmens und die hervorragende Kundenbindung. So hat der Konzern alle im Vorfeld festgelegten Erwartungen übertroffen, was die Anleger natürlich besonders freute. Die Aktie konnte daraufhin ein Plus von drei Prozent verzeichnen. Seit Januar 2018 stieg der Kurs insgesamt um 19 Prozent.

EXTRA: Kundenbindung: Nutze die Psychologie!

Die Umsätze im Überblick

  • Azure: IT-Dienste im Internet sind nach wie vor gefragt. Das Umsatzwachstum der Plattform für Unternehmen sank zwar im Vergleich zu den vorherigen Quartalen, konnte aber dennoch ein Plus von 76 Prozent erwirtschaften. Die Konkurrenz in der Branche ist groß: Amazons Marktführer AWS und die Cloud-Services von Google.
  • LinkedIn: Mit der Übernahme des Karrierenetzwerks Ende 2016 gelang Microsoft ein besonderer Coup: Um ganze 33 Prozent steigerte es die Erlöse.
  • Office 365: Microsofts Online-Version des Büro-Klassikers legte um ganze 36 Prozent zu.
  • Tablet: Die neuen Surface-Geäte sorgten für ein Plus von 14 Prozent.
  • Windows: Die PC-Sparte wuchs um 15 Prozent.
  • Xbox: Die Spielkonsole ist Teil der Gamingabteilung und die Umstätze stiegen hier um 44 Prozent.

Quelle: dpa

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