Warum Bill Gates den Kapitalismus anpreist

Veröffentlicht am 16. Oktober 2018 in der Kategorie Management & People Skills von

Themen: ,

Microsoft-Gründer Bill Gates

Microsoft-Gründer Bill Gates. Foto: dpa / Britta Pedersen

Der Gründer von Microsoft, Bill Gates (62), lobte am Montagabend den Kapitalismus vor Reportern in Berlin. Kapitalismus sei der richtige Weg, um Ungleichheiten zu beseitigen.

"In einem kapitalistischen Wirtschaftssystem kann man Steuerniveaus festlegen, um Wohlstand zu verteilen."

Zur Zeit ist Gates in Berlin beim jährlichen Treffen der "Grand Challenges", einer wohltätigen Organisation, welche er mitgründete. Für den guten Zweck spendete er bereits Milliardenbeträge.

Laut Gates sei es schwer vorstellbar, dass es ein anderes System gibt, welches genauso gut wie der Kapitalismus funktioniere, vor allem in Bereichen wie:

  • Medizin
  • Kampf gegen Alphabetisierung
  • Elektrizität

"Es gibt keinen Beweis, dass ein alternatives System gut arbeitet."

Um seine These zu untermauern, nannte der Microsoft-Gründer beispielhaft Länder, welche kein kapitalistisches System verfolgen und  deswegen viele Probleme haben. So führe in Nordkorea jeder "ein schreckliches Leben". Außerdem zeigte er anhand von Venezuela die Probleme auf, wenn ein Staat die Preise reguliere.

Lange Zeit war der Microsoft-Gründer der reichste Mensch der Welt mit einem derzeitigen Vermögen von circa 90 Milliarden Dollar (78 Milliarden Euro). Momentan ist er laut der "Forbes"-Liste auf dem zweiten Platz, nach dem Gründer von Amazon Jeff Bezos, welcher ein geschätztes Vermögen von 112 Milliarden Dollar besitzt.

EXTRA: Microsoft-Mitgründer Paul Allen ist gestorben

Quelle: dpa

Du willst nichts mehr verpassen?


Der Artikel hat dir gefallen? Gib uns einen Kaffee aus!