Authentisch präsentieren: 4 Übungen für den Alltag

Veröffentlicht am 9. November 2018 in der Kategorie Management & People Skills von

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Endlich authentisch präsentieren: 4 Übungen für den Alltag

Viel wurde zum Thema Präsentation und Körpersprache erzählt, geschrieben und geschult. Einige Tipps haben geholfen, manche verunsichert, viele wurden schlichtweg vergessen.

Gibt es eine Möglichkeit, sich zu präsentieren, ohne ständig darauf achten zu müssen, ob es richtig ist, was ich mache, während ich es mache?

Es gibt so viele Tipps, die in Workshops "verkauft" werden, die so gut wie gar nichts bewirken - außer Verunsicherung. Achtet ein Vortragender darauf, wie er sich zu bewegen hat, und lenkt sein Augenmerk während der Präsentation auf seine Haltung, verliert er die Konzentration. Er ist nicht mehr mit seiner Präsentation verbunden, spürt sich nicht mehr und verliert den Faden. Die Folgen sind:

  • hastiges Sprechen
  • Atemlosigkeit
  • mangelnde Konzentration

Wovor fürchtest du dich?

Wurde dir auch schon eingebläut, dass du während des Sprechens über die Köpfe der Zuhörer blicken sollst, eine bestimmte Person fixieren, oder dir die Zuschauer nackt vorstellen sollst?

Warum soll ich mir Menschen, die an mir interessiert sind, nackt vorstellen und sie gedanklich erniedrigen oder ignorieren, um mich sicher zu fühlen?

Dabei liegt doch die Kunst einer gelungenen Präsentation darin, interessierten Menschen mit Freude, Humor und Esprit spannende Inhalte zu vermitteln, deine Inhalte.

Was ist deine authentische Geschichte?

Die große Kunst der authentischen Kommunikation liegt darin, sich die Bühne zu seiner Heimat zu machen, die Menschen, die dir zuhören, zu lieben, sie zu begeistern. Lade deine Zuhörer auf eine spannende Reise ein. Das sind interessierte Menschen, die deinetwegen gekommen sind. Belohne sie mit einer gelungenen Performance. Authentizität entsteht in dem Moment, in dem du geerdet und locker bist und mit Leidenschaft deine Geschichte erzählst.

Denke nun bewusst an deine letzte Präsentation:

    • Was war gut daran, wo hast du dich wohl gefühlt?
    • Wann warst du locker?

Genau in diesen Momenten warst du bei dir und mit den Inhalten verbunden, von denen du erzählt hast.

EXTRA: Präsentation auf den Punkt: 6 Tipps

Stehst du sicher?

Eine Übung, die du ab heute mühelos in dein Leben einbauen und die du jederzeit abrufen kannst: Wie du durchs Leben gehst, so sieht dann auch deine Präsentation aus. Bereits der Gang auf die Bühne entscheidet, wie heiter, gelassen oder hektisch du deine Inhalte vermittelst.

Achte mal darauf, wie du stehst. Stehst du sicher, wackelig, verlässt du mit der Ferse den Boden oder knickst du seitlich weg? Dies ist bereits der erste Impuls, der erfolgt, bevor du wirklich handelst. Dein Körper merkt sich das.

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4 Übungen für deinen Alltag

1. Deine Balance entdecken

Stell dich in Hüftbreite hin, Fußspitzen nach vorne gerichtet. Ideal ist es, auf folgenden drei Punkten zu stehen: Ferse Mitte, Ballen innen und außen. Das erreichst du, indem du mit dem ganzen Körper nach links kreist und anschließend nach rechts. Dann kehrst du wieder in die Mitte zurück. So sucht sich der Körper die Mitte. Nun spürst du bewusst den Bodenkontakt. Achte darauf, dass die Knie leicht gebeugt sind und das Becken locker ist.

2. Oberkörper aufrichten

Der Oberkörper ist aufgerichtet und die Schultern lockerst du, indem du sie einmal bis zu den Ohren ziehst und dann mit einem Seufzer fallen lässt.

3. Richtige Kopfhaltung finden

Die ideale Kopfposition erreichst du, indem du nickst, von groß bis klein. Danach sucht sich der Kopf die optimale Aufrichtung. Anschließend stampfst du ein paar Mal in den Boden.

Praxisübungen umsetzen & Veränderungen spüren

Gewöhne dich daran, diese Übungen täglich mehrmals zu machen, dann sind sie im Körper gespeichert. Das erfordert 2-3 Minuten täglich. Dies wirkt sich auf deine Ausstrahlung, Stimme und Handlungsweise aus.

Nachdem du nun gut geerdet stehst, kannst du eine herrlich einfache Übung machen, die dich sofort locker werden lässt:

4. Das Lippenflattern

Flattere mit den Lippen wie ein Pferd:

bbbbbbbbbbbbbbbb.

Hier lässt du überflüssige Spannungen los und der Körper signalisiert deiner Psyche und deinem Gehirn, dass du locker bist. Das Gehirn reagiert sofort und entspannt deine Muskulatur.

Diese Übung wirkt wunderbar im täglichen Leben, auch vor Präsentationen. Nachdem du deine Balance zurückerobert hast, wischst du alle negativen Gedanken weg. Du streichst mit deiner Hand alles Unangenehme vom Körper und richtest dich wieder auf.

Gehe auf die Bühne mit einem Impuls

Gehe mit einem Impuls los, das heißt, du sagst dir innerlich "Ich gehe" und rollst deine Füße bewusst ab, Schritt für Schritt. Aktiviere deine Arme, indem du sie bewusst mitnimmst und während des Gehens aktiv mitbewegst. Dies stärkt den Mut und bewirkt, dass du auch auf der Bühne weißt, wie du deine Arme verwendest. Gehe auf die Bühne, komme an, erde dich, atme aus, schaue deine Zuhörer an und starte mit einem Impuls.

Mache Pausen, erzähle und genieße die Reaktionen deiner Zuhörer.

EXTRA: Fessle deine Zuhörer: 8 Tipps für eine perfekte Präsentation

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