Persönliche Reputation: 10 Impulse für deinen guten Ruf

Veröffentlicht am 18. Oktober 2018 in der Kategorie Management & People Skills von

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Persönliche Reputation: 10 Impulse für deinen guten Ruf

Der gute Ruf kommt nicht von ungefähr – weder der des Unternehmens noch dein eigener. Dabei ist die Reputation Gold – pardon Geld – wert. Oder anders formuliert:

Ist der Ruf erst ruiniert, ist der Umsatzverlust – fast – garantiert!

Was also tun, damit die persönliche Reputation gut ist, wird oder bleibt?

Habe ich das wirklich nötig?

Fragt man Unternehmer, ob sie in ihre persönliche Reputation investieren, erhält man oft nur ein Schulterzucken, verbunden mit der Frage:

„Warum, stimmt etwas nicht mit meinem Ruf?“

Allein diese Frage gibt eine Antwort darauf, inwieweit sich Unternehmer und Unternehmen des eigenen Rufes bewusst sind beziehungsweise was man aktiv dafür oder unbewusst dagegen tun kann. Dabei sollte Reputationsarbeit nicht nur Pflicht, sondern eine Selbstverständlichkeit sein. Schließlich geht es nicht nur um den einzelnen Mitarbeiter, sondern um das ganze Unternehmen.

Die eigenen Produkte möglichst perfekt präsentieren, den Mehrwert der erbrachten Leistungen möglichst optimal kommunizieren – darüber machen sich Unternehmen unzählige Gedanken. Marketingabteilungen und Agenturen brüten darüber, welche Zielgruppe wann was kauft und warum. Zugegeben:

Mit teuren Marketing- und Werbekampagnen kann man ein gutes Image einkaufen – wenn auch nur kurzfristig – einen guten Ruf niemals.

Wenn wir es nicht tun, tun es andere

Es wird schon nichts passieren, wenn ich mich grundsätzlich eher bedeckt halte und möglichst nicht (negativ) auffalle – so der Glaube vieler Unternehmer. Doch weit gefehlt! Die Gefahr lauert unabhängig davon, ob man selbst auf Social-Media-Kanälen unterwegs ist oder nicht – zumal man darauf eigentlich in der heutigen Zeit nicht mehr verzichten kann.

Der größte Fehler, den du bei der Reputation also machen kannst ist, das Ganze sich selber zu überlassen.

EXTRA: 10 Gründe, warum Unternehmen an Social Media scheitern

Der Ruf bildet sich aus allen Eindrücken, Erfahrungen und Beziehungen, die andere mit einer Person und/oder dem Unternehmen haben. Genau das ist das Reputationskapital. Fakt ist: Wenn du deinen Ruf nicht aktiv beeinflusst, dann werden es andere tun. Stellt sich nur die Frage, wie?

Vertrauen aufbauen

Werbung soll verkaufen, PR Vertrauen aufbauen.

Kunden sollen den Produkten und Dienstleistungen ebenso vertrauen wie den Menschen, die diese entwickeln, herstellen und verkaufen. Ziel ist es, das Unternehmen zur anerkannten Marke zu entwickeln. Tritt allerdings Fall X ein und der Unternehmer oder eine Führungskraft postet beispielsweise auf Twitter eine falsche Aussage, ist die Investition in den Vertrauensaufbau gefährdet und der Reputationsverlust meist nicht mehr aufzuhalten.

10 Impulse für die persönliche Reputation

Unternehmer fragen oft, welche Tipps es gibt, um den guten Ruf aufzubauen und zu unterstützen. Eine 10-Punkte Checkliste wäre toll, die man abarbeiten und das Thema „Reputation“ damit ad Acta legen kann. So schön das auch klingen mag, so etwas gibt es nicht.

Reputation ist eine Aufgabe, die nie erledigt ist.

Darum gibt es auch keine Instant-Tipps, sondern 10 Impulse, die dich zum Nachdenken über die eigene Reputation anregen sollen:

1. Beurteile deinen Reputations-Status-quo

Wie gut ist dein Name bereits – hoffentlich positiv – verankert? Wann hast du dich das letzte Mal selber gegoogelt? Das hat nichts mit übersteigertem Ego zu tun, sondern mit praxisgerechter Reputationsarbeit. Denn schließlich solltest du hinhören, wenn über dich geredet wird. Live, aber auch im Internet.

2. Mach dir Gedanken, wie und wer du wirklich bist

Welche Werte sind für dich wesentlich und was ist dir generell wichtig in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen? Daraus kannst du für dich eine klare Positionierung entwickeln.

3. Analysiere das Wertesystem deines Unternehmens

Trägt es deine persönlichen Werte? Sind deine „Spielregeln“ hier aktiv? Wie wurden diese Werte im Unternehmen implementiert? Hat sich daraus bereits eine Unternehmenskultur entwickelt?

4. Wie wirkst du in der direkten Kommunikation?

Von wem erhältst du echtes, professionelles Feedback beispielsweise nach einem Vortrag? Wie bewusst bist du dir deiner Körpersprache und nonverbalen Kommunikation? Wie inspirierend bist du? Mitarbeiter lassen sich nicht mehr durch ein Jahresziel „doppelter Umsatz“ motivieren, sondern nur noch mit „echten“ Zielen inspirieren.

EXTRA: Authentische Körpersprache: 10 Tipps

5. Wie transparent kommunizierst du?

Das heißt, dass du grundsätzlich alle Fakten, Tatsachen und Meinungen auf den Tisch legen solltest.

6. Wie fit bist du in der Online-Kommunikation?

Und wie gut kennst du dich in Social-Media und Online-Marketing aus?

7. Nimmst du öffentlich zu Themen Stellung?

Untermauerst du deinen Expertenstatus und deine Expertise?

8. Wie aktiv ist dein Netzwerk?

Und wo kannst du dieses sinnvoll und effektiv ausbauen?

9. Hast du ein aktives Reputations-Management?

Überprüfst du es auch regelmäßig durch ein entsprechendes Monitoring?

10. Wie authentisch bist du?

Wie bewusst bist du Vorbild und lebst Werte und Regeln vor?

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Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Erschienen am: 1. Februar 2012
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