Weshalb ein schöner Arbeitsplatz wichtig ist

Veröffentlicht am 13. März 2017 in der Kategorie Management & People Skills von

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Warum ein schöner Arbeitsplatz wichtig istEin schöner Arbeitsplatz ist nicht nur ein Aushängeschild, sondern Grundlage guter Arbeit. Ob Einzelbüro oder Großraumbüro, an einem schlecht eingerichteten Büro leidet nicht nur unser Stilempfinden, sondern auch das Arbeitsklima, unsere Produktivität und Motivation. Die rund acht Stunden täglich, die wir an unseren Arbeitsplatz verbringen, sollten daher so angenehm und produktiv wie möglich sein.

Wie man seinen Arbeitsplatz optimal einrichten kann

Es bleibt nie ordentlich. Stapel von Papierbergen, alte Kaffeetassen auf dem Schreibtisch und eingestaubte Ordner am Boden. Was nicht gebraucht wird, hat auch nichts auf den Schreibtisch zu suchen. Ein ordentlicher Arbeitsplatz bewahrt vor dem großen Chaos und Durcheinander. Boxen und Ablagen helfen Ordnung zu halten.

Welche Elemente am Arbeitsplatz können die Kreativität fördern?

  • Ein paar persönliche Gegenstände,
  • Bilder,
  • Notizen,
  • Terminplaner,
  • ein motivierendes Poster und
  • bunte Post-Its

können die Kreativität fördern und neue Impulse wecken. Ein persönliches Foto und frische Blumen sorgen stets für gute Laune. Die Kunst ist es eine Balance aus clean, gemütlich, professionell und persönlich zu finden. Hier gilt: Weniger ist mehr.

Ergonomie und Gesundheit am Arbeitsplatz

Das wichtigste am Arbeitsplatz bleiben Schreibtisch und Bürostuhl. Vermieden werden sollte eine schiefe und krumme Arbeitshaltung. Am besten man nimmt sich die Zeit Bildschirm, Schreibtisch und Bürostuhl individuell auf die eigene Größe einzustellen. Die korrekt Arbeitshöhe ist erreicht, wenn die Ellenbogen mit entspannten Schultern auf die Arbeitsfläche gestellt werden können.

Tipp: Bewegungspausen nicht vergessen!

Zwischendurch immer wieder kurze Bewegungspausen einlegen. Gerade wer lange sitzt, vermeidet so Verspannungen und Rückenschmerzen.

Wie der Arbeitgeber einen optimalen Arbeitsplatz schaffen kann

Der Arbeitgeber ist verantwortlich für Möbel, Lichtverhältnisse, Raumakustik und technische Geräte. Ob Backsteinwände, Beton, verglaste Wände oder helles Holz, mit einem Farb- und Wandkonzept, sowie Fensterverkleidungen kann ganz gezielt ein Ambiente geschaffen werden, das der Firmenphilosophie entspricht und alle Sinneseindrücke der Mitarbeiter weckt. Auch Raumhöhe und frische Luft haben Einfluss auf Wohlbefinden und Leistung. Sonnenlicht und Aussicht sorgen dafür, dass Mitarbeiter sich besser konzentrieren können. Ungünstig sind kahle Wände, grelles Neonlicht, zugestellte Fenster und Schreibtische dicht an dicht.

Funktionalität und Empfang des Büros

Dem Eingangsbereich wird häufig zu wenig Beachtung geschenkt. Schade, denn er ist entscheidend für den ersten Eindruck und gibt dem Büro mehr als jeder andere Bereich seinen Charakter. Am besten man versetzt sich in Kunden, Geschäftspartner und Kollegen, die zum ersten Mal das Büro betreten. Genau in diesen Sekunden macht man sich bewusst oder unbewusst sein erstes Bild vom Unternehmen.

Zwei Unterschätzte Büroelemente

1. Der Briefkasten

Ein wichtiges und oft unterschätztes Element noch bevor man das Gebäude betritt: Der Briefkasten - ob klassisch, aus Edelstahl oder in einer knalligen Farbe, bei Fachhändlern finden Unternehmer etwas Passendes. Briefkasten und Firmenlogo sollten schon von weitem deutlich erkennbar sein.

2. Die Garderobe

Ein weiteres wichtiges Alltagselement: Die Garderobe. Der Eingangsbereich sollte also nicht nur schön und schick sein, sondern auch alle praktischen Bedürfnisse bedienen. Alte Kartons und leere Getränkekästen haben hier nichts zu suchen. Auch eine Theke, kleine Tische und eine einladende Sitzgelegenheit sind für den Eingangsbereich sinnvoll. Hier können Besucher kurz warten und Kollegen sich besprechen.

Mit diesen Anregungen wird es hoffentlich leichter fallen ein freundliches und angenehmes Ambiente im Büro zu erschaffen. Und zum Schluss heißt es: Feierabend machen, denn auch, wenn die Büroräume besonders schön sind, braucht es auch ein Leben außerhalb der Arbeit.