Stress im Job: Auswirkungen auf Gesundheit & Kreativität! [Infografik]

Veröffentlicht am 1. Dezember 2013 in der Kategorie Management & People Skills von

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Stress im Job: Auswirkungen auf Gesundheit & Kreativität [Infografik]Als Grund für Stress von Arbeitnehmern steht die Arbeit unangefochten auf Platz 1 der größten Verursacher. Dicht gefolgt vom Geld, was viel mit dem Job zu tun hat.

Welche Auswirkungen Stress auf uns hat und wie man am besten damit umgeht, wird in der folgenden Infografik verdeutlicht.

Stress und Arbeit

Insgesamt sagen 41 Prozent der Amerikaner, dass sie in ihrem Job gestresst sind. Das sind ganze 5 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Nur 58 Prozent der Angestellten fühlen sich noch in der Lage diesen Druck bewältigen zu können.

Auch gesundheitlich ist das ein Problem, da es häufiger zu stressbedingten Herzanfällen kommt, bzw. der Hauptgrund für Langzeiterkrankungen ebenfalls Stress ist.

Nur 10 Prozent der amerikanischen Arbeitnehmer denken, dass sie bei ihrer Arbeit wirklich ihr Bestes geben. Ebenfalls vergeht unter einem extremen Zeitdruck fast der Hälfte aller Angestellten die Lust daran, neue Ideen zu entwickeln oder komplexere Probleme zu lösen.

Wie beeinflusst Stress die Kreativität?

Stress signalisiert dem Körper seit jeher Bedrohung oder Gefahr. Das löst den Urinstinkt zur Flucht oder zum Angriff aus und unterbricht somit die Verbindungen der rationalen Gehirnteile zueinander.

Daraus resultiert der sogenannte Tunnelblick: Er reduziert die Fähigkeit verschiedene Sichtweisen eines Problems zu erkennen. Dadurch fixiert man sich auf das Wiederholen der alten Arbeit, statt andere Lösungswege auszuprobieren.

Die Mehrheit aller Arztbesuche werden aufgrund stressbedingter Beschwerden getätigt. So kann diese Belastung zum Beispiel Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Herzprobleme, Depressionen und Angstattacken verursachen.

Etwa mehr als 50 Prozent der Beschäftigten geben auch an, sich Sorgen zu machen der Stress könne zu Schlafstörungen führen.

Wie verkleinert Stress das Gehirn?

Ist man längere Zeit dem Stresshormon Kortisol ausgesetzt, scheint dies die Neuronen schrumpfen zu lassen und stört deren Fähigkeit Informationen durch die Hirnvernetzungen (Dendriten) zu senden und erhalten zu können. Diese Neuronen befinden sich vor allem im perforalen Kortex, der für viele wichtige Prozesse verantwortlich ist. Unter anderem ist er zuständig für das Lösen von Problemen, die Annahme von Herausforderungen, die Impulskontrolle und die Regulierung von Glucose- und Insulinmetabolismus.

So können Arbeitgeber Stress reduzieren

Zuerst sollte das Arbeitspensum an die Kapazität und Fähigkeiten der Angestellten angepasst werden und diesen Raum zum Wachsen gegeben werden. Dadurch können deren Talente in ihrer Position gefördert werden.

Man sollte sicherstellen, dass alle Mitarbeiter ihre Verantwortlichkeiten im Job kennen und ihnen die Möglichkeit geben, bei Veränderungen, die ihren Job betreffen, mitzusprechen.

Gemeinschaftsgefühl durch offene Räume

Die Büromerkmale des Megakonzerns Google sind offene Räume, die zum Ideenaustausch und Zusammenarbeiten anregen sollen. Somit wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und bei Stress steht sofort jemand hilfsbereit zur Seite und gleicht den Arbeitsverlust aus.

Wohlbefinden wird groß geschrieben: Massagen werden subventioniert und es finden kostenlose Yoga- und Pilateskurse statt. Ebenso Kurse zur richtigen Stressbewältigung. Auch ein Ernährungsberater betreut auf Wunsch die Mitarbeiter und unterstützt sie in Sachen Gesundheit und Ernährung.

So können Arbeitnehmer Stress reduzieren

Um zu wissen, was die Ursache des Stresses ist, sollte man ein "Stressverzeichnis"  mit den verschiedenen Situationen erstellen, die eben diesen auslösen. Nach einer kurzen Zeitspanne sollte man für jeden Punkt auf der Liste einen Lösungsansatz suchen.

Ebenfalls spielt der Zeitdruck eine Rolle: Umso besser das Zeitmanagement umso geringer der Stress. Das Beibehalten von verschiedenen Perspektiven, regelmäßige Pausen und besseres "Auf-sich-Acht-geben" garantieren ein stressfreieres Leben.

Yoga, Meditation oder Joggen hilft

Letztendlich lässt sich sagen, dass vor allem das körperliche Wohlbefinden eine große Rolle in der Stressbewältigung spielt. Macht man mehrmals die Woche Fitnessübungen, geht Joggen oder entspannt sich mental durch Yoga oder Meditation, kann man leichter Stress abbauen.

Stress im Job: Auswirkungen auf Gesundheit & Kreativität! [Infografik]

Quelle: www.top10onlinecolleges.org