Trend Projekt-Plattform: Eine Revolution für den Arbeitsmarkt online?

Veröffentlicht am 25. Oktober 2012 in der Kategorie Management & People Skills von

Themen: ,

Trend Projekt-Plattform: Eine Revolution für den Arbeitsmarkt online?Mit der Entwicklung der Technik und vor allem des Internets steigt die Anzahl der Experten, die online arbeiten. Früher waren es nur wenige, man hatte einen Netzzugriff nur zu Hause, wenn überhaupt. Heutzutage kann man fast überall online sein. Dafür ist kein großer Rechner nötig, es reicht ein Netbook, Tablet oder Smartphone, also leichte Geräte, die in jede Tasche passen und fast überall mitgenommen werden können. Die Technik stellt also keine Probleme mehr dar und hilft sogar von überall die geschäftlichen Tätigkeiten auszuüben. Und wie sieht es mit der Arbeit und mit den Projekten selbst aus?

Keine Suche mehr nötig

Noch vor einigen Jahren mussten Freelancer stundenlang auf der Suche nach neuen Projekten im Netz unterwegs sein. Das kennt wahrscheinlich fast jeder, der seit mehr als drei Jahren als Freiberufler tätig ist. Aber drei Jahre in der Internetära sind wie ein Jahrhundert im normalen Leben. Seitdem hat sich viel auf dem Arbeitsmarkt geändert. Jetzt hat sich die Situation umgedreht. Freelancer müssen nicht mehr Zeit in die mühselige Suche investieren, sondern warten, bis die Angebote in der eigenen Mailbox landen.

Für diese Änderung des Freelancer-Alltags haben die sogenannten Projekt-Plattformen gesorgt. Jeder Experte kann sich bei dem einen oder anderen Anbieter meist (hängt von der Plattform ab) kostenlos registrieren und sein eigenes Profil erstellen. Eine genaue Angabe der ausgeübten Skills ermöglicht eine bessere Anpassung des Projektangebotes, deswegen ist ein ausführliches Profil im eigenen Interesse des Dienstleisters. Der ganze Registrierungsprozess dauert nicht mal fünf Minuten und schon verfügt man über ein Expertenprofil und wartet auf Projektangebote.

Schnell Experten finden

Auch Auftraggeber schätzen diese Lösung sehr, weil sie auch keine Suche mehr brauchen, sondern sie Angebote von Freelancern bekommen, deren Profile nach Relevanz zu den in der Projektbeschreibung angegebenen Fähigkeiten gefiltert wurden. Das verkürzt den ganzen Beauftragungsprozess enorm. Das ist eine ganz andere Situation als die, in der man zuerst Leute finden muss, die vielleicht für das Projekt gut wären. Hier bekommt man schon fertige Ergebnisse in Form von Profilen, teilweise mit Bewertungen für bisherige Aktivitäten auf der Plattform.

Die Zukunft sieht vielversprechend aus

Die Projektplattformen gewinnen jeden Monat neue Nutzer, das Projektvolumen und die Anzahl der Projekte steigen auch ziemlich dynamisch. Die größten Anbieter präsentieren stolz die Zahlen auf ihren Startseiten. Das zeigt, dass die Zeit der Projekt-Plattformen noch lange nicht vorbei ist. Wenn die Marktforschungen aus den USA sich auch in Europa bestätigen, würde das bedeuten, dass sich die Anzahl der Freelancer in wenigen Jahren verdreifacht. Wenn das wirklich so ist, können sich die Projektplattformen schon jetzt freuen und ihr Angebot noch besser auf die Anforderungen des Online-Arbeitsmarktes anpassen.

(Bild: © mapoli-photo - fotolia.com)